7121 Aufrufe 7121
    Anzeige

    Novartis, Gilead Sciences und Co. investieren Milliarden – warum jetzt die nächste Generation der Zelltherapie beginnt 

    Novartis, Gilead Sciences und Co. investieren Milliarden – warum jetzt die nächste Generation der Zelltherapie beginnt 

    Als Emily Whitehead im Jahr 2012 als erstes Kind weltweit mit einer CAR-T-Zelltherapie behandelt wurde, galt der Eingriff als letzter Rettungsversuch. Die damals siebenjährige Leukämiepatientin hatte sämtliche verfügbaren Therapien ausgeschöpft. Heute ist sie krebsfrei und studiert. Ihre Geschichte gilt als einer der größten Meilensteine der modernen Medizin. Seitdem hat sich die Zelltherapie rasant entwickelt. Mehrere CAR-T-Produkte sind inzwischen zugelassen und werden weltweit eingesetzt. Tausende Patienten mit Blutkrebs konnten behandelt werden. Doch viele Wissenschaftler sind überzeugt: Die eigentliche Entwicklung beginnt erst jetzt. 

    Zelltherapie erobert immer neue Krankheitsgebiete 

    Lange Zeit konzentrierte sich die Zelltherapie fast ausschließlich auf bestimmte Blutkrebserkrankungen. Inzwischen verschiebt sich der Fokus deutlich. Forschungsgruppen arbeiten an Anwendungen gegen Autoimmunerkrankungen, Herzinsuffizienz, chronische Entzündungen und Organfibrosen. Ein aktuelles Beispiel liefern Forschende, die sogenannte Makrophagen-Zelltherapien gegen Leberfibrose entwickeln. Makrophagen gehören zum körpereigenen Immunsystem und übernehmen dort Reparatur- und Aufräumarbeiten. Durch gezielt aktivierte Immunzellen soll die Vernarbung der Leber gebremst oder sogar rückgängig gemacht werden. Noch befindet sich dieser Ansatz in einem frühen Entwicklungsstadium, verdeutlicht aber den grundlegenden Wandel der Branche: Zelltherapien sollen künftig weit mehr leisten als nur Krebs bekämpfen. 

    Big Pharma setzt auf Zell- und Gentherapien 

    Diese Entwicklung bleibt auch den großen Pharmakonzernen nicht verborgen. Novartis (ISIN: CH0012005267) gehörte mit Kymriah zu den Pionieren der kommerziellen CAR-T-Therapie und entwickelt seine Plattform kontinuierlich weiter. Gilead Sciences (ISIN: US3755581036) baut über seine Tochter Kite Pharma das Zelltherapiegeschäft ebenfalls konsequent aus. Auch Bristol Myers Squibb (ISIN: US1101221083) und Johnson & Johnson (ISIN: US4781601046) investieren Milliardenbeträge in Immuntherapien und innovative Zellplattformen. Für die Pharmakonzerne geht es dabei längst nicht mehr um einzelne Medikamente. Vielmehr entstehen komplette Technologieplattformen, mit denen sich künftig zahlreiche Erkrankungen behandeln lassen könnten. Genau diese Plattformstrategie macht den Sektor für Investoren zunehmend interessant. 

    Nicht jede Zelltherapie funktioniert gleich 

    Obwohl CAR-T derzeit die größte Aufmerksamkeit erhält, ist sie nur eine von mehreren Zelltherapie-Technologien. CAR-T-Zellen werden genetisch verändert, damit sie Krebszellen gezielt erkennen und zerstören können. Die Herstellung ist allerdings aufwendig, individuell und kostenintensiv. Parallel dazu entstehen deshalb alternative Ansätze. Makrophagen sollen Entzündungsprozesse regulieren, NK-Zellen Tumorzellen erkennen und zerstören, während mesenchymale Stromzellen vor allem überschießende Immunreaktionen kontrollieren und Heilungsprozesse unterstützen sollen. Dadurch erweitert sich das Einsatzspektrum erheblich. 

    Genau hier setzt Mesoblast an 

    Während viele Wettbewerber ausschließlich auf CAR-T-Technologien setzen, verfolgt Mesoblast (ISIN: AU000000MSB8) seit Jahren einen anderen Ansatz. Das Unternehmen entwickelt Therapien auf Basis mesenchymaler Stromzellen (MSC). Diese greifen Tumorzellen nicht direkt an, sondern wirken regulierend auf das Immunsystem und sollen Entzündungen kontrollieren sowie geschädigtes Gewebe bei der Regeneration unterstützen. Damit adressiert Mesoblast einige der größten medizinischen Märkte überhaupt. Dazu gehören unter anderem entzündliche Erkrankungen, Herzinsuffizienz, chronische Rückenschmerzen und die steroidrefraktäre akute Graft-versus-Host-Erkrankung (SR-aGvHD) nach Stammzelltransplantationen. 

