Fabasoft plant Aktienrückkauf über bis zu fünf Millionen Euro
### Fabasoft plant neuen Aktienrückkauf über bis zu fünf Millionen Euro
Der österreichische Softwareanbieter Fabasoft hat ein neues Aktienrückkaufprogramm beschlossen. Vorstand und Aufsichtsrat stimmten am 29. September dem Erwerb eigener Aktien im Umfang von bis zu fünf Millionen Euro zu. Zum Xetra-Schlusskurs vom 28. September entspräche dies rechnerisch rund 2,8 Prozent des Grundkapitals. Der Rückkauf soll voraussichtlich am 5. Oktober beginnen und spätestens am 31. Mai 2027 enden. Einzelheiten zu Ablauf und Konditionen will Fabasoft vor dem Start veröffentlichen.
Die Käufe sollen über die Börse und unter Führung einer Bank erfolgen. Diese soll unabhängig von Fabasoft über den Zeitpunkt der Transaktionen entscheiden. Das Unternehmen will die europäischen Safe-Harbour-Regeln für Aktienrückkäufe anwenden. Der Rückerwerbszweck ist laut Mitteilung jedoch weiter gefasst als in diesen Vorschriften vorgesehen: Die zurückgekauften Aktien können für sämtliche Zwecke verwendet werden, die von der Ermächtigung der Hauptversammlung vom 8. Juli 2026 umfasst sind.
Parallel dazu hat Fabasoft das vorherige Rückkaufprogramm abgeschlossen. Es war am 22. April gestartet und auf höchstens zwei Millionen Euro begrenzt. Bis zum Ende am 28. September erwarb das Unternehmen insgesamt 140.818 eigene Aktien. Der durchschnittliche Kaufpreis betrug 14,2010 Euro je Aktie. Insgesamt zahlte Fabasoft 1.999.756,65 Euro, ohne Erwerbsnebenkosten. Damit wurde das vorgesehene Volumen nahezu ausgeschöpft.
Die Aktien des abgeschlossenen Programms wurden ausschließlich über Xetra an der Frankfurter Wertpapierbörse gekauft. Eine beauftragte Bank führte die Transaktionen unabhängig und unbeeinflusst von Fabasoft durch. Am 28. September kamen zuletzt 1.127 Aktien zu einem durchschnittlichen Kurs von 16,442591 Euro hinzu. Einen Tag zuvor hatte Fabasoft für den Zeitraum bis einschließlich 25. September noch einen Zwischenstand von 139.691 Aktien gemeldet. Die Abschlussmeldung aktualisierte diese Zahl um die Käufe der letzten Handelstage.
Das neue Programm sieht damit ein deutlich höheres Volumen vor als das gerade beendete: Die Obergrenze von fünf Millionen Euro liegt beim Zweieinhalbfachen des vorherigen Rückkaufs. Eine tatsächliche Aktienzahl steht noch nicht fest, da sie vom Kurs während der Laufzeit abhängt. Fabasoft ist auf Software für dokumentenintensive Geschäftsprozesse spezialisiert und bezeichnet sich als DACH-Marktführer für elektronische Akten. Das Unternehmen entwickelt nach eigenen Angaben cloudbasierte und KI-gestützte Lösungen. Weitere Transaktionsangaben sollen vor Beginn des neuen Programms veröffentlicht werden.
Die Fabasoft Aktie wird zum Zeitpunkt der Veröffentlichung der Nachricht mit einem Plus von 0,00 % und einem Kurs von 16,00EUR auf Lang & Schwarz (01. Oktober 2026, 07:57 Uhr) gehandelt.
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