Direkter Treffer, hohe Schäden

    61529 Aufrufe 61529 0 Kommentare 0 Kommentare

    Russischer Raketenangriff: Zweitgrößter Stahl-Hersteller der Welt unter Druck!

    Eine russische Rakete hat am Samstag ein ukrainisches Stahlwerk von ArcelorMittal getroffen. Die Aktie ist daraufhin deutlich unter Druck geraten.

    Für Sie zusammengefasst
    Direkter Treffer, hohe Schäden - Russischer Raketenangriff: Zweitgrößter Stahl-Hersteller der Welt unter Druck!

    Russland attackiert ukrainisches Stahlwerk

    Auch viereinhalb Jahre nach dem Beginn des russischen Einmarsches bewegt der Ukraine-Krieg gelegentlich noch die Märkte. So machte beispielsweise am vergangenen Wochenende US-Präsident Donald Trump die ukrainische Kampagne gegen russische Raffinerien für die hohen Benzin- und Dieselpreise verantwortlich – vor allem allerdings, um vor den wichtigen Midterm-Wahlen in den USA am 03. November von seinem eigenen Versagen im Iran abzulenken.

    Deutlich unmittelbarer hingegen fallen am Montag die finanziellen Folgen eines russischen Raketenangriffs auf ein Stahlwerk von ArcelorMittal in Krywjy Rih im Süden der Ukraine aus. Dort hatte am Samstag nach Unternehmensangaben eine ballistische Rakete in der Eisenschmelze eingeschlagen, woraufhin die Stahlproduktion eingestellt werden musste.

    Anzeige 
    Handeln Sie Ihre Einschätzung zu ThyssenKrupp!
    Long
    12,86€
    Basispreis
    0,98
    Ask
    × 14,06
    Hebel
    Zum Produkt
    Blatt
    Short
    14,47€
    Basispreis
    0,92
    Ask
    × 14,98
    Hebel
    Zum Produkt
    Blatt
    Präsentiert von
    Im Durchschnitt erleiden 7 von 10 Kleinanlegern Verluste beim Handel mit Turbo-Zertifikaten. Turbo-Zertifikate sind hoch risikoreiche Produkte und nicht für langfristige Anlagestrategien geeignet.
    Den Basisprospekt sowie die Endgültigen Bedingungen und die Basisinformationsblätter erhalten Sie bei Klick auf das Disclaimer Dokument. Beachten Sie auch die weiteren Hinweise zu dieser Werbung.

    Bis zu 120 € Prämie sichern
    Nur im September: Depot eröffnen, 5 Trades ausführen, Depot übertragen – oder beides kombinieren. Jetzt teilnehmen

     

    Tote, Verletzte und erhebliche Sachschäden

    Neben erheblichen Sachschäden – wann die Produktion wieder aufgenommen werden könnte, wollte der nach produzierter Menge zweitgrößte Stahl-Hersteller der Welt nicht angeben – kam es auch zu menschlichen Opfern. Insgesamt starben zwei Mitarbeitende, zwei weitere wurden verletzt und werden nach Konzernangaben in umliegenden Krankenhäusern versorgt.

    Der Raketenangriff auf das voll integrierte Stahlwerk, wo eine komplette Wertschöpfungskette von der Eisenerzförderung bis hin zu Stahlprodukten besteht, war nicht der erste seiner Art. Bereits im August war das Werk, welches mit rund 20.000 Mitarbeitenden das größte der Ukraine ist, angegriffen und getroffen worden. Damals wurden 13 Mitarbeitende verletzt und zwei weitere getötet.

    ArcelorMittal hatte das 1934 damals in der Ukrainischen SSR gegründete Werk 2005 in einer vom ukrainischen Fernsehen übertragenen Auktion erworben. Zuvor befand sich das Werk in Staatsbesitz.

    ArcelorMittal

    -19,70 %
    -2,90 %
    +60,60 %
    +138,80 %
    +115,24 %
    +217,08 %
    -20,74 %
    ISIN:LU1598757687WKN:A2DRTZIndikator:SMA 50 Tage
    ArcelorMittal direkt bei SMARTBROKER+ handelnKaufVerkauf

    ArcelorMittal unter Druck, Aktie verliert -3,5 Prozent

    Die Aktie von ArcelorMittal ist durch den zweiten Raketenangriff innerhalb von wenigen Wochen spürbar unter Druck geraten und fiel am Montag zeitweise 3,5 Prozent. Damit verschärfte sie ihre nach einem bislang erfolgreich verlaufenen Börsenjahr vor knapp zwei Wochen eingeleitete Korrektur.

    Sollten die Verluste anhalten, droht das in Amsterdam gehandelte Papier im Bereich von 62 Euro eine wichtige Horizontalunterstützung sowie die 50-Tage-Linie zu unterschreiten, was nach einem Plus von knapp 60 Prozent seit dem Jahresauftakt weitere Gewinnmitnahmen nach sich ziehen könnte.

