"Zum Wohle der Menschheit"

    14233 Aufrufe 14233 0 Kommentare 0 Kommentare

    Burry wünscht sich den Crash: Warum er OpenAI und Anthropic stoppen will

    Michael Burry wünscht sich einen Crash, der die Börsengänge von OpenAI und Anthropic stoppt. Doch die größere Gefahr sieht ein Fonds an seiner Seite ganz woanders. Die Prognose: schlimmer als 2008.

    Für Sie zusammengefasst
    "Zum Wohle der Menschheit" - Burry wünscht sich den Crash: Warum er OpenAI und Anthropic stoppen will

    Michael Burry legt nach. Der aus "The Big Short“ bekannte Investor warnt vor den geplanten Börsengängen von Anthropic und OpenAI. "Zum Wohle der Menschheit sollten die Märkte stark einbrechen und die Börsengänge von OpenAI und Anthropic verhindern", schrieb Burry auf der Plattform X. Die beiden Entwickler künstlicher Intelligenz würden Billionen an Kapital verschlingen und vernichten, erklärte er in einem weiteren Kommentar. Das sei noch der geringste Schaden, den sie anrichteten.

    Milliardenlasten vor dem Börsengang

    Anzeige 
    Handeln Sie Ihre Einschätzung zu Meta Platforms (A)!
    Long
    674,54€
    Basispreis
    4,31
    Ask
    × 14,88
    Hebel
    Zum Produkt
    Blatt
    Short
    761,30€
    Basispreis
    4,28
    Ask
    × 14,98
    Hebel
    Zum Produkt
    Blatt
    Präsentiert von
    Im Durchschnitt erleiden 7 von 10 Kleinanlegern Verluste beim Handel mit Turbo-Zertifikaten. Turbo-Zertifikate sind hoch risikoreiche Produkte und nicht für langfristige Anlagestrategien geeignet.
    Den Basisprospekt sowie die Endgültigen Bedingungen und die Basisinformationsblätter erhalten Sie bei Klick auf das Disclaimer Dokument. Beachten Sie auch die weiteren Hinweise zu dieser Werbung.

    Burry bezweifelt seit Langem, dass sich die gewaltigen Investitionen in Rechenzentren auszahlen. Warnungen der Branche vor zu schnellem Fortschritt hält er für eigennützig, weil sie die Börsengänge anheizen könnten. Laut Reuters hat Anthropic Verpflichtungen für Rechenleistung und Infrastruktur von rund 518 Milliarden US-Dollar eingegangen.

    Für das Jahr 2025 steht ein Nettoverlust von 42 Milliarden US-Dollar in den Büchern, der großteils auf eine Buchungsbelastung zurückgeht. Beim Börsengang, voraussichtlich nach den Zwischenwahlen im November, könnte das Unternehmen dennoch mit mehr als zwei Billionen US-Dollar bewertet werden. OpenAI verschob seine Pläne auf das kommende Jahr. Einen festen Zeitplan gebe es nicht, sagte Konzernchef Sam Altman am Dienstag.

    Trump setzt auf Selbstkontrolle

    Am selben Tag empfing US-Präsident Donald Trump die Spitzen der Branche im Weißen Haus. Sundar Pichai von Google, Dario Amodei von Anthropic, Mark Zuckerberg von Meta, Greg Brockman von OpenAI und Elon Musk unterzeichneten eine Erklärung zur verantwortungsvollen Entwicklung künstlicher Intelligenz. Trump lobte eine "enorme Selbstregulierung" der Branche.

    Neuer Fonds wettet auf den Kreditcrash

    Burry sieht die größere Gefahr allerdings woanders. Als Berater unterstützt er den neuen Leerverkaufsfonds Minerva Investment Management von Laks Ganapathi. Sie sucht Ziele im Gesundheitswesen, im Einzelhandel, in der Gastronomie und bei kleineren Banken. Viele Firmen dort hängen am Tropf privater Kreditgeber. "Künstliche Intelligenz ist nicht der gesamte Markt, auch wenn es so aussieht", sagte Ganapathi der Nachrichtenagentur Reuters. Für sie sind Kredite der Frühindikator.

    Wähle deine Prämie: Trading, Depotübertrag oder beidesBei SMARTBROKER+ sicherst du dir im September bis zu 120 € Prämie. 50 € gibt es für 5 Trades, 50 € für ein Depotvolumen ab 20.000 € - und 120 €, wenn du beides kombinierst.
    → Prämie sichern

     

    "Dieses Mal wird es nicht so sein wie 2008. Es wird viel schlimmer werden." Die Ausfallquote privater Kredite in den Vereinigten Staaten erreichte im August laut der Ratingagentur Fitch ein Rekordhoch von 6,3 Prozent. Leicht wird das Geschäft nicht. Laut dem Datenanbieter Hedge Fund Research schrumpfte die Zahl reiner Leerverkaufsfonds von 54 im Jahr 2008 auf nur noch sechs.

