EuroFinance-Studie mit Unterstützung von TIS
Unternehmens-Treasurer evaluieren KI aktiv, zögern jedoch bei der Einführung
Im Rahmen des von Treasury Intelligence Solutions (TIS) unterstützten „EuroFinance Deep Dive“ wurden Führungskräfte aus dem Treasury-Bereich interviewt und befragt. Dabei stellte sich heraus, dass sie KI zwar als leistungsstarkes Werkzeug für die Liquiditätsprognose ansehen, jedoch zahlreiche Bedenken haben, die sie – vorerst – davon abhalten, sie einzuführen.
BERLIN, DE / ACCESS Newswire / 28. Juli 2026 / Treasury Intelligence Solutions (TIS), ein führender Anbieter von Lösungen für den Zahlungsverkehr und das Cash-Management, hat in Zusammenarbeit mit dem Forschungs- und Branchenverband EuroFinance eine Studie durchgeführt, die ergab, dass fast die Hälfte der führenden Finanzteams in Unternehmen den Einsatz künstlicher Intelligenz bei der Liquiditätsprognose in Betracht zieht – doch ebenso viele zögern aufgrund von Bedenken hinsichtlich der Technologie.
Der EuroFinance Deep Dive „AI in Treasury: Accuracy, Intelligence and the Future of Cash Forecasting“ vereint eigene Forschungsergebnisse, Umfragedaten und Perspektiven von Treasury-Führungskräften bei Microsoft, Siemens Energy und anderen Unternehmen, um zu bewerten, wo KI einen Mehrwert schafft und wo ihre Einführung noch eingeschränkt ist.
Ein wichtiges Ergebnis der Umfrage: 46 % der Unternehmens-Treasurer und Treasury-Teams prüfen aktiv KI-Lösungen – mehr als bei jeder anderen neuen Technologie. Dennoch gaben 47 % der Treasurer an, dass sie sich zwar der Anwendungsmöglichkeiten von KI bei der Liquiditätsprognose bewusst sind, aber keine unmittelbaren Pläne für deren Einführung haben.
Charles Bennett, Chief Product Officer bei TIS, erklärte, dies zeige die Komplexität der Herausforderung, vor der Treasurer bei der Einführung von KI stehen.
„Bei TIS betrachten wir KI als ein leistungsstarkes Instrument, das Schwachstellen in der Datenqualität und in Prognoseannahmen aufdeckt, die traditionelle Modelle stillschweigend tolerieren“, so Bennett. „Mehr als die Hälfte der Treasurer nennt die Datenqualität als größten Hemmschuh für die Genauigkeit von Liquiditätsprognosen. KI deckt diese Probleme schneller und deutlicher auf und zwingt Unternehmen dazu, die Ursachen anzugehen, anstatt sie zu umgehen.“