    Kommerzialisierung wird zum entscheidenden Unterschied 

    Nach mehreren schwierigen Jahren für den Biotech-Sektor achten Investoren zunehmend darauf, welche Unternehmen ihre Technologie bereits in den Markt bringen konnten. Genau hier unterscheidet sich Mesoblast inzwischen von vielen kleineren Wettbewerbern. Mit Ryoncil verfügt das Unternehmen über eine von der US-Arzneimittelbehörde FDA zugelassene Zelltherapie. Gleichzeitig arbeitet Mesoblast an mehreren fortgeschrittenen klinischen Programmen, darunter rexlemestrocel-L zur Behandlung chronischer Rückenschmerzen sowie weiteren Projekten gegen entzündliche und immunvermittelte Erkrankungen. Die jüngsten Quartalszahlen zeigten zudem steigende Produktumsätze und einen deutlich reduzierten operativen Mittelabfluss. Für Investoren ist das ein wichtiges Signal, da viele Zelltherapieunternehmen weiterhin vollständig von Kapitalerhöhungen abhängig sind. 

    Die Branche arbeitet bereits an der nächsten Generation 

    Auch technologisch entwickelt sich das Feld weiter. Wissenschaftler arbeiten an sogenannten In-vivo-Zelltherapien, bei denen Immunzellen nicht mehr außerhalb des Körpers verändert werden müssen. Stattdessen soll die genetische Programmierung künftig direkt im Patienten erfolgen. Parallel verbessern neue Produktionsplattformen die Skalierbarkeit und könnten die Herstellungskosten in den kommenden Jahren deutlich senken. Je einfacher Zelltherapien produziert werden können, desto größer wird ihr potenzieller Einsatzbereich. Viele Experten erwarten deshalb, dass Zelltherapien langfristig einen ähnlichen Stellenwert erreichen könnten wie monoklonale Antikörper oder moderne Biologika. 

    Fazit 

    Die Geschichte von Emily Whitehead zeigt eindrucksvoll, wie schnell sich medizinische Innovationen entwickeln können. Was vor wenigen Jahren noch als experimenteller Rettungsversuch galt, gehört heute in spezialisierten Zentren zum therapeutischen Standard. Gleichzeitig beginnt bereits die nächste Entwicklungsstufe der Zelltherapie. Neue Ansätze mit Makrophagen, NK-Zellen oder mesenchymalen Stromzellen erweitern das mögliche Einsatzgebiet weit über die Onkologie hinaus. Für Anleger entsteht dadurch ein spannendes Marktumfeld. Während große Pharmakonzerne Milliarden in Zell- und Gentherapien investieren, verfügen nur wenige spezialisierte Unternehmen bereits über kommerzielle Produkte und gleichzeitig über eine breit aufgestellte Entwicklungspipeline. Genau in diesem Umfeld positioniert sich Mesoblast (ISIN: AU000000MSB8)

    Webinar: Auf Perlensuche in Österreich: Der Blick in die zweite Reihe lohnt!

    Dienstag, 07. Juli, 17:00 – 18:00 Uhr

    Der österreichische Aktienmarkt zeigt derzeit eindrucksvoll, dass sich der Blick über die großen internationalen Börsen hinaus lohnen kann. Der ATX läuft stark – er performt den DAX sehr deutlich aus. Was macht Österreich als Aktienmarkt aktuell noch interessant?

    In unserem Webinar sprechen über Stärken, Besonderheiten und Chancen des österreichischen Marktes. Anschließend werfen wir einen genaueren Blick auf zwei Unternehmen: PORR, einen etablierten Bau- und Infrastrukturkonzern, sowie FACC, einen international tätigen Technologiepartner der Luftfahrtindustrie.

    Für Anlegerinnen und Anleger, die Österreich jenseits der üblichen Schlagzeilen besser verstehen möchten.

    Jetzt anmelden und neue Perspektiven auf den österreichischen Aktienmarkt gewinnen:
    https://small-microcap.eu/event/webinar-auf-perlensuche-in-oesterreich ...


