Börse, Baby!
55 Trump-Trades am Tag: Next Level Insiderhandel?
28.700 Transaktionen in nur 17 Monaten – und einige davon fallen zeitlich erstaunlich nah mit politischen Entscheidungen zusammen. Sind die Trades von Trump Insiderhandel?
- Trump meldete im Juni 1.051 Transaktionen
- Seine Trades betrafen Aktien, Anleihen und ETFs
- Unklar bleibt: Timing oder möglicher Insiderhandel
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Allein im Juni gab Trump 1.051 Transaktionen mit einem Gesamtvolumen zwischen 78,1 Millionen und 263,1 Millionen US-Dollar bekannt. Über seine Konten wurden Aktien, Anleihen und börsengehandelte Fonds (ETFs) gekauft und verkauft, darunter auch Transaktionen in Millionenhöhe mit Aktien von Meta, Berkshire Hathaway, Visa und Mastercard und SpaceX.
Ein Teil dieser Investitionen fließt in Branchen, die direkt von Präsidentschaftsentscheidungen betroffen sind.
Während der ersten sechs Kriegsmonate beispielsweise handelte Trump mit seinen Anlagekonten weiterhin aggressiv mit Energieaktien.
Zwischen dem Vorabend des Krieges am 27. Februar und dem 31. August legten seine neun größten Öl- und Gasbeteiligungen laut einer CNBC-Analyse seiner jährlichen Finanzberichte, massiv zu.
In dieser Folge von Börse, Baby! schauen wir uns Trumps Trades genauer an: von Intel und Boeing über Öl- und Gaswerte bis hin zu den Regeln für Aktiengeschäfte von US-Politikern. Wo endet gutes Timing, wo beginnt ein Interessenkonflikt – und wie nah kommt das Ganze an Insiderhandel heran?
Hört jetzt rein und sagt uns: Sollten Politiker überhaupt noch Einzelaktien handeln dürfen?
Neue Folgen von Börse, Baby! gibt es jeden Dienstag, Donnerstag und Samstag überall dort, wo es Podcasts gibt.
Autor: Krischan Orth, wallstreetONLINE Redaktion



