NORMA Group: Eigenbestand springt auf 39,2 % – Bank of America fällt
**NORMA Group: Bank of America reduziert gemeldete Position deutlich – Eigenbestand steigt auf 39,2 Prozent**
Bei der NORMA Group SE haben sich die gemeldeten Stimmrechtsverhältnisse am 24. September 2026 deutlich verändert. Mehrere über EQS veröffentlichte Mitteilungen dokumentieren sowohl eine erhebliche Ausweitung des von der Gesellschaft gehaltenen Aktienbestands als auch eine Reduzierung der der Bank of America Corporation zugerechneten Stimmrechte und Finanzinstrumente.
Nach Angaben der NORMA Group hält die Gesellschaft inzwischen 12.491.584 eigene Aktien. Das entspricht einem Anteil von 39,205 Prozent an den Stimmrechten. In der vorherigen Veröffentlichung war der Eigenbestand noch mit 9,998 Prozent angegeben worden. Die Aktien werden laut Meldung direkt von der NORMA Group gehalten; indirekte Bestände über Tochtergesellschaften oder Dritte wurden nicht ausgewiesen. Die Schwellenberührung erfolgte am 24. September 2026.
Parallel dazu meldete die Bank of America Corporation eine Veränderung ihrer Beteiligung. Zum 17. September 2026 entfielen auf die US-amerikanische Finanzgruppe direkt beziehungsweise zugerechnet 322.974 Stimmrechte, entsprechend 1,01 Prozent. Hinzu kamen Instrumente mit einem Stimmrechtsbezug von insgesamt 1,53 Prozent. Darunter befanden sich sogenannte „Right to Recall“-Positionen im Umfang von 1,26 Prozent sowie „Rights of Use“ mit 0,23 Prozent. Ein Barausgleichs-Swap mit einer Laufzeit bis zum 15. Oktober 2027 entsprach weiteren 0,04 Prozent.
In Summe belief sich der gemeldete Anteil der Bank of America damit auf 2,54 Prozent. In der vorherigen Mitteilung waren es noch 7,70 Prozent gewesen – davon 6,16 Prozent aus Stimmrechten und 1,54 Prozent aus Instrumenten. Die Position der Bank of America liegt damit nun unter der gesetzlichen Meldeschwelle von drei Prozent, sofern die einzelnen Kategorien nicht separat betrachtet werden. Als Beteiligungskette nennt die Mitteilung unter anderem NB Holdings, BofAML Jersey Holdings, Merrill Lynch International, Bank of America, National Association sowie BofA Securities.
Für zusätzliche Aufmerksamkeit sorgt die parallel veröffentlichte Gesamtstimmrechtsmitteilung. Darin weist NORMA Group eine neue Gesamtzahl von 22.556.287 Stimmrechten zum 24. September 2026 aus. Die Bank-of-America-Meldung nennt dagegen eine Gesamtzahl von 31.862.400 Stimmrechten. Die unterschiedlichen Bezugsgrößen werden in den vorliegenden Veröffentlichungen nicht erläutert und sollten daher bei der Interpretation berücksichtigt werden.
Fest steht: Der Eigenbestand der NORMA Group wurde massiv aufgestockt, während die gemeldete Position der Bank of America erheblich zurückging. Welche konkrete Kapital- oder gesellschaftsrechtliche Maßnahme hinter der Veränderung steht, bleibt in den Mitteilungen offen.
Die NORMA Group Aktie wird zum Zeitpunkt der Veröffentlichung der Nachricht mit einem Plus von +4,88 % und einem Kurs von 17,18EUR auf Tradegate (25. September 2026, 22:25 Uhr) gehandelt.
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