Hebel-Idee | Long-Chance

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    Jetzt seltene Einstiegschance bei dieser 16.450-%-Aktie ergreifen!

    Der Rabatt-Einzelhändler TJX gehört zu den zuverlässigsten Dauerläufern der Wall Street. Nach einer Korrektur bietet die Aktie die Gelegenheit zum Einstieg.

    Hebel-Idee | Long-Chance - Jetzt seltene Einstiegschance bei dieser 16.450-%-Aktie ergreifen!

    Willkommen zum wallstreetONLINE-TrendFinder – TJX Companies

    Viele Anlegerinnen und Anleger verbinden mit langfristig erfolgreichen Aktien vor allem Technologieunternehmen. Das ist angesichts der historisch belegbaren Outperformance des Nasdaq 100 gegenüber dem US-Gesamtmarktindex S&P 500 oder auch dem Dow-Jones-Index ein nachvollziehbarer Reflex. Allerdings sollte nicht voreilig der Schluss gezogen werden, dass nur Technologiekonzerne erfolgreiche Wachstumsaktien sein können.

    Häufig genug gilt auch der umgekehrte Fall, dass Unternehmen mit vergleichsweise einfachen Geschäftsmodellen ohne Hochtechnologie langfristig außerordentlich erfolgreich sind. Das ist zum Beispiel beim  Entsorgungsunternehmen Waste Management der Fall, dem sich der wallstreetONLINE-TrendFinder vor zwei Wochen gewidmet hat.

    Einfaches Geschäftsmodell, gewaltiger Börsenerfolg

    Ein weiteres, langfristig außerordentlich erfolgreiches Unternehmen mit einfachem Geschäftsmodell ist der Rabatt-Einzelhändler TJX Companies, kurz TJX. Die Aktie des Unternehmens, das hierzulande durch seine TK-Maxx-Märkte bekannt ist, hat Anlegerinnen und Anlegern in den vergangenen 30 Jahren eine Gesamtrendite (Kurswertsteigerung + Dividende) von sagenhaften 16.450 Prozent beschert. Dem gegenüber kommt der US-Gesamtmarktindex S&P 500 auf bescheidene 1.810 Prozent. Selbst den Vergleich mit Microsoft (+9.610 Prozent) muss TJX nicht scheuen.

    Auch in der jüngeren Vergangenheit hat TJX nahezu jede Krise fast unbeschadet überstanden. Egal ob Corona-Pandemie, Ukraine-Krieg, Zoll-Crash oder Eskalation im Nahen Osten – selbst in den vergangenen 5 Jahren konnte sich die Aktie mehr als verdoppeln und den US-Gesamtmarkt damit outperformen. Das Unternehmen profitiert von der Sparneigung seiner Kundinnen und Kunden in unsicheren Zeiten. Nur in den vergangenen Wochen präsentierte sich die Aktie außergewöhnlich schwach, doch genau das dürfte die Gelegenheit zum Einstieg geschaffen haben – dreistellige Renditechancen mit dem Call-Optionsschein MR7WR4 inklusive!

    TJX Companies Chartsignale

    • Langfristiger Aufwärtstrend: Die TJX-Aktie befindet sich in einem mehrjährigen Aufwärtstrend, unterstützt durch solides Umsatz- und Gewinnwachstum.
    • Hohe Trendstabilität: Das krisenresistente Geschäftsmodell sorgt auch in unsicheren Zeiten für überschaubare Volatilität und eine hohe Trendkontinuität.
    • Kurzfristige Konsolidierung: TJX stand zuletzt sowohl technisch als auch fundamental unter Druck, was zu Gewinnmitnahmen und einer Korrektur geführt hat.
    • Erholung jederzeit möglich: Inzwischen ist das Bewertungsniveau wieder fair, während die Konsolidierung technisch überverkaufte Niveaus erreicht hat.

     

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    Ein Schnäppchenparadies im Sonderangebot

    Das Geschäftsmodell von TJX ist denkbar einfach. Der Einzelhändler kauft unverkaufte Warenbestände anderer, spezialisierter Einzelhandelsketten auf und bietet sie mit einem Rabatt gegenüber der unverbindlichen Preisempfehlung in seinen eigenen Filialen an. Das Unternehmen wird daher wie auch sein direkter Konkurrent Ross Stores als Off-Price- beziehungsweise Bargain-Retailer, also Schnäppchen-Einzelhändler bezeichnet.

    Was den Preis und die Kundengruppen angeht ist TJX zwischen Label-Stores (Einzelhandelsgeschäfte großer bekannter Marken) und breiten Einzelhandelsketten, wie Walmart und Costco, am oberen Ende und Dollar-Stores (Dollar Tree, Dollar General) am unteren Ende der Kaufkraft anzusiedeln. Das beschert dem Unternehmen Umsatz- und Gewinnwachstum sowohl in Boom- als auch in Krisenzeiten.

