1297 Aufrufe 1297
    Anzeige

    UV-Schutz reicht nicht mehr? Warum die nächste Generation von Brillengläsern für EssilorLuxottica, Alcon & Co. zum Technologiethema wird 

    UV-Schutz reicht nicht mehr? Warum die nächste Generation von Brillengläsern für EssilorLuxottica, Alcon & Co. zum Technologiethema wird 

    UV-Schutz gehört bei modernen Sonnenbrillen längst zum Standard. Doch die Augenoptik entwickelt sich weiter. Hersteller beschäftigen sich zunehmend damit, wie sich Licht gezielter steuern lässt – von photochromen und medizinischen Spezialgläsern bis zu neuen Filtertechnologien. Damit entsteht aus einem klassischen Konsumprodukt zunehmend ein Feld für Materialwissenschaft, Nanotechnologie und Augengesundheit. 

    Wie groß der Markt dahinter ist, zeigt Deutschland: 2024 wurden mit Brillen und anderen Eyewear-Produkten laut Grand View Research rund 11,9 Milliarden US-Dollar umgesetzt. Bis 2030 sollen es knapp 18,9 Milliarden US-Dollar sein. 

    Die interessante Frage lautet deshalb: Welche Technologie steckt künftig im Brillenglas? 

    EssilorLuxottica macht das Glas zum Technologieprodukt 

    EssilorLuxottica (ISIN: FR0000121667) steht exemplarisch für diesen Wandel. Der Konzern verbindet Marken wie Ray-Ban und Oakley mit einem der weltweit bedeutendsten Geschäfte für Brillengläser und optische Technologien. 

    Dabei geht es längst nicht mehr nur um klassische Sehkorrektur. Neue Lösungen reichen von selbsttönenden Gläsern bis zum Myopie-Management. Parallel verbindet EssilorLuxottica über intelligente Brillen klassische Optik mit digitaler Technologie. 

    Die Entwicklung zeigt: Zusätzlicher Wert entsteht zunehmend durch die Funktion des Glases. 

    Auch Alcon (ISIN: CH0432492467) liefert dafür einen Anhaltspunkt. Der Schweizer Augenheilkunde-Konzern erzielte 2025 mit seinem Bereich Vision Care einen Umsatz von rund 4,6 Milliarden US-Dollar. Das Geschäft mit Kontaktlinsen wuchs um sechs Prozent, wobei Alcon Produktinnovationen ausdrücklich als einen Wachstumstreiber nennt. 

    Für Investoren entsteht damit ein interessanter Trend: Augengesundheit und optische Produkte werden technologieintensiver. 

    Aber braucht das Auge überhaupt mehr als UV-Schutz? 

    Genau hier wird die Geschichte komplizierter – und interessanter. 

    Seit Jahren werden Brillengläser angeboten, die neben UV-Strahlung auch Teile des sichtbaren blauen Lichts filtern. Die wissenschaftliche Evidenz für weitreichende Gesundheitsversprechen ist allerdings keineswegs eindeutig. 

    Ein Cochrane Review wertete 17 randomisierte Studien mit insgesamt 619 Teilnehmern aus. Das Ergebnis: Blaulichtfilternde Brillengläser reduzieren kurzfristige Augenbelastung bei Computerarbeit wahrscheinlich nicht besser als herkömmliche Gläser. Für Schlafqualität, Makulagesundheit und verschiedene weitere mögliche Effekte reichte die vorhandene Evidenz nicht für klare Schlussfolgerungen aus. 

    Das ist für Anleger eine wichtige Trennlinie. Technisch messbare Filterleistung und medizinisch nachgewiesener Nutzen sind nicht dasselbe. 

    Gerade deshalb könnte die nächste Entwicklungsstufe weniger darin bestehen, möglichst pauschal „blaues Licht“ zu blockieren. Interessanter werden Technologien, die bestimmte Wellenlängen gezielt beeinflussen und gleichzeitig Farbtreue und optische Klarheit erhalten sollen. 

    Rise Nano Optics setzt auf Nanotechnologie 

    Hier kommt Rise Nano Optics (ISIN: CA76761X1069) ins Spiel. Das kanadische Health-Tech-Unternehmen entwickelt mit SpectraGuard eine patentierte nanopartikelbasierte Technologie für optische Linsen. 

