Ifo

    173 Aufrufe 173 0 Kommentare 0 Kommentare

    Unternehmen erwarten eher sinkende Löhne durch KI

    Für Sie zusammengefasst
    • Unternehmen erwarten durch KI sinkende Löhne
    • Berufseinsteiger erwarten häufig sinkende Löhne
    • Erfahrene Akademiker haben bessere Lohnaussichten
    Ifo - Unternehmen erwarten eher sinkende Löhne durch KI

    MÜNCHEN (dpa-AFX) - Viele Unternehmen in Deutschland rechnen durch den Einsatz von KI mit sinkenden Löhnen. "Insgesamt sehen wir, dass deutlich mehr Unternehmen negative Effekte erwarten als positive", fasst Ifo-Forscherin Anna Ruffert die Ergebnisse einer Umfrage zusammen, an der mehr als 3.000 Unternehmen in Deutschland teilnahmen, die bereits KI nutzen.

    Bei Arbeitnehmern mit weniger als fünf Jahren Berufserfahrung erwartet rund die Hälfte der Betriebe eine solche Entwicklung in den nächsten fünf Jahren. Einen Anstieg sagen nur sehr viel weniger vorher. Und auch für erfahrene Arbeitnehmer überwiegen die Firmen, die sinkende Löhne erwarten, gegenüber denen, die von einem Anstieg ausgehen.

    Je nach Berufserfahrung und Qualifikation gibt es teils deutliche Unterschiede. Bei den Arbeitnehmern mit weniger als fünf Jahren Berufserfahrung ohne Hochschul- oder Fachhochschulabschluss erwarten 48,3 Prozent der Betriebe sinkende Löhne, nur 5,9 Prozent steigende. Mit Hochschulabschluss und geringer Erfahrung sind es sogar bei 50,8 Prozent der Unternehmen sinkende Löhne - aber auch bei 16,3 Prozent steigende.

    Erfahrende Akademiker haben noch am ehesten Chancen

    Die Aussichten für Arbeitnehmer mit mindestens fünf Jahren Berufserfahrung sind ebenfalls überwiegend schlecht, wenn auch nicht ganz so negativ: Ohne Hochschulabschluss erwarten 40,4 Prozent der Unternehmen sinkende Löhne und nur 9,7 Prozent steigende. Mit Hochschulabschluss steigen die Chancen hier deutlich. Zwar erwarten immer noch 37,5 Prozent der Unternehmen sinkende Löhne, aber auch 26 Prozent steigende.

    "Künstliche Intelligenz wird aus Sicht vieler Unternehmen die Löhne nicht für alle Beschäftigten gleichermaßen beeinflussen", so das Fazit von Ifo-Forscherin Ruffert. "Am ehesten rechnen sie bei weniger erfahrenen Arbeitskräften mit sinkenden Löhnen."

    Auch je nach Branche zeigen sich deutliche Unterschiede. Am häufigsten erwarten Unternehmen aus dem Dienstleistungsbereich sinkende Löhne. Für Beschäftigte mit kurzer Berufserfahrung und ohne Hochschulabschluss sagen dies hier 53,3 Prozent, für Beschäftigte mit langer Erfahrung immer noch 44,2. Im Handel sind es 47,9 und 41,3 Prozent, im verarbeitenden Gewerbe 46,5 und 38,9 Prozent. Am schwächsten sind die Auswirkungen am Bau: Hier erwarten nur 39 Prozent sinkende Löhne für Mitarbeiter mit niedriger Berufserfahrung und 31,3 Prozent bei höherer Erfahrung./ruc/DP/mis







    dpa-AFX
    0 Follower
    Autor folgen
    Mehr anzeigen
    Die Nachrichtenagentur dpa-AFX zählt zu den führenden Anbietern von Finanz- und Wirtschaftsnachrichten in deutscher und englischer Sprache. Gestützt auf ein internationales Agentur-Netzwerk berichtet dpa-AFX unabhängig, zuverlässig und schnell von allen wichtigen Finanzstandorten der Welt.

    Die Nutzung der Inhalte in Form eines RSS-Feeds ist ausschließlich für private und nicht kommerzielle Internetangebote zulässig. Eine dauerhafte Archivierung der dpa-AFX-Nachrichten auf diesen Seiten ist nicht zulässig. Alle Rechte bleiben vorbehalten. (dpa-AFX)
    Mehr anzeigen
    Verfasst von dpa-AFX
    wallstreetONLINE bei Google bevorzugen.Sie erhalten mehr Inhalte von uns in Ihren Suchergebnissen
    Ifo Unternehmen erwarten eher sinkende Löhne durch KI Viele Unternehmen in Deutschland rechnen durch den Einsatz von KI mit sinkenden Löhnen. "Insgesamt sehen wir, dass deutlich mehr Unternehmen negative Effekte erwarten als positive", fasst Ifo-Forscherin Anna Ruffert die Ergebnisse einer Umfrage …

    Im Durchschnitt erleiden 7 von 10 Kleinanlegern Verluste beim Handel mit Turbo-Zertifikaten. Turbo-Zertifikate sind hoch risikoreiche Produkte und nicht für langfristige Anlagestrategien geeignet.
    Profitieren Sie von unserem Alleinstellungsmerkmal als den zentralen verlagsunabhängigen Wissens-Hub für einen aktuellen und fundierten Zugang in die Börsen- und Wirtschaftswelt, um strategische Entscheidungen zu treffen.
    • ✅ Größte Finanz-Community Deutschlands
    • ✅ über 550.000 registrierte Nutzer
    • ✅ rund 2.000 Beiträge pro Tag
    • ✅ verlagsunabhängige Partner ARIVA, FinanzNachrichten und BörsenNews
    • ✅ Jederzeit einfach handeln beim SMARTBROKER+
    • ✅ mehr als 25 Jahre Marktpräsenz
    Aktien von A - Z: # A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z
    wallstreetONLINE bei X wallstreetONLINE bei Instagram wallstreetONLINE bei Facebook wallstreetONLINE bei Youtube wallstreetONLINE bei LinkedIn
    Unsere Apps: Apple App Store Icon Google Play Store Icon
    Wenn Sie Kursdaten, Widgets oder andere Finanzinformationen benötigen, hilft Ihnen ARIVA gerne. 

    Unsere User schätzen wallstreet-online.de: 4.8 von 5 Sternen ermittelt aus 285 Bewertungen bei www.kagels-trading.de
    Zeitverzögerung der Kursdaten: Deutsche Börsen +15 Min. NASDAQ +15 Min. NYSE +20 Min. AMEX +20 Min. Dow Jones +15 Min. Alle Angaben ohne Gewähr.
    Copyright © 1998-2026 Smartbroker Holding AG - Alle Rechte vorbehalten.
    Mit Unterstützung von: Ariva Smartbroker+
    Daten & Kurse von: TTMzero