Börse, Baby!
Rohöl "fällt wie ein Stein" – oder gibt es einen Rebound?
Kaum ist die Tinte unter den Versailler Verträgen getrocknet, so fällt der Ölpreis weiter. Aber: Es gibt auch Risiken, die der Markt nicht übersehen sollte!
- Passage durch Straße von Hormus erlaubt Rohölfluss
- Verträge nur 60 Tage gültig und Risiken bleiben
- Schnelle Produktionsaufnahme könnte Ölschwemme
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Das Memorandum in Versaille ist unterschrieben. Für den Rohstoffmarkt heißt das: Die Straße von Hormus kann wieder passiert werden. Eine gewichtige Einschränkung: Die Verträge sind nur für die Dauer von 60 Tagen gültig. Danach werden die Verträge erneut geprüft oder in ihrer Wirkung verlängert.
Kommt es also zu einem Rebound und wieder steigenden Ölpreisen?
Der Preissturz an den Zapfsäulen und Rohstoffbörsen könnte durchaus auch heftiger und noch massiver ausfallen, als Analysten es bis jetzt annehmen.
Für die Sorte Brent gehen die Goldman-Analysten von einem Durchschnittspreis von 85 US-Dollar pro Barrel für das laufende Jahr aus.
Citi senkte am Montag seine durchschnittlichen Prognosen für den Preis von Brent-Rohöl auf 75 beziehungsweise 70 US-Dollar pro Barrel für das dritte und vierte Quartal 2026. Für 2027 gehen die Citi-Analysten von einem Brent-Preis von 65 US-Dollar je Barrel aus.
ABER: Hier werden historische Krisen miteinander verglichen, wie der Irak-Krieg. Im Gegensatz zu den vergangenen Krisen haben die Ölproduzenten der Region die Produktion nicht eingestellt. Daher bedarf es keiner großen, und bei den Raffinerie-Anlagen auch technisch aufwendigen, Inbetriebnahme. Es könnte also viel schneller wieder gepumpt werden.
Das ist nur eines der Argumente, warum wir eine regelrechte Ölschwemme erwarten mit massiven Bewegungen des Rohölpreises. Mehr Insights hört ihr in unserem Podcast.
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