Oracle Corp.

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    Wachstumsdynamik sehr filigran!

    Kredite in Höhe von rund 18 Milliarden US-Dollar, die mit einem von Oracle gemieteten Rechenzentrum in New Mexico verbunden sind, geraten unter Druck. Konsortialbanken wie Santander und Jefferies bewerten diese Kredite derzeit mit 89 bis 91 Cent pro Dollar. Die Versuche, die Kredite an einen breiteren Investorenkreis zu verkaufen, sind ins Stocken geraten. Grund dafür sind Bedenken hinsichtlich der steigenden Verschuldung und der nachlassenden Bonität von Oracle. Das Unternehmensrating von Oracle wurde von S&P im Juli herabgestuft und liegt nun eine Stufe über dem „Junk“-Status. Die Banken sind daher gezwungen, mehr mit Oracle verbundene Projektschulden in ihren Bilanzen zu halten als ursprünglich geplant.

    Zum Chart

    Wie viel von den erwarteten Umsätzen in Höhe von 638 Milliarden US-Dollar (RPOs) tatsächlich in realen Umsatz umgewandelt wird, wird die Zukunft zeigen, sobald sich die Investitionen der Auftraggeber refinanzieren müssen. Es bestehen Bedenken hinsichtlich Oracles Abhängigkeit von OpenAI, einem Unternehmen, dessen Umsatzwachstum sich verlangsamt hat. Positiv zu bewerten ist die Kurserholung nach dem schwachen Juli 2026, in dem ein Tief von 114,50 US-Dollar erreicht wurde. Die Aktie könnte die Unterstützung bei 135,58 US-Dollar bestätigen und damit einen Boden ausbilden. Gelingt ein nachhaltiger Ausbruch über 150 US-Dollar, dürfte sich die Erholung beschleunigen. In diesem Fall wären Kursziele von 160 bis 165 US-Dollar als erstes größeres Ziel möglich, nachdem die Aktie im übergeordneten Bild knapp 60 Prozent unter dem Allzeithoch vom 10. September 2025 notiert. Das aktuelle Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV) für 2026/27 liegt bei 15,91, was im Vergleich zu den letzten zehn Jahren den niedrigsten und damit günstigsten Wert darstellt. Dies ist unter anderem darauf zurückzuführen, dass die Aktionäre aufgrund der umfangreichen Investitionen in KI-Infrastruktur einen größeren Risikozuschlag erwarten. Der Markt diskutiert daher weiterhin die Frage, ob die massiven Investitionen ausreichend hohe Cashflows erzeugen werden. Eine Korrektur beim größten Kunden OpenAI könnte auch für Oracle zum Problem werden.

    Oracle Corporation (Tageschart in US-Dollar)

    Tendenz:

    Wichtige Chartmarken

    Widerstände: 159,26 // 177,97 US-Dollar
    Unterstützungen: 135,58 // 114,50 US-Dollar

    Fazit

    Laut dem Starinvestor Michael Burry basiert das reale Wachstum im Bereich der Rechenzentren auf unsicheren Fundamenten. Wahrscheinlich werden sich große Teile der Investitionen nicht rechnen.

    Mit einem Open End Turbo Short (WKN JY1QZL) könnten risikofreudige Anleger, die einen fallenden Kurs der Oracle Corporation in den nächsten Wochen erwarten, überproportional von einem Hebel in Höhe von 3,47 profitieren. Das Ziel sei bei 123,09 US-Dollar angenommen (6,00 Euro beim Derivat). Der Abstand zur Knock-Out-Barriere beträgt 28 Prozent. Der Einstieg in diese spekulative Position bietet sich dabei stets unter der Beachtung eines risikobegrenzenden Stoppkurses an.

    Dieser könnte beim Basiswert bei 170,31 US-Dollar platziert werden. Im Open End Turbo Short ergibt sich daraus ein Stoppkurs von 1,88 Euro. Für diese spekulative Idee beträgt das Chance-Risiko-Verhältnis dann 1,2 zu 1.

