Trotz 600.000-US-Dollar-Ziel
Peter Brandt sagt, wann er "alles in der Welt von Bitcoin shorten" würde
Peter Brandt bleibt langfristig extrem bullish für Bitcoin. Doch er nennt jetzt ein einziges Risiko, bei dem für ihn selbst ein Kursziel von 600.000 US-Dollar keine Rolle mehr spielen würde.
- Brandt sieht Bitcoin langfristig bis 600.000 Dollar
- Brandt sieht Rücksetzer bis 65.000 Dollar als möglich
- Quantenangriff könnte Brandts Bitcoin-These zerstören
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Peter Brandt sieht für Bitcoin langfristig enormes Potenzial – kurzfristig rechnet der erfahrene Trader aber weiterhin mit einem möglichen Rücksetzer. In einem Interview mit Cointelegraph sagte Brandt, Bitcoin könne bis Anfang 2029 auf rund 250.000 US-Dollar steigen und im weiteren Jahresverlauf einen Zyklushöhepunkt zwischen 300.000 und 600.000 US-Dollar erreichen. Aktuell notiert Bitcoin bei unter 84.000 US-Dollar.
Seine Prognose verbindet Brandt mit dem nächsten Bitcoin-Halving, das für April 2028 erwartet wird. Der mögliche Zyklushöhepunkt soll demnach zeitlich ähnlich weit nach dem Halving liegen, wie das Tief vom Juni 2026 davor. Prognosen, Bitcoin könne bereits bis Ende dieses Jahres auf 100.000 US-Dollar steigen, misst Brandt dagegen wenig Bedeutung bei. "Für mich ist das unwichtig", sagte er. Zugleich stellte er klar, dass er kein "1-Millionen-Dollar-Bulle" sei.
Kurzfristig hält Brandt einen deutlichen Rücksetzer weiter für möglich. Er hofft Anfang Oktober auf ein "handelbares Tief" bei etwa 65.000 bis 66.000 US-Dollar. Ein solcher Rückgang könnte seiner Ansicht nach Anleger aus dem Markt drängen, die zuletzt aggressiv auf weiter steigende Kurse gesetzt haben. "Man räumt den Markt auf und gibt den 'Walen' die Gelegenheit, ihre Positionen deutlich auszubauen", erklärte Brandt weiter. Gleichzeitig sieht er eine "gute Chance", dass das Tief vom Juni bereits den Beginn eines neuen Bullenmarktes markiert hat.
Einen klaren Punkt nennt Brandt allerdings, der seine langfristig bullishe These zerstören würde: ein erfolgreicher Angriff auf die Bitcoin-Architektur mithilfe von Quantencomputern. "Der Kurs wird niemals auf null fallen, weil es immer einen Trottel gibt, der es besitzen will", sagte Brandt. "Aber … wenn es hackbar ist, ist das ein Angriff auf seine Grundprämisse." In diesem Fall würde er nach eigenen Worten "alles in der Welt von Bitcoin shorten".
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Brandt betonte zugleich, dass die Bitcoin-Experten, denen er vertraut, einen solchen Angriff derzeit für nicht realistisch halten beziehungsweise davon ausgehen, dass mögliche Sicherheitsprobleme behoben werden könnten. Für Anleger bleibt damit ein ungewöhnlich breites Szenario: kurzfristig ein möglicher Rückfall bis in den Bereich von 65.000 US-Dollar – langfristig aber ein Zyklusziel von bis zu 600.000 US-Dollar.
Autorin: Gina Moesing, wallstreetONLINE Redaktion
Bitcoin wird zum Zeitpunkt der Veröffentlichung der Nachricht mit einem Plus von +0,47 % und einem Kurs von 83.862USD auf CryptoCompare Index (29. September 2026, 16:44 Uhr) gehandelt.