    Fazit

    Burrys Warnungen sind laut. Nicht jede hat sich erfüllt. Die Zahlen aus dem Anthropic-Prospekt zeigen aber, wie teuer der Wettlauf um KI ist. Wer bei den Börsengängen zeichnen will, sollte Verluste, Fixkosten und Bewertung genau prüfen. Das eigentliche Warnsignal könnte jedoch vom Markt für private Kredite ausgehen. Steigende Ausfälle treffen vor allem kleinere Banken und hoch verschuldete Mittelständler.

    Autor: Nicolas Ebert, wallstreetONLINE Redaktion



    Reports
    KI-Euphorie kippt - Bei diesen 5 Aktien droht der Crash!




    wallstreetONLINE Redaktion
    0 Follower
    Autor folgen
    Mehr anzeigen

    Melden Sie sich HIER für den Newsletter der wallstreetONLINE Redaktion an - alle Top-Themen der Börsenwoche im Überblick! Verpassen Sie kein wichtiges Anleger-Thema!

    Für Beiträge auf diesem journalistischen Channel ist die Chefredaktion der wallstreetONLINE Redaktion verantwortlich.

    Die Fachjournalisten der wallstreetONLINE Redaktion berichten hier mit ihren Kolleginnen und Kollegen aus den Partnerredaktionen exklusiv, fundiert, ausgewogen sowie unabhängig für den Anleger.

    Die Zentralredaktion recherchiert intensiv, um Anlegern der Kategorie Selbstentscheider relevante Informationen für ihre Anlageentscheidungen liefern zu können.

    NEU: Podcast "Börse, Baby!"

    Mehr anzeigen

    NEU: Podcast "Börse, Baby!"


    Verfasst vonRedakteurNicolas Ebert
    wallstreetONLINE bei Google bevorzugen.Sie erhalten mehr Inhalte von uns in Ihren Suchergebnissen
    "Zum Wohle der Menschheit" Burry wünscht sich den Crash: Warum er OpenAI und Anthropic stoppen will Michael Burry wünscht sich einen Crash, der die Börsengänge von OpenAI und Anthropic stoppt. Doch die größere Gefahr sieht ein Fonds an seiner Seite ganz woanders. Die Prognose: schlimmer als 2008.

    Im Durchschnitt erleiden 7 von 10 Kleinanlegern Verluste beim Handel mit Turbo-Zertifikaten. Turbo-Zertifikate sind hoch risikoreiche Produkte und nicht für langfristige Anlagestrategien geeignet.
    Profitieren Sie von unserem Alleinstellungsmerkmal als den zentralen verlagsunabhängigen Wissens-Hub für einen aktuellen und fundierten Zugang in die Börsen- und Wirtschaftswelt, um strategische Entscheidungen zu treffen.
    • ✅ Größte Finanz-Community Deutschlands
    • ✅ über 550.000 registrierte Nutzer
    • ✅ rund 2.000 Beiträge pro Tag
    • ✅ verlagsunabhängige Partner ARIVA, FinanzNachrichten und BörsenNews
    • ✅ Jederzeit einfach handeln beim SMARTBROKER+
    • ✅ mehr als 25 Jahre Marktpräsenz
    Aktien von A - Z: # A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z
    wallstreetONLINE bei X wallstreetONLINE bei Instagram wallstreetONLINE bei Facebook wallstreetONLINE bei Youtube wallstreetONLINE bei LinkedIn
    Unsere Apps: Apple App Store Icon Google Play Store Icon
    Wenn Sie Kursdaten, Widgets oder andere Finanzinformationen benötigen, hilft Ihnen ARIVA gerne. 

    Unsere User schätzen wallstreet-online.de: 4.8 von 5 Sternen ermittelt aus 285 Bewertungen bei www.kagels-trading.de
    Zeitverzögerung der Kursdaten: Deutsche Börsen +15 Min. NASDAQ +15 Min. NYSE +20 Min. AMEX +20 Min. Dow Jones +15 Min. Alle Angaben ohne Gewähr.
    Copyright © 1998-2026 Smartbroker Holding AG - Alle Rechte vorbehalten.
    Mit Unterstützung von: Ariva Smartbroker+
    Daten & Kurse von: TTMzero