Der Börsen-Tag
DAX & Wall Street rutschen ab: Breite Kursverluste, wenige Gewinner
Trotz vereinzelter Kursgewinne prägt heute ein breiter Abwärtstrend die internationalen Aktienmärkte – von den deutschen Leitindizes bis hin zu Dow Jones und S&P 500.
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Entwicklung der Indizes
Alle sechs betrachteten Leitindizes notieren heute im Minus und zeigen damit eine breit angelegte Schwäche an den Aktienmärkten – sowohl in Deutschland als auch in den USA. In Frankfurt verzeichnet der DAX mit einem Rückgang von 1,18 Prozent auf 25.569,66 Punkte das deutlichste Minus unter den deutschen Indizes. Der MDAX, der insbesondere mittelgroße Unternehmen abbildet, verliert 0,89 Prozent auf 32.057,96 Punkte. Der Nebenwerteindex SDAX gibt um 1,00 Prozent auf 18.539,89 Punkte nach und liegt damit ebenfalls klar im roten Bereich. Etwas robuster zeigt sich der technologieorientierte TecDAX: Er fällt um 0,55 Prozent auf 3.991,58 Punkte und hält sich damit besser als die klassischen Standard- und Nebenwerteindizes. Auch an der Wall Street dominieren derzeit die Verkäufe. Der US-Leitindex US 30 (Dow Jones Industrial Average) verliert 0,78 Prozent und steht bei 52.387,72 Punkten. Der breiter gefasste US 500 (S&P 500) gibt um 0,51 Prozent auf 7.632,43 Punkte nach und zeigt damit eine etwas geringere Abwärtsdynamik als der US 30. Im direkten Vergleich fallen die Kursverluste am deutschen Markt etwas stärker aus als in den USA. Innerhalb der deutschen Indizes ist der DAX am schwächsten, während der TecDAX die Rückgänge am besten begrenzen kann. In den USA zeigt sich ein ähnliches Muster: Der stärker auf große Standardwerte fokussierte US 30 gibt deutlicher nach als der breite US 500. Insgesamt spiegelt die Entwicklung eine verhaltene Risikostimmung an den internationalen Aktienmärkten wider.DAX: RWE vorn, Rheinmetall am Ende
Im DAX setzte sich RWE mit einem Plus von 2,03 Prozent an die Spitze. Airbus legte 1,03 Prozent zu, SAP gewann 0,73 Prozent. Auf der Verliererseite standen Siemens mit einem Minus von 2,98 Prozent und Heidelberg Materials mit minus 2,99 Prozent. Rheinmetall büßte 3,87 Prozent ein und lag damit 5,90 Prozentpunkte unter dem DAX-Spitzenwert.MDAX: HELLA behauptet sich, AUTO1 Group fällt deutlich
HELLA führte die Gewinner im MDAX mit einem Zuwachs von 0,85 Prozent an. CTS Eventim stieg um 0,71 Prozent, Deutz um 0,68 Prozent. Deutlich schwächer entwickelten sich AUMOVIO mit minus 3,89 Prozent und RENK Group mit minus 3,97 Prozent. AUTO1 Group verlor 7,31 Prozent und lag damit 8,16 Prozentpunkte hinter HELLA.SDAX: HelloFresh mit kräftigem Plus
Im SDAX erzielte HelloFresh mit einem Anstieg von 6,40 Prozent den mit Abstand stärksten Wert. Befesa legte 1,89 Prozent zu, SCHOTT Pharma gewann 1,08 Prozent. Am unteren Ende standen PVA TePla mit minus 3,66 Prozent und JOST Werke mit minus 4,94 Prozent. Redcare Pharmacy verlor 6,87 Prozent und verzeichnete damit gegenüber HelloFresh eine Differenz von 13,27 Prozentpunkten.TecDAX: Draegerwerk an der Spitze, PVA TePla schwach
Draegerwerk führte den TecDAX mit einem Plus von 0,91 Prozent an. SAP stieg um 0,73 Prozent, CANCOM SE um 0,68 Prozent. HENSOLDT gab 2,89 Prozent nach, Nemetschek verlor 3,23 Prozent. PVA TePla büßte 3,66 Prozent ein und lag damit 4,57 Prozentpunkte hinter dem Spitzenreiter.US 30: Chevron führt, schwächste Werte dennoch im Plus
Chevron Corporation war im US 30 mit einem Zuwachs von 1,62 Prozent der stärkste Wert. JPMorgan Chase legte 0,33 Prozent zu, Cisco Systems gewann 0,26 Prozent. Als schwächste der aufgeführten Werte wurden ebenfalls JPMorgan Chase und Cisco Systems sowie Salesforce mit einem Plus von 0,13 Prozent ausgewiesen. Salesforce lag damit 1,49 Prozentpunkte unter Chevron, verzeichnete aber weiterhin einen Kursgewinn.US 500: Meta Platforms deutlich vorn
Im US 500 setzte sich Meta Platforms (A) mit einem Plus von 6,65 Prozent an die Spitze. Datadog Registered (A) folgte mit einem Zuwachs von 6,50 Prozent, Akamai Technologies stieg um 4,06 Prozent. Bei den schwächsten Werten lagen VICI Properties mit 0,14 Prozent, Salesforce mit 0,13 Prozent und EPAM Systems mit ebenfalls 0,13 Prozent vorn. EPAM Systems und Salesforce blieben damit 6,52 Prozentpunkte hinter Meta Platforms, verbuchten jedoch noch leichte Gewinne.Diskutieren Sie über die enthaltenen Werte
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