7-Milliarden-Dollar-Deal

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    Tencent sichert sich 100.000 KI-Chips von Oracle

    Tencent greift für seine KI-Offensive tief in die Tasche. Ein Milliarden-Deal mit Oracle soll dem Konzern die nötige Rechenleistung sichern.

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    7-Milliarden-Dollar-Deal - Tencent sichert sich 100.000 KI-Chips von Oracle

    Der chinesische Technologiekonzern Tencent hat laut der Financial Times einen milliardenschweren Vertrag mit Oracle geschlossen, der ihm Zugang zu 100.000 leistungsfähigen KI-Chips verschafft.

    Der auf fünf Jahre angelegte Vertrag soll ein Volumen von sieben Milliarden US-Dollar haben. Etwa 30 Prozent beziehungsweise rund 2,1 Milliarden US-Dollar werden im Voraus gezahlt. Die Rechenleistung wird über mehrere Oracle-Rechenzentren in Südostasien bereitgestellt. Es handelt sich um Tencents bislang größten Leasingvertrag außerhalb Chinas.

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    Tencent sucht Rechenleistung außerhalb Chinas

    Der große Deal zeigt, wie dringend Tencent zusätzliche Rechenkapazitäten für seine KI-Pläne benötigt. Statt die Chips selbst nach China zu importieren, erhält der Konzern Zugriff auf die Hardware in ausländischen Rechenzentren. Damit kann Tencent leistungsfähige KI-Infrastruktur nutzen, die im Heimatmarkt nicht in vergleichbarem Umfang verfügbar ist.

    Hintergrund sind unter anderem die US-Exportbeschränkungen für fortschrittliche KI-Hardware. Gleichzeitig drängt Peking chinesische Unternehmen dazu, stärker auf heimische Technologie zurückzugreifen.

    Die Anmietung von Infrastruktur im Ausland bietet dafür einen Ausweg. Die Chips verbleiben in den Oracle-Rechenzentren in Südostasien, während Tencent die darauf verfügbare Rechenleistung für seine KI-Anwendungen nutzen kann.

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    Milliarden fließen in Tencents KI-Offensive

    Tencent hat seine Investitionen in KI-Infrastruktur bereits massiv hochgefahren. Im zweiten Quartal stiegen die Investitionsausgaben im Jahresvergleich um 176 Prozent auf 53 Milliarden Yuan beziehungsweise rund 7,9 Milliarden US-Dollar. Die hohen Vorauszahlungen für zusätzliche Rechenressourcen belasteten dabei auch den freien Cashflow.

    Autor: Pascal Grunow, wallstreetONLINE Redaktion



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    Verfasst vonRedakteurPascal Grunow
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