    Sitzt das Geld locker, geben Schnäppchenjäger mehr aus, während Kundengruppen, die eigentlich in Ladengeschäfte mit niedrigerem Preisniveau einkaufen gehen würden, häufiger TJX-Geschäften aufsuchen. In Krisenzeiten, so wie angesichts hoher Lebenshaltungskosten und explodierter Energiepreise derzeit, liegt der umgekehrte Fall vor. Dann begeben sich eigentlich einkommensstarke Haushalte verstärkt auf Schnäppchenjagd. Dieser Umstand hat zur Krisensicherheit des Unternehmens und der Aktienkursentwicklung in den vergangenen Jahren entscheidend beigetragen.

    Diese Erfolge sprechen für sich – und die Aktie

    Allen Umständen zum Trotz legten die Erlöse in den vergangenen 10 Jahren von 33,2 Milliarden US-Dollar im Geschäftsjahr 2017 auf 62,4 Milliarden US-Dollar in den zurückliegenden 12 Monaten zu (+88,0 Prozent). Der Nettogewinn konnte sogar überproportional von 2,3 auf rund 6,1 Milliarden US-Dollar gesteigert werden (+165,2 Prozent). Auch die Barmittelzuflüsse, welche eine Kombination aus fortgesetztem Dividendenwachstum einerseits und wiederholten Aktienrückkäufen andererseits erlaubt haben, entwickelten sich mit einem Anstieg von 2,5 auf 4,4 Milliarden US-Dollar ansprechend.

    Die herausragende Performance fußt also auf einer nicht minder exzellenten operativen Entwicklung, die auch der hohen Kontinuität im Management zu verdanken ist – CEO Ernie Hermann ist seit 2011 Teil des Verwaltungsrats und seit 2016 Vorstandsvorsitzender des Unternehmens. Auch in den vergangenen Quartalen lieferte TJX zuverlässig Wachstumsraten im mittleren bis hohen einstelligen Prozentbereich, während sich die Ertragslage bei vielen Einzelhändlern schlecht entwickelt hat, die unter der schwindenden Kaufkraft unterer und mittlerer Einkommensgruppen leiden.

    Überfällige Korrektur in den Sommermonaten

    Auch in der jüngeren Vergangenheit entwickelte sich der Aktienkurs daher entsprechend. Einbußen durch den Iran-Krieg sind im Chart keine zu erkennen, die TJX-Aktie bot die meiste Zeit in diesem Jahr eine marktübliche Performance. Da das Entwicklungstempo der Anteile der Geschäftsentwicklung jedoch vorausgeeilt war, wodurch die Unternehmensbewertung unvertretbar hoch wurde, korrigierten die Anteile in den vergangenen Wochen stark.

    Aus technischer Perspektive hatten daran auch bearishe Divergenzen in den Indikatoren RSI und MACD Anteil, denn das Mitte Juni bei 170 US-Dollar markierte Allzeithoch konnte nicht durch entsprechende Hochs in den technischen Indikatoren bestätigt werden, woraufhin es zu einer ersten Verschlechterung der Ausgangslage kam, die dann durch das Abrutschen unter die gleitenden Durchschnitte Ende Juli verstärkt wurde.

    Auch die Mitte August vorgelegten Quartalszahlen konnten dem Abverkauf der Aktie nichts entgegensetzen. Die fielen zwar zufriedenstellend aus mit einer geringfügig angehobenen Jahresprognose, neue Argumente, die Anteile zu kaufen, lieferten sie allerdings nicht.

    Nach der Korrektur ist vor der Rallye

    In der letzten Woche hatte sich der Abverkauf infolge der ausgeprägten technischen Schwäche noch einmal beschleunigt, wodurch es zum Aufsetzen auf dem Unterstützungsbereich zwischen 120 und 122 US-Dollar gekommen ist. Da die Aktie für diese Kursniveaus mit Blick auf den RSI deutlich überverkauft war und dieser außerdem einen Boden gebildet hat, setzte eine Erholung ein, die auch am Dienstag mit geringfügigen Kursaufschlägen anhält.

    Damit könnte das Ende der Korrektur bereits eingeleitet sein, denn auch im Trendstärkeindikator MACD liegt mit einem Anstieg über die Signallinie ein erstes deutliches Entspannungssignal vor. Zwar zeigt der MACD noch einen intakten Abwärtstrend an, da er weiter unter der Nulllinie liegt, doch für gewöhnlich sind solche Crossings ausgehend von zuvor überverkauften Zuständen der Aktie für eine Erholung bereits ausreichend.

    Trotz des Death Cross in den gleitenden Durchschnitten Anfang August sind die Aufwärtschancen jetzt höher einzuschätzen als die noch verbliebenen Abwärtsrisiken. Erst für Kurse unterhalb von 120 US-Dollar – gleichbedeutend mit 52-Wochen-Tiefs – gäbe es Grund zur Annahme für eine Fortsetzung der Korrektur. Während antizyklisch eine Einstiegschance vorliegt, müsste für prozyklische Kaufsignale ein Anstieg über 140 US-Dollar beziehungsweise die 50-Tage-Linie bei rund 145 US-Dollar abgewartet werden, womit aber jede Menge Potenzial liegen gelassen würde, auch weil die Bewertung mit dem Aktienkurs längst auf wieder aussichtsreiche Niveaus korrigiert wurde.

