Jetzt wird es hässlich

    11153 Aufrufe 11153 1 Kommentar 1 Kommentar

    Trumps große Versprechen fliegen ihm jetzt politisch um die Ohren

    Preise senken, Kriege beenden – damit zog Donald Trump zurück ins Weiße Haus. Nun treffen ihn genau diese beiden Themen wenige Wochen vor den Midterms.

    Für Sie zusammengefasst
    Jetzt wird es hässlich - Trumps große Versprechen fliegen ihm jetzt politisch um die Ohren

    Donald Trump stürzt in der Wählergunst auf den niedrigsten Wert seiner politischen Karriere. Nur noch 32 Prozent der US-Amerikaner billigen seine Amtsführung, nach 35 Prozent in der Vorwoche. Noch deutlicher ist der Absturz innerhalb der eigenen Partei: Unter Republikanern fällt die Zustimmung binnen einer Woche von 82 auf 73 Prozent. Zum Vergleich: Direkt nach seiner Vereidigung im Januar 2025 lag Trumps Zustimmungsrate noch bei 47 Prozent. Haupttreiber der schlechten Werte sind die hohen Lebenshaltungskosten und der inzwischen unpopuläre Krieg gegen den Iran, zeigt eine aktuelle Reuters/Ipsos-Umfrage unter 1.277 Erwachsenen.

    Beim für viele Amerikaner wichtigsten Wahlkampfthema fällt Trumps Bilanz besonders schwach aus. Nur 17 Prozent der Befragten sind mit seinem Umgang mit den Lebenshaltungskosten zufrieden. Unter Republikanern lehnen inzwischen erstmals mehr Menschen seine Politik in diesem Bereich ab, als sie unterstützen: 51 Prozent stehen nur noch 44 Prozent Zustimmung gegenüber. Trump war Anfang 2025 mit dem Versprechen ins Weiße Haus zurückgekehrt, die Inflation zu drücken und Auslandseinsätze zu beenden.

    Genau hier trifft ihn inzwischen der Iran-Krieg. Seit Beginn des Konflikts im Februar sind Benzin- und Dieselpreise deutlich gestiegen. Gleichzeitig fehlen dem Weltmarkt Teile der Öl- und Gasförderung aus dem Nahen Osten, was zusätzlichen Preisdruck erzeugt. Nur 34 Prozent der Befragten unterstützen die Angriffe auf den Iran. Trump hatte den Krieg ursprünglich als Angelegenheit weniger Wochen dargestellt und zuletzt erklärt, er werde "unmittelbar nach" der Wahl enden. Die Bevölkerung ist deutlich skeptischer: 82 Prozent rechnen damit, dass der Konflikt noch "über einen längeren Zeitraum" andauern wird.

    Bis zu 120 € Prämie sichern
    Nur im September: Depot eröffnen, 5 Trades ausführen, Depot übertragen – oder beides kombinieren.→ Jetzt teilnehmen

     

    Bemerkenswert ist auch der historische Vergleich: Trumps aktueller Zustimmungswert von 32 Prozent liegt unter dem niedrigsten Wert seines Vorgängers Joe Biden. Dessen Tief lag Ende Oktober 2024 bei 35 Prozent.

    Für die Republikaner kommen die Zahlen wenige Wochen vor den Zwischenwahlen am 3. November zur Unzeit. Bei der landesweiten Frage nach der bevorzugten Partei für den Kongress liegen die Demokraten in der Reuters/Ipsos-Erhebung mit 43 zu 35 Prozent vorn. Der Abstand von acht Prozentpunkten ist der größte zugunsten der Demokraten in dieser Umfragereihe im laufenden Jahr. Die Umfrage ist allerdings keine Prognose für die tatsächlichen Mehrheiten im Kongress, da diese in einzelnen Bundesstaaten und Wahlkreisen entschieden werden.

    Autorin: Gina Moesing, wallstreetONLINE Redaktion



    Reports
    KI-Euphorie kippt - Bei diesen 5 Aktien droht der Crash!




    wallstreetONLINE Redaktion
    0 Follower
    Autor folgen
    Mehr anzeigen

    Melden Sie sich HIER für den Newsletter der wallstreetONLINE Redaktion an - alle Top-Themen der Börsenwoche im Überblick! Verpassen Sie kein wichtiges Anleger-Thema!

    Für Beiträge auf diesem journalistischen Channel ist die Chefredaktion der wallstreetONLINE Redaktion verantwortlich.

    Die Fachjournalisten der wallstreetONLINE Redaktion berichten hier mit ihren Kolleginnen und Kollegen aus den Partnerredaktionen exklusiv, fundiert, ausgewogen sowie unabhängig für den Anleger.

    Die Zentralredaktion recherchiert intensiv, um Anlegern der Kategorie Selbstentscheider relevante Informationen für ihre Anlageentscheidungen liefern zu können.

    NEU: Podcast "Börse, Baby!"

    Mehr anzeigen

    NEU: Podcast "Börse, Baby!"


    Verfasst vonRedakteurGina Moesing
    wallstreetONLINE bei Google bevorzugen.Sie erhalten mehr Inhalte von uns in Ihren Suchergebnissen
    Jetzt wird es hässlich Trumps große Versprechen fliegen ihm jetzt politisch um die Ohren Preise senken, Kriege beenden – damit zog Donald Trump zurück ins Weiße Haus. Nun treffen ihn genau diese beiden Themen wenige Wochen vor den Midterms.

    Im Durchschnitt erleiden 7 von 10 Kleinanlegern Verluste beim Handel mit Turbo-Zertifikaten. Turbo-Zertifikate sind hoch risikoreiche Produkte und nicht für langfristige Anlagestrategien geeignet.
    Profitieren Sie von unserem Alleinstellungsmerkmal als den zentralen verlagsunabhängigen Wissens-Hub für einen aktuellen und fundierten Zugang in die Börsen- und Wirtschaftswelt, um strategische Entscheidungen zu treffen.
    • ✅ Größte Finanz-Community Deutschlands
    • ✅ über 550.000 registrierte Nutzer
    • ✅ rund 2.000 Beiträge pro Tag
    • ✅ verlagsunabhängige Partner ARIVA, FinanzNachrichten und BörsenNews
    • ✅ Jederzeit einfach handeln beim SMARTBROKER+
    • ✅ mehr als 25 Jahre Marktpräsenz
    Aktien von A - Z: # A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z
    wallstreetONLINE bei X wallstreetONLINE bei Instagram wallstreetONLINE bei Facebook wallstreetONLINE bei Youtube wallstreetONLINE bei LinkedIn
    Unsere Apps: Apple App Store Icon Google Play Store Icon
    Wenn Sie Kursdaten, Widgets oder andere Finanzinformationen benötigen, hilft Ihnen ARIVA gerne. 

    Unsere User schätzen wallstreet-online.de: 4.8 von 5 Sternen ermittelt aus 285 Bewertungen bei www.kagels-trading.de
    Zeitverzögerung der Kursdaten: Deutsche Börsen +15 Min. NASDAQ +15 Min. NYSE +20 Min. AMEX +20 Min. Dow Jones +15 Min. Alle Angaben ohne Gewähr.
    Copyright © 1998-2026 Smartbroker Holding AG - Alle Rechte vorbehalten.
    Mit Unterstützung von: Ariva Smartbroker+
    Daten & Kurse von: TTMzero