In Gold We Trust-Report
iPhone: Billiger als je zuvor – aber nur für Goldbugs
Apple verlangt für das iPhone 18 Pro Max 1.699 US-Dollar. Doch gemessen in Gold fällt der Preis auf ein Rekordtief. Der Vergleich zeigt, warum Goldbesitzer trotz des Aufschlags deutlich weniger Gold einsetzen müssten.
Apple hebt den iPhone-Preis an. Doch gemessen in Gold wird das neue Spitzenmodell zum Rekordschnäppchen: Laut dem In Gold We Trust-Report kostet das iPhone 18 Pro Max 2026 umgerechnet nur 0,38 Unzen Gold. Damit erreicht die Vergleichsreihe seit 2007 einen Tiefstand.
Die iPhone/Gold-Ratio misst, wie viele Goldunzen rechnerisch nötig sind, um den Kaufpreis zu decken. Für die Version mit einem Terabyte Speicher verlangt Apple dem Report zufolge 1.699 US-Dollar. Das sind 100 US-Dollar oder 6,3 Prozent mehr als 2023 und 2024.
In Gold gerechnet, fällt der Preis dagegen gegenüber dem Vorjahresmodell um 17,4 Prozent. Dieses hatte 2025 noch 0,46 Unzen gekostet. Die Erklärung liefert das Edelmetall: Ende August lag der Goldpreis im Jahresvergleich trotz einer heftigen Korrektur um 29,0 Prozent höher.
Am 28. Januar hatte Gold bei 5.417,60 US-Dollar sein bislang letztes Allzeithoch erreicht. Bis Mitte Juli verlor es fast 1.500 US-Dollar und rutschte kurz unter 4.000 US-Dollar. Dennoch übertraf der Goldpreisanstieg im Jahresvergleich den Aufschlag beim iPhone deutlich.
Langfristig ist der Unterschied noch größer. Das erste iPhone kostete 2007 insgesamt 599 US-Dollar oder 0,92 Goldunzen. Seitdem stieg der nominelle iPhone-Preis laut Report um 184 Prozent. Gold verteuerte sich im selben Zeitraum um 586 Prozent. Das heutige Modell kostet deshalb, in Gold gerechnet, 59 Prozent weniger als das erste iPhone.
Den höchsten Wert erreichte der Vergleich 2018. Damals entsprach der Preis des iPhone X 1,13 Goldunzen. Das aktuelle Modell ist in Gold damit um zwei Drittel günstiger.
Auch Apples erstes faltbares iPhone, das iPhone Duo, liegt laut dem Report ab 0,45 Unzen Gold deutlich unter dem Goldpreis des Ur-iPhones. Die Ratio macht somit sichtbar, wie weit Dollarpreis und Kaufkraft des Edelmetalls bei diesem Produkt auseinanderlaufen.
Autor: Ferdinand Hammer, wallstreetONLINE Redaktion

