TotalEnergies bündelt Stromgeschäft – Industrie fordert CO₂-Netz
TotalEnergies bündelt sein integriertes Stromgeschäft in Deutschland künftig unter der neuen Organisationseinheit „Integrated Power Germany“. Damit will der französische Energiekonzern seine Aktivitäten entlang der gesamten Wertschöpfungskette für erneuerbaren Strom enger verzahnen und profitable, CO₂-arme Energielösungen entwickeln. Die Leitung übernimmt Alexandre Duret-Proux als Managing Director.
In der neuen Einheit werden die Tochterunternehmen QUADRA energy Sales & Origination, Kyon Energy und VSB sowie das deutsche Offshore-Windgeschäft von TotalEnergies zusammengeführt. Das Leistungsspektrum reicht von der Entwicklung, Umsetzung und dem Betrieb von Wind- und Solarparks über Großbatteriespeicher und weitere Flexibilitätslösungen bis hin zur Direktvermarktung, Aggregation und Origination von Strom. Auch Offshore-Windprojekte in Nord- und Ostsee gehören zum Geschäftsbereich.
TotalEnergies hat seine Position im deutschen Strommarkt zuletzt durch mehrere Akquisitionen ausgebaut. 2023 übernahm der Konzern QUADRA energy, 2024 folgte der Batteriespeicherentwickler Kyon Energy, 2025 die VSB-Gruppe. Deutschland gilt für TotalEnergies wegen seiner Marktgröße, der politischen Ausbauziele für erneuerbare Energien und des wachsenden Bedarfs an Speichern und flexiblen Kapazitäten als zentraler Markt in Europa.
QUADRA energy bringt insbesondere Kompetenzen in der Vermarktung und Systemintegration erneuerbarer Energien ein. Über die KI-gestützte Plattform Q.nect verbindet das Unternehmen wetterabhängige Stromerzeugung mit Flexibilitäten wie Batteriespeichern und integriert diese in das deutsche Energiesystem. Ziel ist es, dezentrale Erzeugung effizient zu steuern und Erneuerbaren-Strom optimal zu vermarkten.
Weltweit strebt TotalEnergies an, seine Netto-Stromproduktion bis 2030 auf mehr als 100 Terawattstunden pro Jahr zu steigern. Rund zwei Drittel davon sollen aus erneuerbaren Quellen stammen.
Unterdessen fordert der Fachverband Bergbau-Stahl der Wirtschaftskammer Österreich einen raschen Ausbau der Infrastruktur für die Abscheidung, den Transport und die Speicherung von Kohlendioxid. Er begrüßt den Gesetzesvorstoß der österreichischen Bundesregierung, das Verbot der geologischen CO₂-Speicherung aufzuheben. Carbon Capture and Storage (CCS) sei für Bergbau, Stahl- und Metallindustrie kein Ersatz für die Dekarbonisierung, aber eine notwendige Ergänzung.
Bestimmte Emissionen entstehen laut Verband unabhängig vom Energieeinsatz, etwa bei der Verarbeitung karbonathaltiger Rohstoffe oder durch den Einsatz von Kohlenstoff als Reduktions- und Prozessmittel. Erneuerbarer Strom, Wasserstoff, Elektrifizierung und Kreislaufwirtschaft könnten den Ausstoß senken, jedoch nicht alle Restemissionen vermeiden.
Die Wirtschaft fordert deshalb eine österreichische CO₂-Infrastruktur-Roadmap mit gemeinsamen Hubs, Leitungen, Speicherzugang, klaren Genehmigungs-, Haftungs- und Finanzierungsregeln sowie grenzüberschreitenden Anschlüssen. geschniegelt
Kohlendioxid wird zum Zeitpunkt der Veröffentlichung der Nachricht mit einem Minus von -1,61 % und einem Kurs von 85,66EUR auf Ariva Indikation (23. September 2026, 18:14 Uhr) gehandelt.
Disclaimer für Finanznachrichten mit KI-Autor "wO newsflash" Die bereitgestellten Artikel wurden mit Hilfe einer künstlichen Intelligenz erstellt und dienen ausschließlich Informationszwecken. Die Richtigkeit der Informationen kann nicht garantiert werden. Vor finanziellen Entscheidungen unbedingt unabhängige Quellen konsultieren. Wir übernehmen keine Haftung für Verluste oder Schäden. Investieren birgt Risiken. Keine Empfehlungen zum Kauf oder Verkauf von Finanzprodukten. Urheberrechtlich geschützt, keine Reproduktion ohne Genehmigung. Technische Fehlfunktionen sind jederzeit möglich. Änderungen vorbehalten.

