Allianz setzt Rückkäufe fort: Was das für EPS und Dividende bedeutet
**Allianz setzt Aktienrückkäufe fort – EPS und Dividende im Fokus**
Die Allianz SE hat ihr laufendes Aktienrückkaufprogramm in der vergangenen Woche fortgesetzt. Wie der Versicherer am 22. September 2026 mitteilte, wurden zwischen dem 14. und 18. September insgesamt 122.659 eigene Aktien über die Börse erworben. Die Transaktionen erfolgten im elektronischen Handel der Frankfurter Wertpapierbörse (Xetra) sowie über die multilateralen Handelssysteme CBOE DXE, Aquis EU und Turquoise EU. Abgewickelt wurden die Käufe durch eine von Allianz beauftragte Bank.
Die höchsten Rückkäufe verzeichnete der Konzern am 18. September. An diesem Tag erwarb Allianz 72.133 Aktien zu einem durchschnittlichen Kurs von 442,6181 Euro. Zuvor waren am 14. September 11.290 Aktien zu durchschnittlich 443,5077 Euro, am 15. September 11.342 Aktien zu 443,1492 Euro, am 16. September 11.364 Aktien zu 447,2159 Euro und am 17. September 16.530 Aktien zu 450,4724 Euro gekauft worden.
Seit dem Start des Programms am 13. März 2026 summieren sich die Rückkäufe damit auf 6.065.345 Aktien. Das Programm war am 12. März angekündigt worden und sieht für 2026 ein Volumen von bis zu 2,5 Milliarden Euro vor. Die erworbenen Aktien sollen eingezogen werden. Dadurch verringert sich die Zahl der ausstehenden Aktien – ein Faktor, der den Gewinn je Aktie auch bei nur moderatem Gewinnwachstum stützen kann.
Die Bedeutung dieses Effekts zeigt sich bereits in den vergangenen Geschäftsjahren. 2025 kaufte Allianz eigene Aktien im Wert von rund zwei Milliarden Euro zurück. Die Zahl der ausgegebenen Aktien sank laut vorliegenden Analysen von 386,2 Millionen Ende 2024 auf 380,4 Millionen Ende 2025. Gleichzeitig stieg der den Aktionären zurechenbare Nettogewinn um 8,5 Prozent auf 10,8 Milliarden Euro. Das bereinigte Ergebnis je Aktie erhöhte sich sogar um 12,5 Prozent.
Für 2026 strebt Allianz ein operatives Ergebnis von 17,4 Milliarden Euro an, wobei die Prognose eine Schwankungsbreite von jeweils einer Milliarde Euro vorsieht. Die Dividendenpolitik sieht eine Ausschüttungsquote von 60 Prozent des relevanten Gewinns vor. In den vergangenen zehn Jahren wurde die Dividende durchschnittlich um rund neun Prozent pro Jahr angehoben.
Die Aktie bietet derzeit auf Basis der letzten Dividende eine Rendite von etwa 3,8 Prozent. Zugleich liegt das erwartete Kurs-Gewinn-Verhältnis für 2026 mit 14,6 über dem Zehnjahresdurchschnitt von 11,7. Für Anleger bleibt die Kombination aus Gewinnwachstum, Rückkäufen und steigenden Ausschüttungen interessant – die Bewertung begrenzt jedoch den Spielraum für weitere Kursgewinne.
Die Allianz Aktie wird zum Zeitpunkt der Veröffentlichung der Nachricht mit einem Plus von +0,09 % und einem Kurs von 412,1EUR auf Lang & Schwarz (24. September 2026, 07:44 Uhr) gehandelt.
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