Bis zu 500.000 traumatische Rückenmarksverletzungen pro Jahr – Wie NurExone mit neuen Studiendaten einen Milliardenmarkt ins Visier nimmt
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Neue Daten stützen das ExoPTEN von NurExone weiter: Gewebeanalysen aus einem Tiermodell zeigen eine signifikant höhere Anzahl von MBP-positiven Zellen bei behandelten Tieren. Die Ergebnisse liefern zusätzliche präklinische Beweise für eine potenzielle neuroprotektive Wirkung und könnten die weitere Entwicklung von ExoPTEN hin zu klinischen Tests unterstützen.
Nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation (WHO) erleiden weltweit jedes Jahr zwischen 250.000 und 500.000 Menschen eine traumatische Rückenmarksverletzung, die am häufigsten durch Verkehrsunfälle, Stürze oder Sportverletzungen verursacht wird. Trotz der hohen Zahl von Betroffenen gibt es derzeit keine zugelassene Therapie, die eine gezielte Regeneration des verletzten Rückenmarks ermöglicht. Die Behandlung konzentriert sich daher primär auf die Akutversorgung, Stabilisierung, gegebenenfalls chirurgische Eingriffe und die anschließende Rehabilitation. Je nach Marktdefinition schätzen Analysten, dass die globale Behandlungslandschaft für Rückenmarksverletzungen bis zum Ende des Jahrzehnts ein Volumen zwischen 7 und 12 Milliarden US-Dollar erreichen wird, mit jährlichen Wachstumsraten von knapp unter 5 % bis etwa 7 %.
Das Segment der regenerativen Medizin für Rückenmarksverletzungen entwickelt sich deutlich schneller, wenn auch von einer kleineren Basis aus. Hier erwarten Marktforscher jährliche Wachstumsraten von rund 30 %, angetrieben durch eine zunehmende klinische Forschungsaktivität im Bereich von Zell- und Gentherapien sowie exosomenbasierten Ansätzen.
Vor diesem Hintergrund veröffentlichte das Biotechnologieunternehmen NurExone Biologic Inc. (WKN: A3DNSU, ISIN: CA67059R1091) Mitte August 2026 neue präklinische Gewebeanalysedaten für seinen therapeutischen Kandidaten ExoPTEN. Die Daten sollen die zuvor berichtete funktionelle Erholung, die in einem Tiermodell beobachtet wurde, wissenschaftlich untermauern.
Die neuen Daten: Myelin als Marker für die Nervenerholung
Bereits im März 2025 hatte NurExone über eine verbesserte funktionelle Erholung bei Tieren berichtet, die nach einer akuten Rückenmarksverletzung mit ExoPTEN behandelt wurden. In der neuesten Analyse wurde das Rückenmarksgewebe derselben Tiere mittels Immunhistochemie auf drei Marker untersucht: NeuN (neuronale Zellkerne), NF200 (Nervenfasern) und MBP (Myelin-Basisches Protein), ein Hauptbestandteil der isolierenden Myelinschicht, die die Nervenfasern umgibt.

