Aktien Frankfurt

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    Verluste nach Zinserhöhung durch EZB

    Für Sie zusammengefasst
    • Dax fällt nach EZB-Zinserhöhung um 0,7 Prozent
    • EZB hebt Einlagenzins auf 2,5 Prozent an
    • MDax und Adidas verlieren an der Börse deutlich an Wert
    Aktien Frankfurt - Verluste nach Zinserhöhung durch EZB

    FRANKFURT (dpa-AFX) - Der deutsche Aktienmarkt hat negativ auf die zweite Zinserhöhung in diesem Jahr und trübe Inflationsperspektiven durch die Europäische Zentralbank (EZB) reagiert. Der Dax gab am frühen Nachmittag um 0,7 Prozent auf 25.407 Punkte nach und markierte ein Tagestief.

    Die EZB stemmt sich mit der Zinserhöhung gegen die infolge des Iran-Kriegs gestiegene Inflation. Der für Banken und Sparer wichtige Einlagenzins steigt von 2,25 auf 2,5 Prozent, wie die Notenbank nach einer auswärtigen Sitzung in Berlin mitteilte. Zudem erhöhte die EZB ihre Inflationsprognosen für die kommenden beiden Jahre.

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    Der MDax gab mit 1,1 Prozent auf 31.720 Punkte stärker nach als der Dax. Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 verlor 0,8 Prozent.

    Höhere Zinsen sind tendenziell eine Belastung für die Aktienmärkte. Sie erhöhen die Finanzierungskosten von Unternehmen und können so die Gewinne schmälern. Zudem verteuern sie Investitionen und machen Anleihen als alternatives Investment attraktiver.

    "Die Entscheidung der EZB ist keine Überraschung", schrieb Chefökonom Michael Heise von HQ Trust. Die Situation an den Energiemärkten und im Nahostkonflikt habe sich zuletzt nicht in die richtige Richtung entwickelt und die Inflationsrisiken erhöht. Verbesserte Konjunkturdaten gäben zusätzliche Rückendeckung für die Zinserhöhung.

    Für Kursbewegungen bei Einzelwerten sorgten Kommentare von Analysten. So fielen die Papiere des Getriebeherstellers Renk um 2,4 Prozent, nachdem das Investmenthaus Exane BNP sie auf "Neutral" abgestuft hatte.

    Die Papiere von Bilfinger büßten gut fünf Prozent ein. Analyst Andreas Wolf von der Berenberg Bank erklärte, dass Bilfinger sich im zweiten Halbjahr bei der Profitabilität merklich strecken müsse, um die Jahresziele noch zu erreichen.

    Schlusslicht im Dax waren Adidas -Aktien mit einem Abschlag von 4,3 Prozent. Hier verschärfte sich der Abwärtstrend der vergangenen Wochen, die Papiere fielen auf das tiefste Niveau seit Mitte Mai.

    Nicht angesagt waren Aktien der Software-Branche. Anleger zeigten sich reserviert vor den Quartalsbilanzen der beiden IT- und Software-Riesen Oracle und Adobe nach Börsenschluss in den USA. SAP verloren 2,7 Prozent, Nemetschek 2,2 Prozent und Teamviewer 1,3 Prozent./bek/jha/

     

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    Auf 7 Tage gesehen hat sich der Kurs der SAP Aktie um - verändert. Der Gewinn auf 30 Tage beträgt -.







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