    Nach Unternehmensangaben ist SpectraGuard darauf ausgelegt, 100 Prozent des UV-Lichts sowie bis zu mehr als 90 Prozent der Wellenlängen zwischen 400 und 600 Nanometern zu filtern und dabei natürliche Farbwahrnehmung und visuelle Klarheit zu erhalten. 

    Rise positioniert SpectraGuard zudem als FDA-registriertes Class-I-Medizinprodukt. 

    Auch hier gilt jedoch: Daraus lässt sich nicht automatisch ableiten, dass die Technologie bestimmte Augenerkrankungen verhindert oder behandelt. Entscheidend ist zunächst, ob Rise seine technischen Eigenschaften in ein Produkt übersetzen kann, das Augenoptiker, Labore und letztlich Kunden tatsächlich nachfragen. 

    Der entscheidende Schritt: vom Patent zum Markt 

    Genau diese Kommerzialisierung hat inzwischen begonnen. 

    Mit SportifEye Optics arbeitet Rise mit einem US-Optiklabor zusammen, das SpectraGuard-Linsen herstellen und über bestehende Beziehungen zu Eye Care Professionals und Handelspartnern vertreiben soll. Der Ansatz ermöglicht Rise nach eigenen Angaben eine Skalierung ohne erhebliche Investitionen in eigene Produktionsinfrastruktur. 

    Im Juli folgte die erste direkte US-Partnerschaft im klinischen Vertriebskanal. LI Opticians in New York soll SpectraGuard Patienten anbieten und Rise gleichzeitig Feedback aus der praktischen Anwendung liefern. 

    Damit unterscheidet sich die Situation von einem klassischen Forschungsprojekt: Rise versucht bereits, eine vorhandene Technologie in bestehende optische Vertriebskanäle einzubauen. 

    Der Ausgang ist offen. Rise befindet sich in einer frühen kommerziellen Phase, und erst Umsätze, weitere Partner sowie wiederkehrende Nachfrage werden zeigen, ob SpectraGuard eine relevante Marktnische besetzen kann. 

    Doch EssilorLuxottica, Alcon und andere große Anbieter zeigen, warum das Thema grundsätzlich interessant ist: Das Brillenglas entwickelt sich zunehmend zu einem Technologieprodukt. Die nächste Frage ist nicht nur, wie gut ein Glas korrigiert – sondern welche zusätzlichen Funktionen sich darin wirtschaftlich sinnvoll integrieren lassen.    

    Bild-Boerse

    Webinar „Vom fortschrittlichen Forschungstrend zum Milliardenmarkt: Das Investitionspotenzial von Exosomen“

    Dienstag, 01. September, 17.00 – 18.00 Uhr

    Biotechnologie zählt zu den spannendsten Zukunftsfeldern an den Kapitalmärkten. Neue Therapieansätze und technologische Fortschritte eröffnen attraktive Perspektiven. In unserem Webinar beleuchten wir zunächst zentrale Entwicklungen und Wachstumstreiber im Biotechnologiesektor.

    Anschließend rückt NurExone in den Fokus – ein biopharmazeutisches Unternehmen, das regenerative Therapien auf Basis von Exosomen entwickelt.

    Für Anlegerinnen und Anleger, die den Biotechnologiesektor besser verstehen und mögliche Investmentchancen fundiert einordnen möchten.

    Jetzt anmelden und neue Perspektiven auf Biotech und Exosomen gewinnen. Hier klicken ►


    Quellen

    https://risenanooptics.com/
    https://www.essilorluxottica.com/en/
    https://www.zeiss.de/vision-care/home.html

    Lassen Sie sich in den Verteiler für Rise Nano Optics Ltd oder Nebenwerte eintragen. Einfach eine E-Mail an Eva Reuter: e-reuter@dr-reuter.eu mit dem Hinweis: „Verteiler Rise Nano Optics Ltd“ oder “Nebenwerte”.

