USD/JPY

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    USA krachend gescheitert

    Nachdem der US-Dollar gegenüber dem Yen (USD/JPY) nach einer kurzen Intervention der Japaner gegen Ende Juni das Vorgängerhoch aus Juli 2024 bei 161,9510 JPY erfolgreich überwunden hatte, zogen Japan sowie die USA zusammen die Notbremse und schickten das Paar bis Anfang September temporär auf 152,8870 JPY in drei geordneten Wellen (Konsolidierung) abwärts. Die Währungsmanipulation hielt aber nicht lange an, bereits Mitte dieser Woche stieg der Dollar an die obere Abwärtstrendkanalbegrenzung an und dürfte schon bald einen Ausbruchsversuch auf der Oberseite erproben; dies bietet hervorragende Chancen durch ein Ende der Konsolidierung.

    De-Dollarisierung schreitet voran

    Die größte Angst der US-Amerikaner ist, dass die Japaner anfangen, ihre US-Staatsanleihen zu verkaufen und damit ihre heimische Währung stützen. Doch die Intervention der USA hielt nicht lange an, ein erfolgreicher Kurssprung über 158,7560 JPY könnte dem Greenback wieder deutlichen Auftrieb verleihen, zunächst auf 160,2030 JPY, darüber an die Hochs aus 2024 bei 161,9510 und schließlich an das aktuelle Jahreshoch bei 163,9870 JPY. Eine vollständige Umsetzung der technischen Formation würde sogar Kurspotenzial bis auf 172,7980 JPY freisetzen, falls die großen Notenbanken nicht wieder dazwischenfunken. Auf der Unterseite würde ein Bruch der 2021er-Hochs bei 151,9440 JPY Korrekturpotenzial zurück auf den 200-Wochen-Durchschnitt (rote Linie) und damit auf die Hochs aus 1998 um 147,6700 JPY entfalten und sich tendenziell für den Aufbau von Verkaufsorders anbieten.

    USD/JPY (Tageschart in JPY)

    Tendenz:

    Wichtige Chartmarken

    Widerstände: 158,3410 // 160,3920 // 161,9510 // 162,8370 JPY
    Unterstützungen: 156,9730 // 155,9760 // 155,2260 // 153,3700 JPY

    Fazit

    Kurse oberhalb von 158,7560 JPY dürften dem Dollar gegenüber dem Yen wieder deutliche Vorteile verschaffen und einen Anstieg zumindest an die Jahreshochs bei 163,9870 JPY ermöglichen. Durch den Einsatz des Open End Turbo Long Zertifikates WKN DY3K6W ließe sich vom gegenwärtigen Niveau aus eine attraktive Renditechance von 40 Prozent erzielen; das Ziel des Scheins wurde rechnerisch mit einem Wert von 10,78 Euro ermittelt. Eine Verlustbegrenzung sollte aber noch deutlich unter dem Vorwochenschlusskurs angesetzt werden. Als Anlagehorizont werden nur wenige Wochen angesetzt, bis das Paar USD/JPY in sein favorisiertes Kursziel einläuft. Wegen möglicher Interventionen durch die beiden Notenbanken sollte mit vergleichsweise engen Stopps gearbeitet werden.

    Strategie für steigende Kurse
    WKN: DY3K6W Typ: Open End Turbo Long
    akt. Kurs: 7,64 – 7,65 Euro Emittent: DZ Bank
    Basispreis: 144,6915 JPY Basiswert: USD/JPY
    KO-Schwelle: 144,6915 JPY akt. Kurs Basiswert: 158,3230 JPY
    Laufzeit: Open End Kursziel: 10,78 Euro
    Hebel: 11,49 Kurschance: + 40 Prozent
    Risikohinweis:
    Im Durchschnitt erleiden 7 von 10 Kleinanlegern Verluste beim Handel mit Turbo-Zertifikaten. Turbo-Zertifikate sind hoch risikoreiche Produkte und nicht für langfristige Anlagestrategien geeignet.
    Quelle: DZ Bank

    Bei Mini Future und Open End Turbo findet aufgrund der unbegrenzten Laufzeit eine ständige Anpassung von Basispreis und Barriere statt. Ebenso können sich Basispreis und Barriere beim Wechsel auf den nächstfälligen Future ändern. Weitere Informationen finden sich auf der Produktseite des Emittenten.