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    Überbewertung korrigiert, Kurs jetzt fair

    Angesichts der hohen Krisenresilienz des Geschäftsmodells waren Investoren in der Vergangenheit bereit, für TJX eine Bewertung deutlich über dem Branchendurchschnitt auf den Tisch zu legen. Daran hat sich in den vergangenen Wochen grundsätzlich nichts geändert. Allerdings handelte TJX vor der Korrektur auch weit über seiner historischen Norm. Das ist jetzt korrigiert worden.

    Für das laufende Geschäftsjahr 2027 steht ein KGVe von knapp 25 zu Buche, dieses soll im darauffolgenden Jahr auf 22,7 sinken. Im 5-Jahres-Mittel ist für TJX ein Gewinnvielfaches von 25,8 üblich. Damit besteht inzwischen ein geringfügiger Bewertungsabschlag. Noch höhere Nachlässe liegen mit 8,7 und 10,4 Prozent beim Kurs-Cashflow- sowie beim Kurs-Buch-Verhältnis vor, die bei 19,1 sowie 13,1 liegen. Die Dividendenrendite entspricht mit 1,35 Prozent der historischen Norm.

    Insgesamt ist TJX nach wie vor keine günstige Aktie, sie ist inzwischen aber deutlich attraktiver bewertet als die des direkten Konkurrenten Ross Stores, für den ein KGV von 27,7 abgerufen wird. Die Aufschläge gegenüber dem Rest der Branche ergeben sich im Wesentlichen durch das höhere Umsatz- und Gewinnwachstum.

    Wall Street mit klarem Votum: "Kaufen!"

    Ungeachtet der jüngsten Korrektur genießt die TJX das fast uneingeschränkte Vertrauen der Wall Street. Bei insgesamt 22 zum Papier vorliegenden Studien ist die Aktie 13 Mal zum "Kaufen" und 5 Mal zum "Übergewichten" empfohlen. Dem stehen lediglich vier neutrale Bewertungen gegenüber, negative Einschätzungen gibt es keine. Dadurch kommen die Anteile insgesamt auf "Kaufen".

    Dabei ist das Kurspotenzial erheblich. Der faire Wert wird im Mittel aller Schätzungen mit 169,80 US-Dollar angegeben, was gegenüber dem Schlusskurs vom Montag auf ein Potenzial von fast 30 Prozent hindeutet. Die derzeit zurückhaltendste Schätzung von 136,00 US-Dollar (+3,8 Prozent) sieht zwar nur noch ein geringen Anstieg der Aktie voraus, umso zuversichtlicher ist jedoch die Schweizer Großbank UBS mit einer Fair-Value-Schätzung von 198,00 US-Dollar (+51,2 Prozent).

    TJX Companies auf einen Blick

    • ISIN: US8725401090
    • Marktkapitalisierung: 140,0 Milliarden US-Dollar
    • Dividendenrendite: 1,5 Prozent
    • KGVe 2026: 24,2
    • Durchschnittliche Analystenempfehlung: Kaufen
    • Fairer Wert (laut Konsens): 169,80 US-Dollar
    • Aufwärtspotenzial: +29,7 Prozent

     

    Die TrendFinder-Hebel-Idee

    Das ebenso einfach wie krisenerprobte Geschäftsmodell, das konstante Unternehmenswachstum in Verbindung mit einer hoher Managementqualität und eine Bewertung auf moderaten Niveaus machen die Aktie nach der jüngsten Korrektur zu einem klaren Kaufkandidaten. Konservative Anlegerinnen und Anleger können, da das Unternehmen mit einer durchschnittlichen jährlichen Steigerungsrate (CAGR) von 14,4 Prozent auch ein Dividendenwachstumswert ist, auf die Aktie setzen.

    Wer seine Renditechancen optimieren und vor allem auf eine Erholung des Aktienkurses spekulieren will, kann sich hingegen den Call-Optionsschein MR7WR4 ins Depot holen. MR7WR4 ist mit einem Basispreis von 120,00 US-Dollar und einer Laufzeit bis Juni kommenden Jahres ausgestattet. Daraus ergibt sich ein tagesaktueller, effektiver Hebel (Omega) von 4,5 sowie für einige beispielhafte Fälle folgendes Auszahlungsprofil (zum Laufzeitende):

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    Doch Vorsicht: Sollte die Aktie zum Laufzeitende unter dem Basispreis von 120,00 US-Dollar notieren, verfällt MR7WR4 wertlos, es besteht also Totalverlustgefahr. Daher sollte die Positionsgröße dem individuellen Risikoprofil entsprechend gewählt und ein vorzeitiger Verkauf der Position erwogen werden, wenn TJX nachhaltig (also mindestens auf Wochenschlusskursbasis) unter die hier verlaufende Unterstützung gefallen oder über längere Zeit seitwärts gelaufen ist.

     

    Autor: Max Gross, wallstreetONLINE Redaktion

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    Verfasst vonRedakteurMax Gross
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