Maritimes Geschäft wächst
Rheinmetall legt nach: Neuer Auftrag stärkt die Zukunftsperspektiven
Rheinmetall übernimmt künftig die Wartung von vier neuen Zollschiffen. Ein mehrjähriger Rahmenvertrag soll das maritime Servicegeschäft stärken.
- Rheinmetall wartet künftig vier LNG-Zollschiffe
- Vertrag umfasst Wartung, Reparaturen und Notfälle
- Schiffbau-Know-how fließt in den künftigen Service
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Rheinmetall hat einen neuen Auftrag von der Generalzolldirektion erhalten. Die Division Naval Systems übernimmt künftig die Wartung und Instandsetzung von vier neuen LNG-Zollschiffen. Dafür haben beide Seiten einen mehrjährigen Rahmenvertrag geschlossen.
Der Auftrag umfasst sowohl reguläre Wartungen als auch Reparaturen und Hilfe bei technischen Notfällen. Die Arbeiten finden unter anderem an den Liegeplätzen in Lubmin, Neustadt in Holstein, Wilhelmshaven und Emden statt.
Vier Schiffe im Fokus
Zum Auftrag gehören ein 67 Meter langes Zollschiff sowie drei Schiffe mit einer Länge von jeweils 55 Metern. Die drei kleineren Schiffe entstanden auf der Peene-Werft und wurden im vergangenen Jahr fristgerecht an die Generalzolldirektion übergeben.
Rheinmetall kann dabei auf sein Wissen aus der Bauphase zurückgreifen. Das gilt insbesondere für die drei Schiffe, die am Rheinmetall-Standort Wolgast gefertigt wurden. Dieses Know-how soll nun bei Wartungen, Reparaturen und technischen Verbesserungen zum Einsatz kommen.
"Unser Anspruch ist es, unsere Kunden nicht nur während der Bauphase, sondern über den gesamten Lebenszyklus ihrer Schiffe hinweg als verlässlicher Partner zu begleiten", sagte Tim Wagner, CEO der Division Naval Systems. Der neue Rahmenvertrag bestätige zugleich die Strategie, Neubau und Service enger miteinander zu verbinden.
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Langfristiges Geschäft
Für Rheinmetall bedeutet der Auftrag einen weiteren Schritt beim Ausbau des maritimen Servicegeschäfts. Der Konzern will damit die Zusammenarbeit mit der Generalzolldirektion langfristig vertiefen.
Die aus Aluminium gefertigten Schiffe sind für die Kontrolle des grenzüberschreitenden Warenverkehrs zuständig. Sie überwachen dabei das deutsche Hoheitsgebiet sowie die Ausschließliche Wirtschaftszone Deutschlands.
Autorin: Saskia Reh, wallstreetONLINE Redaktion
Die Rheinmetall Aktie wird zum Zeitpunkt der Veröffentlichung der Nachricht mit einem Plus von +0,65 % und einem Kurs von 1.002EUR auf Tradegate (23. September 2026, 12:45 Uhr) gehandelt.