    Interessenkonflikt

    Hinweis auf bestehende Interessenkonflikte nach § 34b Abs. 1 Nr. 2 WpHG:

    Wir weisen Sie darauf hin, dass die FSG Financial Services Group oder ein verbundenes Unternehmen aktuell oder in den letzten zwölf Monaten eine entgeltliche Werbungskooperation zur DZ Bank Aktiengesellschaft eingegangen ist.

    Der Autor erklärt, dass er bzw. sein Arbeitgeber oder eine mit ihm oder seinem Arbeitgeber verbundene Person im Besitz von Finanzinstrumenten ist, auf die sich die Analyse bezieht, bzw. in den letzten 12 Monaten an der Emission des analysierten Finanzinstruments beteiligt war. Hierdurch besteht die Möglichkeit eines Interessenskonfliktes.

    Der Autor versichert weiterhin, dass Analysen unter Beachtung journalistischer Sorgfaltspflichten, insbesondere der Pflicht zur wahrheitsgemäßen Berichterstattung sowie der erforderlichen Sachkenntnis, Sorgfalt und Gewissenhaftigkeit abgefasst werden.

    Haftungsausschluss

    Der Herausgeber übernimmt keine Gewähr für die Aktualität, Korrektheit, Vollständigkeit oder Qualität der bereitgestellten Informationen. Haftungsansprüche gegen den Herausgeber, welche sich auf Schäden materieller oder ideeller Art beziehen, die durch die Nutzung oder Nichtnutzung der dargebotenen Informationen bzw. durch die Nutzung fehlerhafter und unvollständiger Informationen verursacht wurden, sind grundsätzlich ausgeschlossen. Alle enthaltenen Meinungen und Informationen sollen nicht als Aufforderung verstanden werden, ein Geschäft oder eine Transaktion einzugehen. Auch stellen die vorgestellten Strategien keinesfalls einen Aufruf zur Nachbildung, auch nicht stillschweigend, dar. Vor jedem Geschäft bzw. vor jeder Transaktion sollte geprüft werden, ob sie im Hinblick auf die persönlichen und wirtschaftlichen Verhältnisse geeignet ist. Wir weisen ausdrücklich noch einmal darauf hin, dass der Handel mit Optionsscheinen oder Zertifikaten mit grundsätzlichen Risiken verbunden ist und der Totalverlust des eingesetzten Kapitals nicht ausgeschlossen werden kann. Alle Angebote sind freibleibend und unverbindlich. Der Nachdruck, die Verwendung der Texte, die Veröffentlichung / Vervielfältigung ist nur mit ausdrücklicher Genehmigung der FSG Financial Services Group GbR gestattet.






    Ingmar Königshofen
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    Ingmar Königshofen ist Geschäftsführer bei der FSG Financial Services Group, welche unter anderem das Portal Boerse-Daily.de betreibt. Dort werden mehrmals täglich top-aktuelle Analysen zu DAX, US-Indizes sowie zu besonders attraktiven Einzelwerten veröffentlicht.

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    Verfasst von Ingmar Königshofen
    USD/JPY USA krachend gescheitert Nachdem der US-Dollar gegenüber dem Yen (USD/JPY) nach einer kurzen Intervention der Japaner gegen Ende Juni das Vorgängerhoch aus Juli 2024 bei 161,9510 JPY erfolgreich überwunden hatte, zogen Japan sowie die USA zusammen die Notbremse und …

    Im Durchschnitt erleiden 7 von 10 Kleinanlegern Verluste beim Handel mit Turbo-Zertifikaten. Turbo-Zertifikate sind hoch risikoreiche Produkte und nicht für langfristige Anlagestrategien geeignet.
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