Neue Chancen für Anleger
Raus aus der Wall Street? Morgan Stanley empfiehlt diese Märkte
Morgan Stanley sieht Chancen in Japan und Europa. Besonders Banken und Rüstungsaktien könnten profitieren. Auch für die USA bleibt der Experte optimistisch.
- Morgan Stanley sieht Chancen in Japan und Europa
- Banken und Rüstungsaktien rücken in den Fokus
- Auch für die USA bleibt Slimmon optimistisch
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Anleger sollten ihren Blick laut Morgan Stanley stärker auf Japan und Europa richten. Dort eröffnen sich nach Einschätzung der US-Investmentbank interessante Chancen – unter anderem bei Banken und Rüstungsunternehmen.
Andrew Slimmon, Senior Portfolio Manager bei Morgan Stanley, sagte gegenüber CNBC, dass sich die Entwicklung an den internationalen Aktienmärkten verändert. Lange hätten Anleger den Eindruck gehabt, dass Japan und Europa hinter den USA zurückbleiben, weil die Unternehmen mit ihren Gewinnen häufig die hohen Erwartungen der Märkte nicht erfüllen konnten.
Das ändere sich nun. "Wir beobachten, dass viele Unternehmen beginnen, ihre Gewinnprognosen nach oben zu korrigieren", sagte Slimmon. Genau das sei aus seiner Sicht ein wesentlicher Grund dafür, dass der japanische Aktienmarkt in diesem Jahr so stark gelaufen sei.
Banken und Rüstung im Fokus
Auch in Europa sieht Slimmon positive Signale. Der Verteidigungssektor sei zwar ein wichtiger Bereich, aber keineswegs der einzige. "Schauen Sie sich die Banken an – die haben sich sehr, sehr gut geschlagen", sagte der Morgan-Stanley-Manager.
Entscheidend seien die steigenden Gewinnerwartungen der Unternehmen. Darin liege "der entscheidende Unterschied zwischen 2026 und den Jahren davor", so Slimmon. Die Aktienmärkte würden zunehmend auf das tatsächliche Wachstum reagieren, das sich in den angehobenen Gewinnprognosen widerspiegele.
"Ich glaube, der Markt wird richtig durchstarten, sobald die Anleger erkennen, wie überzeugend die Gewinnaussichten sind", sagte Slimmon.
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Auch für die Wall Street bleibt er optimistisch
Für die US-Börsen sieht der Morgan-Stanley-Experte trotz der geringen Marktbreite keinen unmittelbaren Grund zur Sorge. Aktuell treiben vor allem wenige Mega-Cap-Aktien die großen Indizes, während viele andere Titel zurückbleiben.
Slimmon verweist dabei auf die Entwicklung der vergangenen Monate. Als die US-Notenbank Federal Reserve in der vergangenen Woche die Zinsen anhob, habe der Markt ungefähr auf dem Niveau von Mai gestanden. Gleichzeitig seien die Gewinnschätzungen weiter gestiegen.
"Der Markt tritt also hier schon seit einer Weile auf der Stelle, und dennoch steigen die Gewinnprognosen weiter an. Sie steigen einfach weiter. Ich denke, das ist der Grund, warum ich weiterhin optimistisch bin", sagte Slimmon.
Autorin: Saskia Reh, wallstreetONLINE Redaktion
Die Morgan Stanley Aktie wird zum Zeitpunkt der Veröffentlichung der Nachricht mit einem Minus von -0,17 % und einem Kurs von 174,6EUR auf Tradegate (23. September 2026, 14:32 Uhr) gehandelt.

