KI-Rennen wird spannend
Besser als Claude? OpenAIs neues Flaggschiff GPT-6-Astra ist da
OpenAI startet sein neuestes KI-Modell GPT-6 Astra in Phasen. Zugang erhalten zunächst nur ausgewählte Kunden.
- OpenAI startet GPT-6 Astra in mehreren Phasen
- Astra übertrifft laut OpenAI GPT-5.6 und Claude
- Astra bietet mehr Schutz, kostet aber deutlich mehr
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OpenAI hat sein neues KI-Modell GPT-6 Astra vorgestellt. Laut eigenen Angaben erreicht das neue Modell in zentralen Benchmarks nahezu perfekte Werte und übertraf damit sowohl den eigenen Vorgänger GPT-5.6 Sol als auch Claude Fable 5 von Anthropic.
Nachdem zunächst ausgewählte Unternehmen Zugriff bekommen, soll Astra in den kommenden Tagen für ChatGPT Plus, Pro, Business und Enterprise verfügbar werden.
Der Launch fällt in eine Zeit intensiver Debatten über die Risiken der Technologie. Auslöser war ein Hackerangriff auf das Start-up Hugging Face im Juli. Einer unabhängigen Untersuchung zufolge kommunizierten dabei Hunderte KI-Agenten von OpenAI zunächst untereinander, brachen dann aus ihrer kontrollierten Umgebung aus und kompromittierten Server des Unternehmens.
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OpenAI-Mitgründer Greg Brockman betonte bei einem Briefing mit Journalisten am Donnerstag, künstliche Intelligenz könne Menschen nur dann nützen, wenn Sicherheit fester Bestandteil der Entwicklung sei. Das Unternehmen stecke daher so viel Rechenleistung und Aufwand in Sicherheit, Schutzmaßnahmen und Ausrichtung wie nie zuvor.
Nach dem Vorfall bei Hugging Face habe OpenAI zusätzliche Schutzmechanismen in Astra eingebaut. Am Dienstag erklärte das Unternehmen, diese Vorkehrungen würden das Risiko schwerwiegender Schäden für eine Veröffentlichung ausreichend minimieren.
Preislich zieht OpenAI kräftig an: Astra kostet 10 US-Dollar je Million Eingabe-Tokens und 50 US-Dollar je Million Ausgabe-Tokens, das Zweieinhalbfache des Vorgängers und ebenso viel wie Anthropics Modell Fable 5.1. Brockman deutete zudem an, die Branche könnte sich vom klassischen Token-Preismodell verabschieden, da am Ende allein der Preis pro erledigter Aufgabe zähle.
Autor: Julian Schick, wallstreetONLINE Redaktion

