Osteuropabörsen boomen
Stehen wir unmittelbar vor dem 3. Weltkrieg?
Der Iran- und Ukrainekrieg eskalieren im mehr und die geldpolitischen Risiken nehmen zu. Die Anleger bleibt aber bisher sehr gelassen. Die Osteuropabörsen bleiben die klaren Outperformer.
Obwohl der Krieg im Iran und der Ukraine immer mehr eskalieren und was den Ukraine-Krieg angeht sogar die Gefahr eines 3. Weltkriegs droht, bleiben die Anleger sehr gelassen. Auch die Gefahr einer Zinserhöhung der FED am 16. September scheint die Anleger nicht zu beunruhigen. Nach den guten Zahlen von Nvidia bleiben vor allem Technologieaktien mit KI-Fantasie gefragt. „Intelligente“ Drohnen bleiben ein relevantes Thema im Verteidigungs- und im Kommerzbereich. Die an der NASDAQ gelistete VisionWave Holdings Inc (USA), die Produkte for autonome Systeme im Verteidigungs- und Kommerzbereich entwickelt, macht vom 23. bis 28. September eine Roadshow in Deutschland in den Städten München, Frankfurt/M, Essen, Hamburg und Berlin. Interessenten für die Teilnahme an der Roadshow können sich melden bei der ESI GmbH unter info@eaststock.de.
Aber nicht nur Technologieaktien an der NASDAQ, sondern auch Aktien aus Osteuropa sorgen weiterhin für Furore. So blieben die Börsen aus Ungarn, Rumänien und Kasachstan mit einem Plus von jeweils 37% mit dem HTX-, ROTX- und KTX Local Index, ebenso wie Börse aus Polen mit einem Plus von 28% beim PTX-Index klare Outperformer zum NASDAQ-Index (+14%) und dem DAX (+6%).
Andreas Männicke gibt seine Einschätzung dazu in seinem Börsenbrief East Stock Trends (www.eaststock.de ) und auch in seinem neuen EastStockTV-Video. Folge 272 auf YouTube.
Steuern wir sehenden Auges in den 3. Weltkrieg?
Sind wir zu sorglos geworden? Befinden wir uns jetzt in einer ähnlichen Situation wie am 1. und 3. September 1939, also wie vor genau 87 Jahren? Am 1. September erklärte Deutschland Polen den Krieg und am 3. September erklärten Großbritannien und Frankreich Deutschland den Krieg. Später kam dann der 3. Weltkrieg. Deutschland hatte damals mit hoher Arbeitslosigkeit und Verschuldung zu kämpfen und sah als Lösung die Umstellung auf eine Kriegswirtschaft. Man gewinnt fast den Eindruck, dass die Bundesregierung jetzt einen ähnlichen Weg einschlagen will, wobei das Feindbild gegen Russland täglich geschärft wird. Dabei wäre eine Entspannungspolitik jetzt unbedingt angebracht. Viele Unternehmen aus dem Autobereich wechseln jetzt in den Verteidigungsbereich. Auch VW wird sich wohl dem Thema Verteidigung zuwenden, wobei im Autobereich 50.000 Mitarbeiter entlassen werden sollen, davon 25.000 in Deutschland.

