1.156 Trades im Juli
Trumps Aktien-Deals: Millionenverkäufe bei zwei Tech-Giganten
In Trumps Depot wurden im Juli 1.156 Transaktionen verzeichnet, darunter Verkäufe von Microsoft- und Amazon-Aktien für jeweils bis zu 25 Millionen US-Dollar sowie ein Kauf bei einem KI-Unternehmen. Die Details.
US-Präsident Donald Trump hat 1.156 Käufe und Verkäufe von Wertpapieren für Juli offengelegt. Laut Berechnungen von CNBC bewegte sich der Gesamtwert der in seinem Namen ausgeführten Geschäfte dabei zwischen rund 79 und 270 Millionen US-Dollar. Dabei stechen zwei Verkäufe heraus.
So wurden am 20. Juli Microsoft- und Amazon-Aktien im Wert von jeweils fünf bis 25 Millionen US-Dollar verkauft. Nur drei Tage später wurden beide Titel in deutlich kleinerem Umfang wieder in das Depot aufgenommen: Microsoft für 100.001 bis 250.000 US-Dollar und Amazon für 1.001 bis 15.000 US-Dollar.
Zeitgleich taucht ein anderer Tech-Name auf der Käuferseite auf: Nvidia. Am 20. Juli wurden dessen Aktien für 500.001 bis eine Million US-Dollar gekauft. Oracle-Aktien im Wert von einer bis fünf Millionen US-Dollar wurden dagegen an diesem Tag verkauft. Zudem gab es Käufe von Intuit, Marvell Technology, Salesforce und Church & Dwight für jeweils eine bis fünf Millionen US-Dollar.
Ein weiteres Geschäft fällt auf: Am 20. Juli wurden Northrop-Grumman-Aktien für 250.001 bis 500.000 US-Dollar verkauft. An diesem Tag unterzeichnete Trump außerdem eine Anordnung mit strengeren Vorgaben für die Lieferketten von Rüstungsunternehmen. Die Unterlagen nennen weder die Uhrzeit des Verkaufs noch die Person, die ihn veranlasste.
Das Weiße Haus erklärte gegenüber CNBC, dass unabhängige Finanzinstitute Trumps Aktien- und Anleiheportfolio verwalten. Weder der Präsident noch seine Familie könnten Handelsentscheidungen beeinflussen. Bereits für den Monat Juni waren 1.051 Transaktionen im Wert von 78,1 bis 263,1 Millionen US-Dollar gemeldet worden. Da die einzelnen Geschäfte nur als Spannen offengelegt werden, bleibt ihre genaue Gesamtsumme unbekannt.
Autor: Ferdinand Hammer, wallstreetONLINE Redaktion

