Versicherer Axa will Gewinn stärker steigern - Hohe Ausschüttungen statt Zukäufe
- Axa will den Gewinn bis 2029 deutlich steigern
- Künstliche Intelligenz soll das Wachstum stützen
- 75 Prozent des Gewinns fließen an Aktionäre
PARIS (dpa-AFX) - Der französische Versicherer Axa will seinen Gewinn in den kommenden Jahren stärker nach oben treiben als zuletzt. Dazu setzt Konzernchef Thomas Buberl auch auf den Einsatz von Künstlicher Intelligenz, wie der Rivale von Allianz und Generali vor einer Investorenveranstaltung am Dienstag in Paris mitteilte. Höhere Gewinne, Dividenden und Aktienrückkäufe sind dem Management wichtiger als die mögliche Übernahme anderer Unternehmen.
So soll der bereinigte Gewinn je Aktie in der Zeit von 2026 bis 2029 im Jahresschnitt um sieben bis neun Prozent wachsen. Das ist jeweils ein Prozentpunkt mehr als im bisherigen Mittelfristplan.
Für das laufende Jahr hat sich Buberl einen bereinigten Überschuss von etwa 8,6 Milliarden Euro zum Ziel gesetzt. Bis 2029 sollen es dann mehr als zehn Milliarden Euro werden, erklärte Axa-Finanzchef Alban de Mailly Nesle.
Auch die Rendite auf das Eigenkapital soll weiter zulegen - und zwar auf durchschnittlich 15 bis 17 Prozent in den Jahren von 2027 bis 2029. Auch hier liegt die Zielspanne an beiden Enden einen Prozentpunkt höher als bislang. Zudem will Axa in dieser Zeit weiterhin 75 Prozent des Gewinns in Dividenden und den Rückkauf eigener Aktien stecken./stw/lew/stk
Zusätzliche Unternehmensinformationen zur Allianz Aktie
Die Allianz Aktie wird zum Zeitpunkt der Veröffentlichung der Nachricht mit einem Minus von -0,07 % und einem Kurs von 444,6 auf Tradegate (15. September 2026, 08:31 Uhr) gehandelt.
Auf 7 Tage gesehen hat sich der Kurs der Allianz Aktie um - verändert. Der Gewinn auf 30 Tage beträgt -.

