Sicherheitslandung und Drohnenalarm: Zwei Flughäfen lahmgelegt
**Sicherheitslandung in Düsseldorf und Drohnensichtung legen Flugbetrieb zeitweise lahm**
Am Flughafen Düsseldorf hat ein Eurowings-Flugzeug kurz nach dem Start eine Sicherheitslandung durchgeführt. Nach Angaben der Lufthansa-Tochter war bei der Maschine auf dem Weg nach Brindisi in Italien eine leichte Rauchentwicklung festgestellt worden. Der Pilot entschied daraufhin, vorsorglich zum Ausgangsflughafen zurückzukehren. An Bord befanden sich 144 Passagiere.
Das Flugzeug war nach Angaben des Düsseldorfer Flughafens um 16.53 Uhr gestartet und landete bereits um 17.05 Uhr wieder. Die Maschine kam zunächst auf der Südbahn zum Stehen. Die Passagiere verließen das Flugzeug über eine mobile Treppe auf dem Rollfeld und wurden anschließend mit Bussen in das Terminal gebracht. Das Flugzeug wurde nach Angaben von Eurowings technisch untersucht. Eine konkrete Ursache für die Rauchentwicklung lag zunächst nicht vor.
Der Vorfall führte zu einer vorübergehenden Unterbrechung des Flugbetriebs in Düsseldorf. Anschließend wurden Starts und Landungen über die Nordbahn abgewickelt. Nach Angaben des Flughafens lief der Betrieb später wieder ohne Einschränkungen. Rund 70 Einsatzkräfte von Feuerwehr und Rettungsdienst waren im Einsatz. Die Maßnahmen dauerten etwa zwei Stunden. Zwei Passagiere wurden vorsorglich in umliegende Krankenhäuser gebracht. Eurowings bedauerte die Unannehmlichkeiten und betonte, die Sicherheit der Passagiere habe jederzeit höchste Priorität gehabt.
Auch am Hauptstadtflughafen Berlin-Brandenburg (BER) kam es zu einer vorübergehenden Sperrung des Flugbetriebs. Grund war die Sichtung einer Drohne am Abend. Nach Angaben des Flughafens und der Bundespolizei wurde das Flugobjekt um 20.00 Uhr beobachtet. Zunächst sperrte die Deutsche Flugsicherung die Nordpiste, um 20.20 Uhr folgte die Südpiste. Für insgesamt 45 Minuten waren damit keine Starts und Landungen möglich. Die Sperrung wurde um 21.05 Uhr aufgehoben.
Die Drohne konnte von Einsatzkräften der Bundespolizei nicht festgestellt werden. Dennoch kam es zu zahlreichen Verspätungen und mehreren Umleitungen. Der Vorfall reiht sich in eine wachsende Zahl von Drohnensichtungen am BER ein. Im ersten Halbjahr wurden dort 28 Flugobjekte registriert – mehr als an jedem anderen deutschen Flughafen. In sieben Fällen musste der Verkehr zeitweise unterbrochen werden. Im gesamten Vorjahr waren am BER und im umliegenden Gebiet lediglich acht Drohnen gesichtet worden. Besonders aufmerksam verfolgt werden solche Vorfälle seit dem Fund einer mit Sprengstoff präparierten Drohne am Flughafen Leipzig/Halle.
Die Deutsche Lufthansa Aktie wird zum Zeitpunkt der Veröffentlichung der Nachricht mit einem Minus von -0,05 % und einem Kurs von 7,686EUR auf Lang & Schwarz (24. September 2026, 07:56 Uhr) gehandelt.
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