    Rise Nano Optics Ltd
    Land: kanadisch
    ISIN: CA76761X1069
    Rise Nano Optics Ltd

    Disclaimer/Risikohinweis Rise Nano Optics Ltd
    Interessenkonflikte: Mit Rise Nano Optics Ltd existiert ein entgeltlicher IR und PR-Vertrag. Inhalt der Dienstleistungen ist u.a., den Bekanntheitsgrad des Unternehmens zu erhöhen. Dr. Reuter Investor Relations handelt daher bei der Erstellung und Verbreitung des Artikels im Interesse von der Rise Nano Optics Ltd. Es handelt sich um eine werbliche redaktionelle Darstellung. Aktien von St George Mining können sich im Besitz von Mitarbeitern oder Autoren von Dr. Reuter Investor Relations – unter Berücksichtigung der Regeln der Market Abuse Regulation (MAR) befinden.

    Unternehmensrisiken: Wie bei jedem Unternehmen bestehen Risiken hinsichtlich der Umsetzung des Geschäftsmodells. Es ist nicht gewährleistet, dass sich das Geschäftsmodell entsprechend den Planungen umsetzen lässt. Weitere Unternehmensrisiken können Sie auf der Webseite von Rise Nano Optics einsehen: https://www.stgm.com.au/investor-centre/investor-welcome.

    Investitionsrisiken: Investitionen sollten nur mit Mitteln getätigt werden, die zur freien Verfügung stehen und nicht für die Sicherung des Lebensunterhaltes benötigt werden. Es ist nicht gesichert, dass ein Verkauf der Anteile über die Börse zu jedem Zeitpunkt möglich sein wird. Grundsätzlich unterliegen Aktien immer dem Risiko eines Totalverlustes.

    Disclaimer: Alle in diesem Newsletter / Artikel veröffentlichten Informationen beruhen auf sorgfältigen Recherchen. Die Informationen stellen weder ein Verkaufsangebot für die behandelte(n) Aktie(n) noch eine Aufforderung zum Kauf oder Verkauf von Wertpapieren dar. Den Ausführungen liegen Quellen zugrunde, die der Herausgeber für vertrauenswürdig erachtet.

    Quellen: Insbesondere werden zur Darstellung & Beurteilung der Gesellschaften Informationen der Unternehmenswebseite verfügbaren Informationen berücksichtigt. In der Regel besteht zudem ein direkter Kontakt zum Vorstand / IR-Team der jeweiligen analysierten bzw. vorgestellten Gesellschaft. Der Artikel wurde vor Veröffentlichung Rise Nano Optics vorgelegt, um die Richtigkeit aller Angaben prüfen zu lassen.

    Zukunftsgerichtete Aussagen
    Diese Mitteilung enthält bestimmte zukunftsgerichtete Aussagen, einschließlich Aussagen über das Unternehmen. Wo immer möglich, wurden Wörter wie „können“, „werden“, „sollten“, „könnten“, „erwarten“, „planen“, „beabsichtigen“, „antizipieren“, „glauben“, „schätzen“, „vorhersagen“ oder „potenziell“ oder die Verneinung oder andere Variationen dieser Wörter oder ähnliche Wörter oder Phrasen verwendet, um diese zukunftsgerichteten Aussagen zu identifizieren. Diese Aussagen spiegeln die gegenwärtigen Einschätzungen der Geschäftsleitung wider und basieren auf Informationen, die der Geschäftsleitung zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieses Berichts vorlagen.

    Zukunftsgerichtete Aussagen sind mit erheblichen Risiken, Ungewissheiten und Annahmen verbunden. Viele Faktoren können dazu führen, dass die tatsächlichen Ergebnisse, Leistungen oder Errungenschaften erheblich von den Ergebnissen abweichen, die in den zukunftsgerichteten Aussagen erörtert oder impliziert werden. Diese Faktoren sollten sorgfältig berücksichtigt werden, und der Leser sollte sich nicht in unangemessener Weise auf die zukunftsgerichteten Aussagen verlassen. Obwohl die in dieser Pressemitteilung enthaltenen zukunftsgerichteten Aussagen auf Annahmen beruhen, die das Management für vernünftig hält, kann das Unternehmen den Lesern nicht versichern, dass die tatsächlichen Ergebnisse mit diesen zukunftsgerichteten Aussagen übereinstimmen werden. Das Unternehmen ist nicht verpflichtet, diese Aussagen zu aktualisieren oder zu überarbeiten, um neuen Ereignissen oder Umständen Rechnung zu tragen, sofern dies nicht gesetzlich vorgeschrieben ist.

