Milliarden-Coup

    9273 Aufrufe 9273 0 Kommentare 0 Kommentare

    BASF greift nach Evonik – Aktie des DAX-Konzerns steigt stark

    BASF lotet eine Übernahme von Evonik aus. Der Milliarden-Deal könnte Europas Chemiebranche neu ordnen und BASF im globalen Wettbewerb stärken.

    Für Sie zusammengefasst
    Milliarden-Coup - BASF greift nach Evonik – Aktie des DAX-Konzerns steigt stark

    BASF nimmt den nächsten Milliarden-Deal ins Visier. Der weltgrößte Chemiekonzern hat dem Konkurrenten Evonik und dessen größtem Aktionär RAG-Stiftung ein Übernahmeangebot vorgelegt. Das berichtet die Financial Times unter Berufung auf mit der Angelegenheit vertraute Personen.

    Evonik kommt derzeit auf einen Börsenwert von rund 8,4 Milliarden Euro. Einschließlich der Nettoschulden liegt der Unternehmenswert bei etwa 12 Milliarden Euro. BASF wird an der Börse mit rund 47 Milliarden Euro bewertet. Für eine Übernahme dürfte BASF einen deutlichen Aufschlag zahlen. Die Evonik-Aktie reagierte mit einem Kurssprung: Auf Xetra legte das Papier um 9 Prozent auf 19,70 Euro zu (Stand 15:22 Uhr).

    Anzeige 
    Handeln Sie Ihre Einschätzung zu BASF!
    Long
    48,86€
    Basispreis
    0,30
    Ask
    × 14,89
    Hebel
    Zum Produkt
    Blatt
    Short
    55,21€
    Basispreis
    0,38
    Ask
    × 14,39
    Hebel
    Zum Produkt
    Blatt
    Präsentiert von
    Im Durchschnitt erleiden 7 von 10 Kleinanlegern Verluste beim Handel mit Turbo-Zertifikaten. Turbo-Zertifikate sind hoch risikoreiche Produkte und nicht für langfristige Anlagestrategien geeignet.
    Den Basisprospekt sowie die Endgültigen Bedingungen und die Basisinformationsblätter erhalten Sie bei Klick auf das Disclaimer Dokument. Beachten Sie auch die weiteren Hinweise zu dieser Werbung.

    Evonik Industries

    +1,52 %
    +3,01 %
    +16,38 %
    +29,04 %
    +45,98 %
    +24,94 %
    -21,74 %
    -28,56 %
    -35,28 %
    ISIN:DE000EVNK013WKN:EVNK01
    Evonik Industries direkt bei SMARTBROKER+ handelnKaufVerkauf

    Dem Bericht zufolge spricht BASF bereits seit Anfang des Jahres mit Banken über eine mögliche Transaktion. Die Gespräche mit Evonik laufen weiter. Eine Einigung ist allerdings noch nicht garantiert. Evonik und seine Aktionäre müssten von den strategischen Vorteilen eines Zusammenschlusses überzeugt werden.

    Entscheidend dürfte dabei die RAG-Stiftung sein. Sie hält rund 44 Prozent an Evonik. BASF, Evonik und die RAG-Stiftung wollten sich gegenüber der Financial Times nicht äußern.

    Milliarden-Deal für Europas Chemiebranche

    BASF-Chef Markus Kamieth könnte mit der Übernahme die Konsolidierung der europäischen Chemieindustrie deutlich vorantreiben. Zusammen würden die Unternehmen auf einen Umsatz von rund 74 Milliarden Euro kommen. Der neue Konzern könnte damit stärker gegen chinesische Wettbewerber wie Sinopec und US-Konkurrenten wie Dow auftreten.

    Zudem könnten Überschneidungen vor allem in Deutschland Einsparungen ermöglichen. Gleichzeitig würde BASF sein Geschäft in Asien und den USA ausbauen. Allerdings müsste eine solche Transaktion die Zustimmung der Wettbewerbsbehörden erhalten.

    Ein Depotwechsel, der sich direkt auszahlen kannIm September bekommst du bei SMARTBROKER+ bis zu 120 € Prämie. Einfach Depot eröffnen, Prämie wählen und loslegen.
    → Aktion entdecken

     

    Für Evonik kommt das Interesse zu einem entscheidenden Zeitpunkt. Der Konzern beschäftigt rund 31.000 Menschen in mehr als 100 Ländern und stellt unter anderem Spezialchemikalien für Lacke und Matratzen, Polymere für die Auto- und Luftfahrtindustrie sowie Aminosäuren für Tierfutter her.

    Erst in dieser Woche kündigte Evonik den Abbau von mehr als 3.200 Stellen an. Das Unternehmen schließt kleinere Anlagen und trennt sich von Randgeschäften. Gleichzeitig soll das Wachstum in Asien und Amerika vorangetrieben werden.