    Für den globalen Stahlmarkt blieb der Raketenangriff folgenlos. Zwar ist das Werk in Krywyj Rih ein bedeutender Produzent, doch die Branche kämpft angesichts einer schwachen Absatzentwicklung auf dem chinesischen Markt ohnehin mit Überkapazitäten.

    Fazit: Wirtschaftlicher Zermürbungskrieg

    Angesichts nur noch marginaler Geländegewinne sowohl auf ukrainischer als auch auf russischer Seite setzen beide Kriegsparteien immer stärker auf wirtschaftliche Abnutzung. Während die Ukraine vor allem Ölraffinerien und Warenhäuser attackiert, setzt Russland auf Angriffe gegen bedeutende, frontferne Wirtschaftsstandorte, wo nur wenige Chancen auf eine Besetzung bestehen.

    Die Eskalation dieser Art der Kriegsführung kostet nicht nur Menschen das Leben und ihre Gesundheit, sondern trifft dabei immer wieder auch Anlagen von börsennotierten Unternehmen. So hat es am Samstag zum zweiten Mal in Kürze ein Stahlwerk von ArcelorMittal erwischt, woraufhin die Aktie deutlich unter Druck geraten ist.

    Autor: Max Gross, wallstreetONLINE Redaktion

    GIF Bild wiedergeben.webp



    Reports
    KI-Euphorie kippt - Bei diesen 5 Aktien droht der Crash!




    wallstreetONLINE Redaktion
    0 Follower
    Autor folgen
    Mehr anzeigen

    Melden Sie sich HIER für den Newsletter der wallstreetONLINE Redaktion an - alle Top-Themen der Börsenwoche im Überblick! Verpassen Sie kein wichtiges Anleger-Thema!

    Für Beiträge auf diesem journalistischen Channel ist die Chefredaktion der wallstreetONLINE Redaktion verantwortlich.

    Die Fachjournalisten der wallstreetONLINE Redaktion berichten hier mit ihren Kolleginnen und Kollegen aus den Partnerredaktionen exklusiv, fundiert, ausgewogen sowie unabhängig für den Anleger.

    Die Zentralredaktion recherchiert intensiv, um Anlegern der Kategorie Selbstentscheider relevante Informationen für ihre Anlageentscheidungen liefern zu können.

    NEU: Podcast "Börse, Baby!"

    Mehr anzeigen

    NEU: Podcast "Börse, Baby!"


    Verfasst vonRedakteurMax Gross
    wallstreetONLINE bei Google bevorzugen.Sie erhalten mehr Inhalte von uns in Ihren Suchergebnissen
    Direkter Treffer, hohe Schäden Russischer Raketenangriff: Zweitgrößter Stahl-Hersteller der Welt unter Druck! Eine russische Rakete hat am Samstag ein ukrainisches Stahlwerk von ArcelorMittal getroffen. Die Aktie ist daraufhin deutlich unter Druck geraten.

    Im Durchschnitt erleiden 7 von 10 Kleinanlegern Verluste beim Handel mit Turbo-Zertifikaten. Turbo-Zertifikate sind hoch risikoreiche Produkte und nicht für langfristige Anlagestrategien geeignet.
    Profitieren Sie von unserem Alleinstellungsmerkmal als den zentralen verlagsunabhängigen Wissens-Hub für einen aktuellen und fundierten Zugang in die Börsen- und Wirtschaftswelt, um strategische Entscheidungen zu treffen.
    • ✅ Größte Finanz-Community Deutschlands
    • ✅ über 550.000 registrierte Nutzer
    • ✅ rund 2.000 Beiträge pro Tag
    • ✅ verlagsunabhängige Partner ARIVA, FinanzNachrichten und BörsenNews
    • ✅ Jederzeit einfach handeln beim SMARTBROKER+
    • ✅ mehr als 25 Jahre Marktpräsenz
    Aktien von A - Z: # A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z
    wallstreetONLINE bei X wallstreetONLINE bei Instagram wallstreetONLINE bei Facebook wallstreetONLINE bei Youtube wallstreetONLINE bei LinkedIn
    Unsere Apps: Apple App Store Icon Google Play Store Icon
    Wenn Sie Kursdaten, Widgets oder andere Finanzinformationen benötigen, hilft Ihnen ARIVA gerne. 

    Unsere User schätzen wallstreet-online.de: 4.8 von 5 Sternen ermittelt aus 285 Bewertungen bei www.kagels-trading.de
    Zeitverzögerung der Kursdaten: Deutsche Börsen +15 Min. NASDAQ +15 Min. NYSE +20 Min. AMEX +20 Min. Dow Jones +15 Min. Alle Angaben ohne Gewähr.
    Copyright © 1998-2026 Smartbroker Holding AG - Alle Rechte vorbehalten.
    Mit Unterstützung von: Ariva Smartbroker+
    Daten & Kurse von: TTMzero