    Strategie für fallende Kurse
    WKN: JY1QZL Typ: Open End Turbo Short
    akt. Kurs: 3,72 – 3,73 Euro Emittent: JP Morgan
    Basispreis: 191,56 US-Dollar Basiswert: Oracle Corporation
    KO-Schwelle: 191,56 US-Dollar akt. Kurs Basiswert: 149,23 Euro
    Laufzeit: Open End Kursziel: 6,00 Euro
    Hebel: 3,47 Kurschance: + 61 Prozent
    Risikohinweis:
    Im Durchschnitt erleiden 7 von 10 Kleinanlegern Verluste beim Handel mit Turbo-Zertifikaten. Turbo-Zertifikate sind hoch risikoreiche Produkte und nicht für langfristige Anlagestrategien geeignet.
    Quelle J.P. Morgan

    Interessenkonflikt

    Hinweis auf bestehende Interessenkonflikte nach § 34b Abs. 1 Nr. 2 WpHG:

    Wir weisen Sie darauf hin, dass die FSG Financial Services Group oder ein verbundenes Unternehmen aktuell oder in den letzten zwölf Monaten eine entgeltliche Werbungskooperation zu JP Morgan eingegangen ist.

    Der Autor erklärt, dass er bzw. sein Arbeitgeber oder eine mit ihm oder seinem Arbeitgeber verbundene Person im Besitz von Finanzinstrumenten ist, auf die sich die Analyse bezieht, bzw. in den letzten 12 Monaten an der Emission des analysierten Finanzinstruments beteiligt war. Hierdurch besteht die Möglichkeit eines Interessenskonfliktes.

    Der Autor versichert weiterhin, dass Analysen unter Beachtung journalistischer Sorgfaltspflichten, insbesondere der Pflicht zur wahrheitsgemäßen Berichterstattung sowie der erforderlichen Sachkenntnis, Sorgfalt und Gewissenhaftigkeit abgefasst werden.

    Haftungsausschluss

    Der Herausgeber übernimmt keine Gewähr für die Aktualität, Korrektheit, Vollständigkeit oder Qualität der bereitgestellten Informationen. Haftungsansprüche gegen den Herausgeber, welche sich auf Schäden materieller oder ideeller Art beziehen, die durch die Nutzung oder Nichtnutzung der dargebotenen Informationen bzw. durch die Nutzung fehlerhafter und unvollständiger Informationen verursacht wurden, sind grundsätzlich ausgeschlossen. Alle enthaltenen Meinungen und Informationen sollen nicht als Aufforderung verstanden werden, ein Geschäft oder eine Transaktion einzugehen. Auch stellen die vorgestellten Strategien keinesfalls einen Aufruf zur Nachbildung, auch nicht stillschweigend, dar. Vor jedem Geschäft bzw. vor jeder Transaktion sollte geprüft werden, ob sie im Hinblick auf die persönlichen und wirtschaftlichen Verhältnisse geeignet ist. Wir weisen ausdrücklich noch einmal darauf hin, dass der Handel mit Optionsscheinen oder Zertifikaten mit grundsätzlichen Risiken verbunden ist und der Totalverlust des eingesetzten Kapitals nicht ausgeschlossen werden kann. Alle Angebote sind freibleibend und unverbindlich. Der Nachdruck, die Verwendung der Texte, die Veröffentlichung / Vervielfältigung ist nur mit ausdrücklicher Genehmigung der FSG Financial Services Group GbR gestattet.






    Ingmar Königshofen
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    Ingmar Königshofen ist Geschäftsführer bei der FSG Financial Services Group, welche unter anderem das Portal Boerse-Daily.de betreibt. Dort werden mehrmals täglich top-aktuelle Analysen zu DAX, US-Indizes sowie zu besonders attraktiven Einzelwerten veröffentlicht.

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    Verfasst von Ingmar Königshofen
    Oracle Corp. Wachstumsdynamik sehr filigran! Kredite in Höhe von rund 18 Milliarden US-Dollar, die mit einem von Oracle gemieteten Rechenzentrum in New Mexico verbunden sind, geraten unter Druck. Konsortialbanken wie Santander und Jefferies bewerten diese Kredite derzeit mit 89 bis 91 Cent pro …

    Im Durchschnitt erleiden 7 von 10 Kleinanlegern Verluste beim Handel mit Turbo-Zertifikaten. Turbo-Zertifikate sind hoch risikoreiche Produkte und nicht für langfristige Anlagestrategien geeignet.
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