ROUNDUP

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    Softwarehersteller Adobe gibt vorsichtigen Umsatzausblick - Aktie fällt

    Für Sie zusammengefasst
    • Adobe gibt vorsichtigen Umsatzausblick ab
    • Anleger reagieren auf KI-Sorgen und Kursverluste
    • Adobe meldet steigenden Umsatz im dritten Quartal
    ROUNDUP - Softwarehersteller Adobe gibt vorsichtigen Umsatzausblick - Aktie fällt

    SAN JOSE (dpa-AFX) - Der Softwarehersteller Adobe hat mit einem vorsichtigen Umsatzausblick auf das vierte Geschäftsquartal aufhorchen lassen. Der Umsatz im am 30. November endenden Quartal werde zwischen 6,8 und 6,85 Milliarden US-Dollar (5,8 bis 5,9 Mrd Euro) liegen, teilte das Unternehmen am Donnerstagabend nach US-Börsenschluss mit. Der Mittelwert dieser Spanne lag unter der durchschnittlichen Prognose der Analysten. Der bereinigte Gewinn je Aktie werde voraussichtlich zwischen 6,30 und 6,35 US-Dollar liegen, so das Unternehmen. Analysten hatten im Durchschnitt mit 6,30 US-Dollar je Aktie gerechnet. Anleger reagierten verhalten.

    Im vorbörslichen US-Handel gaben die Aktien am Freitag um rund 3 Prozent auf 241,40 Dollar nach, nachdem sie am Donnerstag in New York bei 248,83 US-Dollar aus dem Handel gegangen waren. Bereits vor der Veröffentlichung des Quartalsberichts hatte die Aktie in diesem Jahr 29 Prozent an Wert verloren. Beobachtern zufolge wirft die vorsichtige Umsatzprognose Fragen auf, wie sich Adobe weiterhin im Wettbewerb behaupten wird.

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    Der Softwarehersteller sieht sich mit einer Vertrauenskrise bei Investoren konfrontiert, die durch die Auswirkungen der Künstlichen Intelligenz (KI) ausgelöst wurde. Die Software von Adobe - bekannt für Programme wie Photoshop - galt lange Zeit als Standard für Kreativ- und Marketingprofis. Doch durch generative KI ist es einfacher geworden, visuelle Medien ohne die teuren Produkte des Unternehmens zu erstellen, und viele der beliebten neuen KI-Tools stammen von Wettbewerbern.

    Im dritten Geschäftsquartal (per 28. August) stieg der Umsatz um 13 Prozent auf 6,76 Milliarden Dollar. Der Gewinn lag - bereinigt um bestimmte Posten - bei 6,13 US-Dollar pro Aktie. Analysten hatten im Durchschnitt mit einem Gewinn von 6,08 US-Dollar je Aktie bei einem Umsatz von 6,7 Milliarden Dollar gerechnet.

    Jefferies-Analyst Brent Thill nannte die Zahlenvorlage "ereignislos", senkte allerdings ebenso wie etwa die Analysten von JPMorgan nach der Zahlenvorlage seine Preisempfehlung für die Aktie. Thill hob in seiner Analyse von Adobes Zahlenwerk die KI-Ergebnisse positiv hervor, merkte aber zugleich an, dass der jährlich wiederkehrende Umsatz aus diesem Bereich bislang nur 2 Prozent der Gesamterlöse ausmache.

    Weiterhin verwies Thill darauf, dass der Posten des Finanzchefs bei Adobe weiterhin vakant ist. Dies könnte seiner Meinung nach zu einem konservativen Ausblick für 2027 führen.

    Im Juni hatte der bisherige Finanzchef Dan Durn seinen Weggang verkündet, nachdem bereits im März der langjährige Konzernchef Shantanu Narayen seinen Posten aufgekündigt hatte. Vergangene Woche hat Adobe nun zumindest für den Spitzenposten eine Lösung gefunden: Anil Chakravarthy wurde zum neuen Chef ernannt. Er verantwortete zuvor den eigentlich eher kleineren Unternehmensbereich für Analyse- und Marketing-Software und soll seine neue Position zum 1. Dezember antreten.

    Für Anleger dürfte entscheidend werden, welche Strategie Chakravarthy einschlägt. Neben ihm im Rennen um den Spitzenposten war auch der bisherige Chef der Kreativ-Sparte. Er verlässt Adobe nun noch im September./lew/nas/men

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    Zusätzliche Unternehmensinformationen zur Adobe Aktie

    Die Adobe Aktie wird zum Zeitpunkt der Veröffentlichung der Nachricht mit einem Minus von -2,94 % und einem Kurs von 208,0 auf Tradegate (11. September 2026, 11:09 Uhr) gehandelt.

    Auf 7 Tage gesehen hat sich der Kurs der Adobe Aktie um +1,87 % verändert. Der Verlust auf 30 Tage beträgt -2,17 %.

    Die Marktkapitalisierung von Adobe bezifferte sich zuletzt auf 86,73 Mrd..







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