Diese Termine bewegen die Märkte: Fed, Jobs und Industrie im Fokus
**Wirtschafts- und Finanztermine: Konjunkturdaten, Kapitalmarkttage und Agrarrisiken im Fokus**
Die kommende Woche bis Freitag, 9. Oktober, ist an den Finanzmärkten von einer dichten Folge wichtiger Konjunkturdaten, Unternehmensveranstaltungen und politischer Beratungen geprägt. Im Mittelpunkt stehen die Entwicklung der Industrie, die Lage am Arbeitsmarkt sowie neue Signale aus den USA und der Eurozone.
Zum Auftakt am Montag, 28. September, richten sich die Blicke auf den Pharma Day von Roche und den Investorentag von TotalEnergies. Zudem veröffentlicht die Dallas Fed ihren Index zur verarbeitenden Industrie. Parallel beraten die EU-Agrar- und Fischereiminister über die Folgen der Dürre. Die Energieminister der Mitgliedstaaten treffen sich informell. In Deutschland beginnt außerdem die Start-up-Messe „Bits & Pretzels“.
Am Dienstag stehen mehrere Kapitalmarkttage auf der Agenda. BMW und British American Tobacco informieren über ihre strategische Ausrichtung, während BYD eine außerordentliche Hauptversammlung abhält. Auf Konjunkturseite werden unter anderem das europäische Industrievertrauen, das US-Verbrauchervertrauen und der JOLTS-Bericht zu offenen Stellen erwartet. Der Bundesgerichtshof befasst sich mit Streitfällen zu Corona-Maskenlieferungen.
Der Mittwoch bringt eine besonders hohe Datendichte. In Deutschland werden Arbeitslosen- und Verbraucherpreise veröffentlicht, in Frankreich Konsumausgaben und Inflation. Aus den USA kommen der ADP-Arbeitsmarktbericht, die dritte Schätzung des Bruttoinlandsprodukts für das zweite Quartal sowie Angaben zu Handelsbilanz, Einkommen und Konsum. Bei den Unternehmen stehen unter anderem Micron, FactSet, BMW, Air Liquide und L’Oréal im Kalender.
Am 1. Oktober rücken die Einkaufsmanagerindizes für das verarbeitende Gewerbe in Europa und den USA in den Mittelpunkt. Ergänzend werden Arbeitslosenquoten, Bauinvestitionen und der ISM-Index veröffentlicht. Unternehmensseitig beginnt im BMW-Werk Irlbach-Straßkirchen die Batterieproduktion. Nike und Accenture legen Zahlen vor. Am Folgetag gilt der US-Arbeitsmarktbericht als wichtigster Termin. In Europa wird zudem die Inflationsentwicklung für September bekanntgegeben.
Die zweite Wochenhälfte steht im Zeichen von Industrie, Dienstleistungen und Technologie. Am 5. Oktober werden die Auftragseingänge im deutschen Maschinenbau, die Pkw-Neuzulassungen und mehrere Einkaufsmanagerindizes veröffentlicht. Deutsche Telekom veranstaltet einen KI-Investorentag. Am 6. Oktober folgen deutsche Industrieaufträge, Bauindikatoren und US-Arbeitsmarktdaten.
Am 7. Oktober liefern die deutsche Industrieproduktion und das Protokoll der jüngsten Fed-Sitzung neue Hinweise zur Geldpolitik. Porsche und SFC Energy veranstalten Kapitalmarkttage. PepsiCo, TSMC und Delta Air Lines setzen zum Wochenausklang Akzente bei den Unternehmenszahlen. In Brüssel beraten zunächst die Euro-Gruppe und anschließend die EU-Finanzminister.
Parallel sorgt die Agrarpolitik für Aufmerksamkeit: Die Landwirtschaftsminister der Länder fordern eine steuerliche Risikoausgleichsrücklage. Landwirte sollen in guten Jahren Gewinne steuerfrei zurücklegen können, um Dürre- oder Krisenfolgen abzufedern. Künftige Staatshilfen sollen stärker an den Abschluss von Mehrgefahrenversicherungen gekoppelt werden.
Weizen wird zum Zeitpunkt der Veröffentlichung der Nachricht mit einem Minus von -0,45 % und einem Kurs von 698,5PKT auf Ariva Indikation (25. September 2026, 21:59 Uhr) gehandelt.
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