Öl holt Verluste auf

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    Börsen geben Gewinne ab, nachdem sich Ölpreis erholt - Gold, Bitcoin fallen

    Der DAX hat seine frühen Gewinne nicht halten können, Verluste bei Telekom und Zalando belasten. Der Ölpreis hat seine Abwärtsbewegung gestoppt.

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    Öl holt Verluste auf - Börsen geben Gewinne ab, nachdem sich Ölpreis erholt - Gold, Bitcoin fallen

    Der deutsche Aktienmarkt hat seine Gewinne am Mittwoch nicht halten können. Rund eine Stunde nach Handelsbeginn tendierte der Leitindex bei 25.612 Punkten nahezu unverändert, nachdem er zuvor bis auf knapp 25.730 Punkte gestiegen war. Für Zurückhaltung sorgte der volatile Ölpreis, der immer wieder zwischen Verlusten und Gewinnen wechselte.

    Die Anleger hoffen auf eine Entspannung im Konflikt zwischen den USA und Iran. Gleichzeitig gibt es Hinweise auf eine mögliche Normalisierung der Ölströme aus Saudi-Arabien. Berichten zufolge wurde die East-West-Pipeline wieder hochgefahren, was die Sorge vor einer längerfristigen Angebotsknappheit am Ölmarkt reduziert.

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    Bei den deutschen Einzelwerten steht Wacker Chemie im Fokus. Der Spezialchemiekonzern hat seine Beteiligung am Halbleiter-Waferhersteller Siltronic erneut reduziert. Wacker platzierte 2,2 Millionen Siltronic-Aktien beziehungsweise rund 6,7 Prozent des Grundkapitals bei institutionellen Investoren. Der Verkaufspreis lag bei 77,25 Euro je Aktie, wodurch Wacker ein Bruttoerlös von rund 171 Millionen Euro zufließt. Die Beteiligung sinkt damit von rund 21,7 Prozent auf etwa 15 Prozent. Die Wacker-Aktie verteuerte sich um 2,7 Prozent, während es für Siltronic um 3,1 Prozent abwärts ging.

    Wall Street nahe Rekordständen

    Die US-Börsen hatten am Dienstag gemischte Signale geliefert. Während der Nasdaq Composite dank der anhaltenden KI-Euphorie erneut in Richtung Rekordhoch lief, blieben der S&P 500 und der Dow Jones verhaltener. Besonders Technologiewerte profitierten von der Fantasie rund um neue KI-Anwendungen. Futures deuten am Mittwoch auf einen minimal festeren Handelsstart der US-Börsen hin.

    Asien setzt Tech-Rallye fort

    Auch die asiatischen Märkte tendierten am Mittwoch überwiegend freundlich. Vor allem Technologieaktien profitierten von der anhaltenden Nachfrage nach KI-Infrastruktur und Anwendungen. Die asiatischen Börsen steuern auf den sechsten Handelstag in Folge mit Gewinnen zu. Südkoreas Kospi und der japanische Nikkei legten zu.

    In China stehen zudem die Beziehungen zu den USA im Fokus. Die Märkte richten ihren Blick auf mögliche Fortschritte bei Handels- und Technologiethemen zwischen Washington und Peking. Der Hang Seng in Hongkong und der Shanghai-Index fielen zurück.

    Ölpreis ohne klare Linie

    Der Ölmarkt bleibt der wichtigste Treiber für die Stimmung. Brent notiert aktuell leicht fester und näher sich der Marke von 100 US-Dollar je Barrel wieder an, die US-Sorte WTI fällt unter die Marke von 90 US-Dollar. Vor allem Brent-Öl zeigt sich aber sehr volatil und pendelt immer wieder zwischen Gewinnen und Verlusten. 

    Auch die Renditen an den Anleihemärkten zeoigten keine einheitliche Linie. Die zehnjährige US-Staatsanleihe rentiert knapp unter fünf Prozent weiterhin niedriger, bei zehnjährigen Bunds zog die Rendite wieder etwas an auf 3,46 Prozent.

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    Gold bleibt gefragt

    Der Goldpreis hat mit der Kehrtwende am Ölmarkt auch einen Schwenk vollzogen und fällt um 0,4 Prozent auf 4.358 US-Dollar, während es für Silber um 0,9 Prozent abwärts geht.

    Euro sinkt – Bitcoin unter Druck

    Der Euro zeigt sich am Mittwoch gegenüber dem US-Dollar bei 1,141 etwas schwächer. Die Gemeinschaftswährung bleibt vor allem abhängig von der Entwicklung der US-Renditen und den Erwartungen an die Geldpolitik der Federal Reserve.

    Bitcoin befindet sich nach den jüngsten Schwankungen weiterhin in einer volatilen Phase. Die Kryptowährung bleibt empfindlich gegenüber Änderungen bei Liquidität, Zinsen und der Risikobereitschaft der Anleger. Zuletzt wurde Bitcoin bei rund 86.250 US-Dollar 0,1 Prozent niedriger gehandelt.

    Autor: Ingo Kolf, wallstreetONLINE Redaktion



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    Verfasst vonRedakteurIngo Kolf
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