Abwärtsspirale dreht weiter

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    Oracle-Aktie kennt seit fünf Tagen nur eine Richtung

    Die Oracle-Aktie rutscht immer tiefer ab. Sorgen um sinkende KI-Ausgaben infolge der Sicherheitsdebatte belasten die milliardenschwere Wette des Unternehmens.

    Für Sie zusammengefasst
    Abwärtsspirale dreht weiter - Oracle-Aktie kennt seit fünf Tagen nur eine Richtung

    Während sich zahlreiche KI- und Chip-Aktien zumindest teilweise von ihren jüngsten Verlusten erholen konnten, bleibt Oracle unter erheblichem Verkaufsdruck. Die Aktie des Software- und Cloud-Konzerns schloss zuletzt weitere 3,07 Prozent tiefer bei 140,35 US-Dollar und verzeichnete damit bereits den fünften Handelstag in Folge Verluste. Innerhalb der fünf Sitzungen summiert sich das Minus auf 13,6 Prozent. Seit Jahresbeginn notiert die Aktie damit über 26 Prozent im Minus.

    Oracle setzt Milliarden auf den KI-Boom

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    Oracle hat sich stark auf einen anhaltenden Ausbau der künstlichen Intelligenz positioniert. Der Konzern nahm zusätzliche Schulden auf, um seine Cloud-Kapazitäten massiv auszubauen und damit unter anderem die Wachstumsambitionen von OpenAI zu unterstützen.

    Diese Strategie bietet erhebliches Wachstumspotenzial, macht Oracle gleichzeitig aber empfindlicher gegenüber Zweifeln an der Geschwindigkeit des KI-Ausbaus.

    Zum Ende des August-Quartals meldete Oracle sogenannte Remaining Performance Obligations von insgesamt 664 Milliarden US-Dollar. Diese noch ausstehenden vertraglichen Leistungsverpflichtungen gelten als wichtiger Indikator für den zukünftigen Umsatz und zeigen, wie groß der Auftragsbestand des Konzerns inzwischen geworden ist. Auf der anderen Seite steht laut FactSet eine Nettoverschuldung von 88 Milliarden US-Dollar.

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    Debatte über langsameres KI-Tempo belastet

    Für zusätzliche Unsicherheit sorgen Diskussionen innerhalb der KI-Branche über das Tempo der Entwicklung immer leistungsfähigerer Modelle. Zuletzt hatte Anthropic-Chef Dario Amodei für ein vorsichtigeres Vorgehen bei der Weiterentwicklung der technologischen Grenze plädiert.

    Hinzu kommt das Risiko stärkerer staatlicher Regulierung. Sollten neue Vorschriften Entwicklung und Einführung leistungsfähiger KI-Systeme verlangsamen, könnte dies auch die Nachfrage nach Rechenleistung und Cloud-Infrastruktur beeinträchtigen.

    OpenAI-Chef Sam Altman hatte zudem erklärt, dass sein Unternehmen angesichts der aktuellen Sicherheitsdebatte in diesem Jahr keinen Börsengang anstrebe.

    Autor: Pascal Grunow, wallstreetONLINE Redaktion

    Die Oracle Aktie wird zum Zeitpunkt der Veröffentlichung der Nachricht mit einem Plus von +0,49 % und einem Kurs von 122,2USD auf Tradegate (16. September 2026, 11:37 Uhr) gehandelt.



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    Verfasst vonRedakteurPascal Grunow
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