    Verantwortlich & Kontakt für Rückfragen
    Dr. Reuter Investor Relations
    Dr. Eva Reuter
    Friedrich Ebert Anlage 35-37
    60327 Frankfurt
    +49 (0) 69 1532 5857
    www.dr-reuter.eu
    www.small-microcap.eu

    Für Fragen bitte Nachricht an e-reuter@dr-reuter.eu

    Über Dr. Reuter Investor Relations: Dr. Reuter Investor Relations ist eine Investor Relations Agentur / Investor Relations Agency mit der folgenden Servicepalette: Small Cap Investor Relations, Retail Investor Relations, Privataktionäre, Institutional Investor Relations, Institutionelles Investor Relations, Finanz- Public Relations, ESG-Services, Roadshows, Investor Access, Kapitalmarkt-Compliance, Equity Research.

    The post UV-Schutz reicht nicht mehr? Warum die nächste Generation von Brillengläsern für EssilorLuxottica, Alcon & Co. zum Technologiethema wird  appeared first on Small- and MicroCap Equity.


    Small- & MicroCap Investment
    0 Follower
    Autor folgen
    Mehr anzeigen
    Small- und MicroCaps – das ist unsere Leidenschaft: Alle Sektoren und alle Regionen. Wir bieten spannende und gut recherchierte Einblicke in branchen- und marktbezogene Nachrichten. Unsere Journalisten verfügen über umfangreiche Erfahrungen in der Branche und berichten über ihre jeweiligen Sektoren, damit Sie die neuesten Nachrichten von einigen der besten Reporter des Landes erhalten.
    Mehr anzeigen

    UV-Schutz reicht nicht mehr? Warum die nächste Generation von Brillengläsern für EssilorLuxottica, Alcon & Co. zum Technologiethema wird  UV-Schutz gehört bei modernen Sonnenbrillen längst zum Standard. Doch die Augenoptik entwickelt sich weiter. Hersteller beschäftigen sich zunehmend damit, wie sich Licht gezielter steuern lässt – von photochromen und medizinischen […] The post …

    Im Durchschnitt erleiden 7 von 10 Kleinanlegern Verluste beim Handel mit Turbo-Zertifikaten. Turbo-Zertifikate sind hoch risikoreiche Produkte und nicht für langfristige Anlagestrategien geeignet.
    Profitieren Sie von unserem Alleinstellungsmerkmal als den zentralen verlagsunabhängigen Wissens-Hub für einen aktuellen und fundierten Zugang in die Börsen- und Wirtschaftswelt, um strategische Entscheidungen zu treffen.
    • ✅ Größte Finanz-Community Deutschlands
    • ✅ über 550.000 registrierte Nutzer
    • ✅ rund 2.000 Beiträge pro Tag
    • ✅ verlagsunabhängige Partner ARIVA, FinanzNachrichten und BörsenNews
    • ✅ Jederzeit einfach handeln beim SMARTBROKER+
    • ✅ mehr als 25 Jahre Marktpräsenz
    Aktien von A - Z: # A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z
    wallstreetONLINE bei X wallstreetONLINE bei Instagram wallstreetONLINE bei Facebook wallstreetONLINE bei Youtube wallstreetONLINE bei LinkedIn
    Unsere Apps: Apple App Store Icon Google Play Store Icon
    Wenn Sie Kursdaten, Widgets oder andere Finanzinformationen benötigen, hilft Ihnen ARIVA gerne. 

    Unsere User schätzen wallstreet-online.de: 4.8 von 5 Sternen ermittelt aus 285 Bewertungen bei www.kagels-trading.de
    Zeitverzögerung der Kursdaten: Deutsche Börsen +15 Min. NASDAQ +15 Min. NYSE +20 Min. AMEX +20 Min. Dow Jones +15 Min. Alle Angaben ohne Gewähr.
    Copyright © 1998-2026 Smartbroker Holding AG - Alle Rechte vorbehalten.
    Mit Unterstützung von: Ariva Smartbroker+
    Daten & Kurse von: TTMzero