    Quellen:  

    https://investorsmedia.mesoblast.com/
    https://investorsmedia.mesoblast.com/static-files/223699d4-0d65-42f7-9 ...
    https://www.aerzteblatt.de/news/zelltherapie-mit-makrophagen-soll-lebe ...
    https://www.focus.de/gesundheit/news/krebsfrei-durch-car-t-zellen-emil ...
    Emily Whitehead Foundation (Geschichte der ersten CAR-T-Patientin)
    https://emilywhiteheadfoundation.org/emilys-story/
    Penn Medicine – CAR-T Cell Therapy
    https://www.pennmedicine.org/cancer/cart
    Nature Reviews Drug Discovery – Cell therapy (Übersicht)
    https://www.nature.com/articles/s41573-024-00964-8
    Nature Reviews Gastroenterology & Hepatology – Macrophage cell therapy for liver fibrosis
    https://www.nature.com/articles/s41575-024-01064-0
    FDA – Ryoncil (Mesoblast) Zulassung
    https://www.fda.gov/news-events/press-announcements/fda-approves-ryonc ...
    Novartis – Kymriah
    https://www.novartis.com/our-products/pipeline/kymriah
    Gilead / Kite Pharma – Cell Therapy
    https://www.kitepharma.com/
    Bristol Myers Squibb – Cell Therapy Portfolio
    https://www.bms.com/researchers-and-partners/cell-therapy.html


    Lassen Sie sich in den Verteiler für Mesoblast oder Nebenwerte eintragen. Einfach eine E-Mail an Eva Reuter: e-reuter@dr-reuter.eu mit dem Hinweis: „Verteiler Mesoblast“ oder “Nebenwerte”.  

    Mesoblast Limited

    Land: Australien / ISIN: AU000000MSB8

    https://investorsmedia.mesoblast.com

    Disclaimer/Risikohinweis 
    Interessenkonflikte: Mit Mesoblast existiert ein entgeltlicher IR und PR-Vertrag. Inhalt der Dienstleistungen ist u.a., den Bekanntheitsgrad des Unternehmens zu erhöhen. Dr. Reuter Investor Relations handelt daher bei der Erstellung und Verbreitung des Artikels im Interesse von der Mesoblast. Es handelt sich um eine werbliche redaktionelle Darstellung. Aktien von Mesoblast  können sich im Besitz von Mitarbeitern oder Autoren von Dr. Reuter Investor Relations – unter Berücksichtigung der Regeln der Market Abuse Regulation (MAR) befinden. 

    Unternehmensrisiken: Wie bei jedem Unternehmen bestehen Risiken hinsichtlich der Umsetzung des Geschäftsmodells. Es ist nicht gewährleistet, dass sich das Geschäftsmodell entsprechend den Planungen umsetzen lässt. Weitere Unternehmensrisiken können Sie auf der Webseite von Mesoblast einsehen: https://investorsmedia.mesoblast.com/

    Investitionsrisiken: Investitionen sollten nur mit Mitteln getätigt werden, die zur freien Verfügung stehen und nicht für die Sicherung des Lebensunterhaltes benötigt werden. Es ist nicht gesichert, dass ein Verkauf der Anteile über die Börse zu jedem Zeitpunkt möglich sein wird. Grundsätzlich unterliegen Aktien immer dem Risiko eines Totalverlustes. 

    Disclaimer: Alle in diesem Newsletter / Artikel veröffentlichten Informationen beruhen auf sorgfältigen Recherchen. Die Informationen stellen weder ein Verkaufsangebot für die behandelte(n) Aktie(n) noch eine Aufforderung zum Kauf oder Verkauf von Wertpapieren dar. Den Ausführungen liegen Quellen zugrunde, die der Herausgeber für vertrauenswürdig erachtet. 

    Quellen: Insbesondere werden zur Darstellung & Beurteilung der Gesellschaften Informationen der Unternehmenswebseite verfügbaren Informationen berücksichtigt. In der Regel besteht zudem ein direkter Kontakt zum Vorstand / IR-Team der jeweiligen analysierten bzw. vorgestellten Gesellschaft. Der Artikel wurde vor Veröffentlichung Mesoblast vorgelegt, um die Richtigkeit aller Angaben prüfen zu lassen. 

    Zukunftsgerichtete Aussagen 
    Diese Mitteilung enthält bestimmte zukunftsgerichtete Aussagen, einschließlich Aussagen über das Unternehmen. Wo immer möglich, wurden Wörter wie „können“, „werden“, „sollten“, „könnten“, „erwarten“, „planen“, „beabsichtigen“, „antizipieren“, „glauben“, „schätzen“, „vorhersagen“ oder „potenziell“ oder die Verneinung oder andere Variationen dieser Wörter oder ähnliche Wörter oder Phrasen verwendet, um diese zukunftsgerichteten Aussagen zu identifizieren. Diese Aussagen spiegeln die gegenwärtigen Einschätzungen der Geschäftsleitung wider und basieren auf Informationen, die der Geschäftsleitung zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieses Berichts vorlagen. 

