KI-Krise soll es richten

    17089 Aufrufe 17089 0 Kommentare 0 Kommentare

    Bitcoin auf 1 Million US-Dollar – geht Hayes’ Prognose auf?

    Bitcoin könnte laut Arthur Hayes bis 2030 auf eine Million US-Dollar steigen und eine KI-Schuldenkrise soll der Auslöser werden. Das steckt dahinter.

    Für Sie zusammengefasst
    KI-Krise soll es richten - Bitcoin auf 1 Million US-Dollar – geht Hayes’ Prognose auf?

    Arthur Hayes hält an seinem Kursziele für Bitcoin fest. Er erwartet, dass die Kryptowährung bis 2030 auf eine Million US-Dollar steigen könnte. Den entscheidenden Schub sieht er allerdings nicht im KI-Boom selbst, sondern in dessen möglichem Ende.

    Nach Einschätzung von Hayes könnte die stärkste Phase der Bitcoin-Rallye Ende 2027 oder Anfang 2028 beginnen, wenn die gewaltigen, teilweise schuldenfinanzierten Investitionen in Rechenzentren und KI-Infrastruktur zum Problem werden könnten, sobald die damit erzielten Einnahmen hinter den Erwartungen zurückbleiben.

    Wenn der KI-Boom zum Kreditproblem wird

    Hayes sieht im aktuellen Ausbau der KI-Infrastruktur weniger eine klassische Technologieblase als vielmehr ein wachsendes Kreditrisiko. Viele Projekte werden mit Fremdkapital finanziert und müssen über Jahre hinweg ausreichend Einnahmen erwirtschaften, um Zinsen, