Produktion vor neuem Rekord
Tesla setzt ein Zeichen: Löhne steigen – Produktion vor neuem Rekord
Tesla erhöht in Grünheide die Löhne um vier bis fünf Prozent. Gleichzeitig soll die Produktion steigen, während die IG Metall fünf Prozent fordert.
- Tesla hebt Löhne um vier bis fünf Prozent an
- Produktion soll auf 7.500 Model Y pro Woche steigen
- IG Metall fordert fünf Prozent, Tesla tariflos
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Tesla hebt die Löhne in seinem Werk im brandenburgischen Grünheide an. Ab dem 1. Oktober sollen die Gehälter im Schnitt um vier bis fünf Prozent steigen. Die Maßnahme dürfte einen Großteil der rund 11.500 Beschäftigten am einzigen europäischen Tesla-Produktionsstandort betreffen. Die Gehaltserhöhung kommt zu einem wichtigen Zeitpunkt. Tesla will die Produktion in Grünheide deutlich hochfahren und plant dafür zusätzliche Arbeitsplätze sowie weitere Schichten. Ab Mitte Oktober sollen nach bisherigen Planungen rund 7.500 Model Y pro Woche vom Band rollen. Zuletzt lag die Produktion bei weniger als 6.500 Fahrzeugen pro Woche. Höhere Löhne könnten Tesla dabei helfen, Mitarbeiter zu halten und zusätzliches Personal für den Ausbau zu gewinnen.
Das Unternehmen hat die Bezahlung in Grünheide bereits mehrfach angehoben. 2024 stiegen die Löhne um vier Prozent, im Dezember 2025 folgte eine weitere Erhöhung um vier Prozent. Einen Tarifvertrag gibt es im Werk weiterhin nicht. Tesla legt die Vergütung eigenständig fest. Bemerkenswert ist auch das Timing mit Blick auf die deutsche Metall- und Elektroindustrie. Die IG Metall fordert in der aktuellen Tarifrunde fünf Prozent mehr Geld bei einer Laufzeit von zwölf Monaten. Tesla ist an diese Verhandlungen zwar nicht gebunden, bewegt sich mit der geplanten Lohnerhöhung aber ungefähr in dieser Größenordnung.
Autor: Paul Späthling, wallstreetONLINE Redaktion
Die Tesla Aktie wird zum Zeitpunkt der Veröffentlichung der Nachricht mit einem Minus von -0,55 % und einem Kurs von 324,7USD auf Tradegate (28. September 2026, 12:36 Uhr) gehandelt.