    Zukunftsgerichtete Aussagen sind mit erheblichen Risiken, Ungewissheiten und Annahmen verbunden. Viele Faktoren können dazu führen, dass die tatsächlichen Ergebnisse, Leistungen oder Errungenschaften erheblich von den Ergebnissen abweichen, die in den zukunftsgerichteten Aussagen erörtert oder impliziert werden. Diese Faktoren sollten sorgfältig berücksichtigt werden, und der Leser sollte sich nicht in unangemessener Weise auf die zukunftsgerichteten Aussagen verlassen. Obwohl die in dieser Pressemitteilung enthaltenen zukunftsgerichteten Aussagen auf Annahmen beruhen, die das Management für vernünftig hält, kann das Unternehmen den Lesern nicht versichern, dass die tatsächlichen Ergebnisse mit diesen zukunftsgerichteten Aussagen übereinstimmen werden. Das Unternehmen ist nicht verpflichtet, diese Aussagen zu aktualisieren oder zu überarbeiten, um neuen Ereignissen oder Umständen Rechnung zu tragen, sofern dies nicht gesetzlich vorgeschrieben ist. 


    Verantwortlich & Kontakt für Rückfragen
    Dr. Reuter Investor Relations
    Dr. Eva Reuter
    Friedrich Ebert Anlage 35-37
    60327 Frankfurt
    +49 (0) 69 1532 5857
    www.dr-reuter.eu
    www.small-microcap.eu

    Für Fragen bitte Nachricht an e-reuter@dr-reuter.eu

    Über Dr. Reuter Investor Relations: Dr. Reuter Investor Relations ist eine Investor Relations Agentur / Investor Relations Agency mit der folgenden Servicepalette: Small Cap Investor Relations, Retail Investor Relations, Privataktionäre, Institutional Investor Relations, Institutionelles Investor Relations, Finanz- Public Relations, ESG-Services, Roadshows, Investor Access, Kapitalmarkt-Compliance, Equity Research.

    The post Novartis, Gilead Sciences und Co. investieren Milliarden – warum jetzt die nächste Generation der Zelltherapie beginnt  appeared first on Small- and MicroCap Equity.


    Small- & MicroCap Investment
    0 Follower
    Autor folgen
    Mehr anzeigen
    Small- und MicroCaps – das ist unsere Leidenschaft: Alle Sektoren und alle Regionen. Wir bieten spannende und gut recherchierte Einblicke in branchen- und marktbezogene Nachrichten. Unsere Journalisten verfügen über umfangreiche Erfahrungen in der Branche und berichten über ihre jeweiligen Sektoren, damit Sie die neuesten Nachrichten von einigen der besten Reporter des Landes erhalten.
    Mehr anzeigen

    Novartis, Gilead Sciences und Co. investieren Milliarden – warum jetzt die nächste Generation der Zelltherapie beginnt  Als Emily Whitehead im Jahr 2012 als erstes Kind weltweit mit einer CAR-T-Zelltherapie behandelt wurde, galt der Eingriff als letzter Rettungsversuch. Die damals siebenjährige Leukämiepatientin hatte sämtliche verfügbaren Therapien ausgeschöpft. […] …

    Im Durchschnitt erleiden 7 von 10 Kleinanlegern Verluste beim Handel mit Turbo-Zertifikaten. Turbo-Zertifikate sind hoch risikoreiche Produkte und nicht für langfristige Anlagestrategien geeignet.
    Profitieren Sie von unserem Alleinstellungsmerkmal als den zentralen verlagsunabhängigen Wissens-Hub für einen aktuellen und fundierten Zugang in die Börsen- und Wirtschaftswelt, um strategische Entscheidungen zu treffen.
    • ✅ Größte Finanz-Community Deutschlands
    • ✅ über 550.000 registrierte Nutzer
    • ✅ rund 2.000 Beiträge pro Tag
    • ✅ verlagsunabhängige Partner ARIVA, FinanzNachrichten und BörsenNews
    • ✅ Jederzeit einfach handeln beim SMARTBROKER+
    • ✅ mehr als 25 Jahre Marktpräsenz
    Aktien von A - Z: # A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z
    wallstreetONLINE bei X wallstreetONLINE bei Instagram wallstreetONLINE bei Facebook wallstreetONLINE bei Youtube wallstreetONLINE bei LinkedIn
    Unsere Apps: Apple App Store Icon Google Play Store Icon
    Wenn Sie Kursdaten, Widgets oder andere Finanzinformationen benötigen, hilft Ihnen ARIVA gerne. 

    Unsere User schätzen wallstreet-online.de: 4.8 von 5 Sternen ermittelt aus 285 Bewertungen bei www.kagels-trading.de
    Zeitverzögerung der Kursdaten: Deutsche Börsen +15 Min. NASDAQ +15 Min. NYSE +20 Min. AMEX +20 Min. Dow Jones +15 Min. Alle Angaben ohne Gewähr.
    Copyright © 1998-2026 Smartbroker Holding AG - Alle Rechte vorbehalten.
    Mit Unterstützung von: Ariva Smartbroker+
    Daten & Kurse von: TTMzero