    BASF baut Konzern weiter um

    Auch BASF befindet sich mitten in einem umfangreichen Umbau. Der Konzern verkauft Randbereiche, senkt Kosten und baut Stellen ab. Im Juli veräußerte BASF für 7,7 Milliarden Euro eine Mehrheitsbeteiligung am Geschäft mit Autolacken an den Finanzinvestor Carlyle.

    Zudem beauftragte BASF in diesem Monat Banken mit den Vorbereitungen für den geplanten Börsengang des Agrargeschäfts im Jahr 2027. Ein Zusammenschluss mit Evonik würde diese Strategie nun um eine weitere milliardenschwere Transaktion ergänzen.

    Autorin: Saskia Reh, wallstreetONLINE Redaktion

    Der Analyst erwartet ein Kursziel von 54,34€, was eine Steigerung von +5,12% zum aktuellen Kurs entspricht. Mit diesen Produkten können Sie die Kurserwartungen des Analysten übertreffen.
    Übernehmen
    Für Ihre Einstellungen haben wir keine weiteren passenden Produkte gefunden.
    Bitte verändern Sie Kursziel, Zeitraum oder Emittent.
    Alternativ können Sie auch unsere Derivate-Suchen verwenden
    Knock-Out-Suche | Optionsschein-Suche | Zertifikate-Suche
    Werbung Disclaimer

    Reports
    KI-Euphorie kippt - Bei diesen 5 Aktien droht der Crash!




    wallstreetONLINE Redaktion
    0 Follower
    Autor folgen
    Mehr anzeigen

    Melden Sie sich HIER für den Newsletter der wallstreetONLINE Redaktion an - alle Top-Themen der Börsenwoche im Überblick! Verpassen Sie kein wichtiges Anleger-Thema!

    Für Beiträge auf diesem journalistischen Channel ist die Chefredaktion der wallstreetONLINE Redaktion verantwortlich.

    Die Fachjournalisten der wallstreetONLINE Redaktion berichten hier mit ihren Kolleginnen und Kollegen aus den Partnerredaktionen exklusiv, fundiert, ausgewogen sowie unabhängig für den Anleger.

    Die Zentralredaktion recherchiert intensiv, um Anlegern der Kategorie Selbstentscheider relevante Informationen für ihre Anlageentscheidungen liefern zu können.

    NEU: Podcast "Börse, Baby!"

    Mehr anzeigen

    NEU: Podcast "Börse, Baby!"


    Verfasst vonRedakteurSaskia Reh
    wallstreetONLINE bei Google bevorzugen.Sie erhalten mehr Inhalte von uns in Ihren Suchergebnissen
    Milliarden-Coup BASF greift nach Evonik – Aktie des DAX-Konzerns steigt stark BASF lotet eine Übernahme von Evonik aus. Der Milliarden-Deal könnte Europas Chemiebranche neu ordnen und BASF im globalen Wettbewerb stärken.

    Im Durchschnitt erleiden 7 von 10 Kleinanlegern Verluste beim Handel mit Turbo-Zertifikaten. Turbo-Zertifikate sind hoch risikoreiche Produkte und nicht für langfristige Anlagestrategien geeignet.
    Profitieren Sie von unserem Alleinstellungsmerkmal als den zentralen verlagsunabhängigen Wissens-Hub für einen aktuellen und fundierten Zugang in die Börsen- und Wirtschaftswelt, um strategische Entscheidungen zu treffen.
    • ✅ Größte Finanz-Community Deutschlands
    • ✅ über 550.000 registrierte Nutzer
    • ✅ rund 2.000 Beiträge pro Tag
    • ✅ verlagsunabhängige Partner ARIVA, FinanzNachrichten und BörsenNews
    • ✅ Jederzeit einfach handeln beim SMARTBROKER+
    • ✅ mehr als 25 Jahre Marktpräsenz
    Aktien von A - Z: # A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z
    wallstreetONLINE bei X wallstreetONLINE bei Instagram wallstreetONLINE bei Facebook wallstreetONLINE bei Youtube wallstreetONLINE bei LinkedIn
    Unsere Apps: Apple App Store Icon Google Play Store Icon
    Wenn Sie Kursdaten, Widgets oder andere Finanzinformationen benötigen, hilft Ihnen ARIVA gerne. 

    Unsere User schätzen wallstreet-online.de: 4.8 von 5 Sternen ermittelt aus 285 Bewertungen bei www.kagels-trading.de
    Zeitverzögerung der Kursdaten: Deutsche Börsen +15 Min. NASDAQ +15 Min. NYSE +20 Min. AMEX +20 Min. Dow Jones +15 Min. Alle Angaben ohne Gewähr.
    Copyright © 1998-2026 Smartbroker Holding AG - Alle Rechte vorbehalten.
    Mit Unterstützung von: Ariva Smartbroker+
    Daten & Kurse von: TTMzero