NORMA Group: 208-Mio.-Aktienrückkauf 17-fach überzeichnet
**NORMA Group schließt Aktienrückkauf über 208 Millionen Euro ab**
Die NORMA Group hat ihr zweites öffentliches Aktienrückkaufangebot erfolgreich beendet und damit die angekündigte Kapitalrückführung aus dem Verkauf ihres Wassermanagement-Geschäfts abgeschlossen. Das Unternehmen aus Maintal erwarb 9.306.113 eigene Aktien zu einem Preis von jeweils 22,35 Euro. Der Gesamtkaufpreis beläuft sich auf rund 208 Millionen Euro.
Das Angebot war deutlich überzeichnet. Bis zum Ende der Annahmefrist am 15. September wurden der Gesellschaft insgesamt 19.558.706 Aktien wirksam angedient. Davon entfielen 8.675.388 Aktien auf Andienungen unter Verwendung entsprechender Andienungsrechte. Für die abschließende Verteilung standen damit noch 631.099 Aktien zur Verfügung. In dieser Schlussverteilung wurden weitere 10.883.318 Aktien angeboten. Die Nachfrage überstieg das verfügbare Volumen somit etwa um das 17-Fache. Die Zuteilungsquote lag bei 0,057987739.
Die erworbenen Aktien entsprechen rund 29,21 Prozent des derzeitigen Grundkapitals beziehungsweise 32,45 Prozent der im Umlauf befindlichen Aktien ohne eigene Anteile. Der Kaufpreis soll voraussichtlich bis zum 24. September Zug um Zug gegen die Ausbuchung der berücksichtigten Aktien aus den Depots der Aktionäre gezahlt werden. Nicht berücksichtigte Aktien werden in die ursprüngliche Wertpapierkennnummer zurückgebucht.
Nach Abschluss der Transaktion will NORMA Group die erworbenen Aktien gemäß dem Beschluss der Hauptversammlung vom 1. Juli 2026 einziehen. Dadurch sinkt das Grundkapital um den auf die Aktien entfallenden Anteil. Für die verbleibenden Aktionäre erhöht sich rechnerisch der Anteil an künftigen Gewinnen des Unternehmens.
Vorstandsvorsitzende Birgit Seeger bezeichnete den Abschluss als direkte Beteiligung der Aktionäre am Erfolg des Verkaufs des Wassermanagement-Geschäfts. Zusammen mit einer früheren Maßnahme summiert sich die Kapitalrückführung auf bis zu 260 Millionen Euro. Zugleich betonte Seeger, NORMA Group wolle sich künftig stärker auf profitables Wachstum, operative Effizienz und eine wertorientierte Kapitalallokation konzentrieren. Das Unternehmen plant, sich im Rahmen seiner „NewNORMA“-Strategie zu einem fokussierten Industriekonzern für Verbindungstechnik weiterzuentwickeln.
Am 19. Oktober 2026 will der Konzern ein Strategie-Update vorlegen. Erwartet werden Aussagen zu strategischen Prioritäten, Mittelfristzielen und den künftigen Grundsätzen der Kapitalverwendung.
Begleitet wurde der Rückkauf von Stimmrechtsmeldungen der Goldman Sachs Group. Deren ausgewiesener Gesamtanteil einschließlich Finanzinstrumenten veränderte sich im September zunächst von 7,20 auf 10,59 Prozent und anschließend auf 9,58 Prozent. Die Meldungen umfassen sowohl zugerechnete Aktien als auch Instrumente wie Rückrufrechte, Nutzungsrechte, Swaps und Call-Warrants.
Die NORMA Group Aktie wird zum Zeitpunkt der Veröffentlichung der Nachricht mit einem Plus von +1,53 % und einem Kurs von 17,30EUR auf Tradegate (18. September 2026, 22:25 Uhr) gehandelt.
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