AKTIE IM FOKUS
Rheinmetall unter 1.000 Euro - JPMorgan wird skeptischer
- Rheinmetall-Aktien fallen auf unter 1.000 Euro
- Zweifel an Auftragsumsetzung und Rüstungswende
- JPMorgan erwartet geringere Konzernergebnisse
FRANKFURT (dpa-AFX Broker) - Die weiter schwachen Aktien von Rheinmetall sind am Donnerstagmorgen mit Abstand aktivster Wert auf der Handelsplattform Tradegate. Mit gut 996 Euro kosten die Papiere der Düsseldorfer dort erstmals seit Juli wieder weniger als 1.000 Euro und setzen so ihre neuerliche Korrektur nach der Zwischenerholung bis Mitte August fort. 2026 liegen sie knapp 36 Prozent im Minus.
An der Börse ist man inzwischen viel kritischer, was die Umsetzung der Rekordaufträge betrifft. Zudem sorgt die Stärke der AfD für Sorgen um die Zeitenwende der Rüstungsinvestitionen seit der Ukraine-Invasion Russlands 2022. Die Rechtsaußenpartei gilt als russlandfreundlich und setzt auf Annäherung.
Die US-Großbank JPMorgan drückte Rheinmetall-Aktien nun sogar den Stempel "Negative Catalyst Watch" auf. Die JPMorgan-Analysten gehen skeptisch in den Kapitalmarkttag im November. Sie befürchten einen neuen Mix bei den Umsatzzielen, mit weniger Erlösen aus für den Konzern profitableren "alten Produkten" wie Munition und bemannten Fahrzeugen.
Die "neuen Produkte" aus den Bereichen Drohnen, autonome Waffensysteme und Weltraum stammten eher aus Gemeinschaftsunternehmen. Konkret geht JPMorgan daher von geringeren Ergebnissen in der konzerneigenen Bilanz aus./ag/zb
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Zusätzliche Unternehmensinformationen zur Rheinmetall Aktie
Die Rheinmetall Aktie wird zum Zeitpunkt der Veröffentlichung der Nachricht mit einem Minus von -1,12 % und einem Kurs von 996,9 auf Tradegate (10. September 2026, 08:25 Uhr) gehandelt.
Auf 7 Tage gesehen hat sich der Kurs der Rheinmetall Aktie um - verändert. Der Gewinn auf 30 Tage beträgt -.
