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    USA genehmigen Saudi-Arabien F-35-Deal über 24,3 Milliarden Dollar

    USA genehmigen Saudi-Arabien F-35-Deal über 24,3 Milliarden Dollar

    Die US-Regierung hat den Weg für eines der größten Rüstungsgeschäfte im Nahen Osten freigemacht. Das Außenministerium genehmigte den Verkauf von 48 Tarnkappenjets des Typs F-35 an Saudi-Arabien. Einschließlich Bewaffnung, Zubehör und militärischer Ausbildung hat das Geschäft ein Volumen von rund 24,3 Milliarden US-Dollar, umgerechnet etwa 21,2 Milliarden Euro. US-Präsident Donald Trump hatte die Vereinbarung bereits Ende vergangenen Jahres angekündigt, damals jedoch keine Einzelheiten zum Umfang genannt.

    Die Entscheidung stößt insbesondere in Israel auf Kritik. Bislang sind die hochmodernen Kampfflugzeuge im Nahen und Mittleren Osten ausschließlich an den engsten US-Verbündeten Israel geliefert worden. Das israelische Sicherheitsinteresse gilt als zentraler Grund für die bisher restriktive Exportpolitik. Das US-Außenministerium erklärte nun, die Lieferung an das sunnitische Königreich werde das militärische Gleichgewicht in der Region nicht verändern. Konkrete Angaben dazu, wie diese Einschätzung angesichts der zusätzlichen saudischen Luftwaffenfähigkeiten gewährleistet werden soll, wurden nicht gemacht.

    Saudi-Arabien gehört traditionell zu den wichtigsten Abnehmern amerikanischer Rüstungsgüter. Zugleich war das Königreich wegen seiner Beteiligung am Jemen-Krieg wiederholt Gegenstand politischer Auseinandersetzungen im US-Kongress. Seit Juli haben die Kampfhandlungen im Jemen erneut deutlich zugenommen. Die schiitische Huthi-Miliz greift neben Zielen in Saudi-Arabien auch Öltanker nahe der Meerenge Bab al-Mandab an. Die strategisch wichtige Seeroute verbindet Europa und den Nahen Osten mit den asiatischen Märkten.

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    Wann die F-35 tatsächlich geliefert werden, ist offen. Vergleichbare Rüstungsprojekte erstrecken sich häufig über viele Jahre. Hinzu kommen die hohen Anforderungen an Wartung, Ausbildung und Infrastruktur. Der Jet gilt wegen seiner speziellen Konstruktion und Außenbeschichtung als besonders schwer durch gegnerisches Radar aufzuspüren. Gleichzeitig sind die komplexen technischen Systeme mit erheblichem Betriebs- und Instandhaltungsaufwand verbunden.

    Auch Deutschland setzt auf das US-Modell. Verteidigungsminister Boris Pistorius ließ sich im texanischen Fort Worth die erste von insgesamt 35 bestellten Maschinen präsentieren. Die Bundeswehr investiert dafür rund zehn Milliarden Euro; die vollständige Auslieferung soll bis 2029 erfolgen. Pistorius wies Bedenken zurück, Deutschland mache sich durch den Kauf von den USA abhängig. Europa werde in einigen Jahren über rund 700 F-35 verfügen, wodurch sich Wartungs- und Instandhaltungsstandorte auf dem Kontinent wirtschaftlich und strategisch lohnten.

    Parallel überschattete ein F-16-Absturz in Michigan die Debatte. Der Pilot konnte sich retten; die Unfallursache blieb zunächst unklar.



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    USA genehmigen Saudi-Arabien F-35-Deal über 24,3 Milliarden Dollar Die US-Regierung hat den Weg für eines der größten Rüstungsgeschäfte im Nahen Osten freigemacht. Das Außenministerium genehmigte den Verkauf von 48 Tarnkappenjets des Typs F-35 an Saudi-Arabien. Einschließlich Bewaffnung, Zubehör und militärischer …

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