95 % schon eingeloggt
DroneShield rasiert sein Rekordjahr – und 2026 ist noch lange nicht vorbei
Nach nur sieben Monaten steht fast der komplette Vorjahresumsatz bereits fest. Jetzt startet auch noch die nächste Produktgeneration.
- 95 Prozent des Vorjahresumsatzes sind zugesagt
- RfRecon startet als neue Plattform zur Funkerkennung
- Erste Umsätze mit RfRecon werden für 2026 erwartet
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DroneShield hat nach sieben Monaten bereits fast so viel Umsatz fest zugesagt wie im gesamten Rekordjahr 2025. Die verbindlich vereinbarten Erlöse für 2026 summieren sich auf 206 Millionen australische Dollar, umgerechnet rund 145 Millionen US-Dollar. Das entspricht 95 Prozent des Vorjahresumsatzes – obwohl noch fünf Monate verbleiben. Die Aktie konnte daraus am Dienstag allerdings kein Kapital schlagen und schloss in Sydney 2,75 Prozent im Minus.
Für das Gesamtjahr peilt der australische Drohnenabwehr-Spezialist 250 bis 270 Millionen australische Dollar Umsatz an, 15 bis 25 Prozent mehr als 2025. Im ersten Halbjahr stiegen die Erlöse bereits um 74 Prozent auf 125,8 Millionen australische Dollar.
Parallel treibt DroneShield die nächste Produktgeneration voran. Auf einem kurzfristig angesetzten Investoren-Call stellte das Unternehmen mit RfRecon eine neue Plattform zur Erkennung und Verfolgung von Funkfrequenzen vor. CEO Angus Bean bezeichnete das Produkt als erste Plattform einer neuen Generation, weitere Lösungen sollen im Verlauf von 2026 und 2027 folgen.
RfRecon soll Drohnen und andere unbemannte Systeme über ein sehr breites Frequenzspektrum von 100 Megahertz bis 7,125 Gigahertz erkennen. Das System ist für militärische, kommerzielle und kritische Infrastruktur ausgelegt und kann mobil, auf Fahrzeugen oder stationär eingesetzt werden. Grundlage ist die dritte Generation von DroneShields RfAI-Technologie, die Signale nicht nur erkennen, sondern zunehmend auch selbstständig klassifizieren und aus ihrer Umgebung lernen soll.
Für Anleger ist vor allem die Vermarktung interessant. DroneShield hat nach eigenen Angaben bereits mehr als 5.500 Geräte weltweit im Einsatz. RfRecon befindet sich zudem bei wichtigen Endkunden in Feldtests. Eine erste Produktionscharge soll gegen Jahresende verfügbar sein, erste Umsätze könnten bereits in der zweiten Jahreshälfte 2026 anfallen. Gleichzeitig will DroneShield mit der neuen Plattform den Anteil wiederkehrender Software-Umsätze ausbauen. Bislang macht das SaaS-Geschäft laut Unternehmen rund zehn Prozent des Umsatzes aus, künftig sollen es mit RfRecon etwa 15 Prozent werden. Das erste Jahr der Software ist im Hardwarepreis enthalten.
Der nächste harte Termin folgt am 26. August. Dann veröffentlicht DroneShield seine Halbjahreszahlen; einen Tag später ist eine Investorenkonferenz mit Fragerunde geplant.
Autorin: Gina Moesing, wallstreetONLINE Redaktion

