FINMA-Verfahren wegen Altlasten: Julius Bär bestätigt Abschluss
Julius Bär schliesst ein wichtiges Kapitel ab: Die FINMA beendet ihr Enforcementverfahren, während die Bank Governance, Kontrolle und Strategie neu ausrichtet.
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- Die FINMA hat ihr konsolidiertes Enforcementverfahren zu einem Kreditereignis im früheren Private-Debt-Geschäft und Geldwäscherei-Altlasten abgeschlossen; die Fälle stammen aus der Zeit vor dem heutigen Führungsteam.
- Julius Bär anerkennt die Schlussfolgerungen der FINMA und erklärt, die Probleme mit umfassenden, mit der Aufsicht abgestimmten Massnahmen angegangen zu haben.
- Die Gruppe hat das Private-Debt-Geschäft abgewickelt und Risiko-, Compliance- und Governance-Strukturen grundlegend überarbeitet und gestärkt.
- Julius Bär hält am Strategiezyklus 2026–2028 und seinen Mittelfristzielen fest; der Fokus liegt auf Wealth Management und nachhaltigem Wachstum.
- Die zusätzliche CET1-Kapitalanforderung wurde von CHF 500 Mio. auf CHF 250 Mio. gesenkt; daraus ergibt sich eine faktische Mindestquote von 9,4 %. Die tatsächliche CET1-Quote lag Ende Juni 2026 bei 18,5 %.
- Julius Bär hat bei der FINMA einen Antrag für ein Aktienrückkaufprogramm eingereicht; die endgültige Genehmigung steht noch aus.
Der nächste wichtige Termin, Quartalsmitteilung, bei Julius Baer Group ist am 01.02.2027.
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