Börse Stuttgart
Cisco fällt, Rheinmetall Rekordauftragseingang, Bayer Roundup
- Cisco erzielt Umsatzrekord, doch die Bruttomarge sinkt
- Rheinmetall: Rekordquartal, Prognose gekürzt
- Bayer bestätigt Ziele, Roundup-Anhörung verschoben
14.08.2026, 11:30 Uhr | Von Richard Dittrich
Cisco: Umsatzrekord bei sinkender Bruttomarge
Der US-Netzwerkausrüster Cisco Systems hat am Mittwochabend (12. August 2026) Quartalszahlen für das vierte Quartal des Geschäftsjahres 2026 vorgelegt. Der Umsatz stieg um 18 Prozent gegenüber dem
Vorjahresquartal auf 17,3 Milliarden US-Dollar - ein neuer Quartalsrekord, wie das Unternehmen in seiner Pressemitteilung schreibt. Der bereinigte Gewinn je Aktie lag mit 1,22 US-Dollar über der
Konsensschätzung von 1,17 US-Dollar (laut FactSet). Die Aktie gab am Donnerstag (13. August) an der US-Technologiebörse Nasdaq rund 9 Prozent nach und schloss bei rund 113 US-Dollar. Laut
Pressemitteilung sank die bereinigte Bruttomarge von 68,4 auf 66,3 Prozent. Im selben Quartal wuchs das KI-Geschäft mit Großkunden deutlich - und die Bruttomarge sank. Für das kommende
Geschäftsjahr stellte Cisco einen Umsatz von 72,2 bis 73,4 Milliarden US-Dollar in Aussicht. An der Börse Stuttgart kaufen Anleger einen Discount-Optionsschein (Call) auf Cisco (WKN: MR1YYG). Das
Produkt partizipiert an Kurssteigerungen der Aktie zwischen dem Basispreis von 110 US-Dollar und dem Cap von 130 US-Dollar. Das Bezugsverhältnis beträgt 0,10, die maximale Rückzahlung damit 2,00
US-Dollar je Schein. Notiert die Cisco-Aktie am Bewertungstag (18. September 2026) unter dem Basispreis, verfällt das Produkt wertlos. Rheinmetall: Quartal mit Rekorden - Fregattenstorno drückt
Jahresprognose Der Rüstungskonzern Rheinmetall hat am 6. August 2026 seinen Bericht zum zweiten Quartal vorgelegt. Der Umsatz kletterte um 69 Prozent
gegenüber dem Vorjahresquartal auf 3,3 Milliarden Euro. Das Betriebsergebnis legte um 115 Prozent auf 562 Millionen Euro zu. Der Auftragseingang erreichte mit 11,4 Milliarden Euro einen neuen
Höchstwert für ein Einzelquartal - der bisherige Bestwert lag laut Quartalsbericht bei 11 Milliarden Euro im ersten Quartal 2025. Gleichzeitig senkte Rheinmetall die Jahres-Umsatzprognose um 300
Millionen Euro auf 13,7 bis 14,2 Milliarden Euro. Grund ist laut Unternehmen die Stornierung des Fregattenprogramms F126 durch die Bundesregierung. Die Margenprognose von rund 19 Prozent blieb
davon unberührt, da höhermargige Geschäfte in anderen Segmenten das entfallene Marinevolumen auffangen sollen. Am Freitag (14. August) notierte die Aktie an der Börse Stuttgart bei rund 1.199 Euro.
An der Börse Stuttgart kaufen Anleger einen Discount-Optionsschein (Call) auf Rheinmetall (WKN: WA31QB). Das Produkt partizipiert an Kurssteigerungen der Aktie zwischen dem Basispreis von 1.120
Euro und dem Cap von 1.270 Euro. Das Bezugsverhältnis beträgt 0,01, die maximale Rückzahlung damit 1,50 Euro je Schein. Liegt der Kurs am Bewertungstag (18. Dezember 2026) unter dem Basispreis,
erlischt der Anspruch und Anleger erleiden einen Totalverlust. Bayer: Roundup-Anhörung auf September verschoben
Am 4. August 2026 meldete Bayer für das zweite Quartal einen währungsbereinigt um 2,2 Prozent gestiegenen Umsatz von 10,9 Milliarden Euro. Das EBITDA vor
Sondereinflüssen stieg um 1,9 Prozent im Vorjahresvergleich auf 2,1 Milliarden Euro. Vorstandsvorsitzender Bill Anderson erklärte laut Pressemitteilung, man sei "operativ auf einem guten Weg, die
Jahresziele zu erreichen". Der Ausblick für das Gesamtjahr wurde bestätigt. Bereits im Februar 2026 hat Bayer einen Sammelvergleich über 7,25 Milliarden US-Dollar geschlossen, der den Großteil der
US-Rechtsstreitigkeiten um den Unkrautvernichter Roundup beilegen soll. Die für den 19. August geplante Gerichtsanhörung zur endgültigen Genehmigung wurde auf den 14. September verschoben. Dies
hatte die Nachrichtenagentur Reuters bereits am 6. August unter Berufung auf eine Gerichtsentscheidung in Missouri berichtet. Die Bayer-Aktie notierte am Freitag (14. August) bei 47,38 Euro und
damit zwischen Basispreis und Cap. An der Börse Stuttgart trennen sich Anleger von einem Discount-Optionsschein (Call) auf Bayer (WKN: WA7G64). Das Produkt partizipiert an Kurssteigerungen zwischen
dem Basispreis von 46 Euro und dem Cap von 50 Euro. Das Bezugsverhältnis beträgt 0,10, die maximale Rückzahlung damit 0,40 Euro je Schein. Unterschreitet die Bayer-Aktie am Bewertungstag (18.
September 2026) den Basispreis, führt dies zum Totalverlust. Dieser Beitrag dient ausschließlich zu Informationszwecken und stellt keine Anlageberatung oder Aufforderung zum Kauf oder Verkauf von
Wertpapieren dar. Hebelprodukte unterliegen einem erhöhten Verlustrisiko bis hin zum Totalverlust. Bitte lesen Sie das Basisinformationsblatt (PRIIP/KID) sowie den Prospekt des Emittenten. Börse
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