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    5 % für Verteidigung: Europas Aufrüstung macht Antimon zum strategischen Rohstoff 

    5 % für Verteidigung: Europas Aufrüstung macht Antimon zum strategischen Rohstoff 

    Europa rüstet auf – und damit geraten Rohstoffe in den Fokus, die Anleger lange kaum beachtet haben. Die NATO-Staaten haben sich verpflichtet, ihre Verteidigungs- und sicherheitsbezogenen Ausgaben bis 2035 auf insgesamt 5 Prozent des BIP zu erhöhen. Gleichzeitig werden Munitionsbestände aufgefüllt und Produktionskapazitäten erweitert. 

    Das betrifft nicht nur Stahl oder Kupfer. Auch kleine Spezialmetalle werden strategisch wichtiger. Eines davon ist Antimon. Es wird in Munition und Speziallegierungen sowie in Infrarot- und Sensortechnik eingesetzt. Hinzu kommen zivile Anwendungen in Flammschutzmitteln, Batterien und Elektronik. 

    Das Problem: Die Lieferketten sind stark konzentriert, während neue Minen Jahre für Exploration, Genehmigung und Bau benötigen. 

    Mehr Verteidigung trifft auf knappe Lieferketten 

    Antimon zeigt besonders deutlich, warum Rohstoffpolitik und Verteidigungspolitik inzwischen zusammenwachsen. China dominiert große Teile der Förderung und insbesondere der Verarbeitung. Exportbeschränkungen haben dem Westen zusätzlich vor Augen geführt, wie verwundbar diese Lieferketten sind. 

    Die USA reagieren bereits. Washington fördert heimische Rohstoffprojekte und versucht, neue Lieferketten außerhalb Chinas aufzubauen. 

    Wie weit diese Strategie inzwischen reicht, zeigt Perpetua Resources (ISIN: CA7142661031). Das Unternehmen entwickelt in Idaho das Stibnite-Goldprojekt, das zugleich eine bedeutende amerikanische Antimonquelle werden könnte. US-Regierungsstellen unterstützen den Aufbau einer heimischen Antimon-Lieferkette bereits finanziell. 

    Auch Antimony Resources (ISIN: CA0369271014) zeigt, wie stark das Interesse an neuen Quellen gestiegen ist. Der kanadische Explorer entwickelt das Bald-Hill-Projekt in New Brunswick und konzentriert sich auf hochgradige Antimonmineralisierung. Die Aktie hat zuletzt auch bei deutschen Anlegern sichtbar Aufmerksamkeit gewonnen. 

    Doch Nordamerika ist nur eine Seite der Geschichte. Europa benötigt ebenfalls neue Rohstoffquellen. 

    Der Balkan rückt ins Blickfeld 

    Eine mögliche Antwort könnte auf dem Balkan liegen. 

    Bereits Terra Balcanica Resources (ISIN: CA88102L1004) untersucht mit Viogor-Zanik ein polymetallisches Projekt in Bosnien und Herzegowina. Das Projekt liegt im Western Tethyan Metallogenic Belt, einer bedeutenden europäischen Metallprovinz. 

    Damit gewinnt eine Region wieder an Bedeutung, die über eine lange Bergbaugeschichte verfügt, aber vielerorts noch nicht mit modernen Explorationsmethoden systematisch untersucht wurde. 

    Genau dort baut auch Yugo Metals Ltd. (ISIN: AU0000404998) sein Portfolio auf. 

    Der australische Explorer besitzt drei Projekte mit fünf Konzessionen in Bosnien und Herzegowina. Die Konzessionen sind zu 100 Prozent im Besitz des Unternehmens. Im Fokus stehen Gold, Antimon, Nickel und Kupfer. 

    Für die Antimonstory ist insbesondere Sinjakovo interessant. 

    Bis zu 4,5 Prozent Antimon bei Sinjakovo 

    Yugo bezeichnet Sinjakovo inzwischen als Gold- und Antimonprojekt. Das rund 80 Quadratkilometer große Gebiet umfasst die Konzessionen Sinjakovo und Jezero. 

    Die bisherigen Oberflächenarbeiten zeigen ein polymetallisches System. Gesteinsproben lieferten nach Unternehmensangaben Spitzenwerte von 8 g/t Gold, 16 Prozent Kupfer, 2 kg/t Silber und 4,5 Prozent Antimon. Grabungsarbeiten ergaben zudem 61 Meter mit 1,5 g/t Gold. 

    Auch in anderen Bereichen wurde Antimon gefunden. Gesteinsproben aus Baryt-Gängen lieferten bis zu 1,8 Prozent Antimon, begleitet von Silber, Kupfer, Zink und Blei. 

    Das ist für einen frühen Explorer interessant – darf aber nicht mit einer Ressource verwechselt werden. 

    Was zeigen die nächsten Bohrungen? 

    Yugo verfügt bislang über keine definierte Antimonressource. Hochgradige Gesteinsproben bestätigen zunächst nur, dass Antimon im System vorhanden ist. Entscheidend sind Mächtigkeit, Kontinuität und Geometrie der Mineralisierung. 

    Erste Bohrungen liefern dafür zusätzliche Hinweise. Beim Erak-Prospekt wurde unter anderem ein vier Meter langer Abschnitt mit 0,5 g/t Gold, 40 g/t Silber, 0,6 Prozent Kupfer und 0,25 Prozent Antimon durchschnitten. 

    Gleichzeitig entwickelt sich Erak zu einer interessanten Goldentdeckung. Yugo meldete zuletzt 36,1 Meter mit 2,3 g/t Gold, darunter drei Meter mit 14,5 g/t und einen Meter mit 42,5 g/t. Weitere Exploration muss nun zeigen, wie groß das gesamte polymetallische System tatsächlich ist. 

    Europas Aufrüstung verändert die Rohstofffrage 

    Perpetua Resources zeigt, dass die USA Antimon bereits als strategische Lieferkettenfrage behandeln. Antimony Resources verdeutlicht das wachsende Anlegerinteresse an neuen westlichen Quellen. Terra Balcanica wiederum zeigt, dass der Balkan bei der Suche nach europäischen Antimonvorkommen bereits in den Fokus rückt. 

    Yugo steht deutlich früher. Es gibt weder eine Antimonressource noch den Nachweis einer wirtschaftlichen Lagerstätte. Das Explorationsrisiko bleibt entsprechend hoch. 

    Doch die Rahmenbedingungen verändern sich: Europa erhöht seine Verteidigungsausgaben, die Nachfrage nach Munition steigt und gleichzeitig sollen Abhängigkeiten von konzentrierten Rohstofflieferketten sinken. 

    Damit wird die entscheidende Frage für Sinjakovo zunehmend interessant: Ist Antimon dort lediglich ein Begleitmetall des Goldsystems – oder können weitere Bohrungen daraus eine zweite strategische Rohstoffgeschichte machen? 


    Quellen

    https://www.canadianminingreport.com/blog/war-metals-are-no-longer-a-niche-why-tungsten-antimony-and-defence-minerals-matter-now
    https://goldinvest.de/en/antimony-as-strategic-metal-this-european-explorer-is-on-the-verge-of-its-next-step
    https://www.yugometals.com/

    Lassen Sie sich in den Verteiler für Yugo Metals oder Nebenwerte eintragen. Einfach eine E-Mail an Eva Reuter: e-reuter@dr-reuter.eu mit dem Hinweis: „Verteiler Yugo Metals“ oder “Nebenwerte”.

    Yugo Metals Ltd
    Land: Australien
    ISIN: AU0000404998
    Yugo Metals

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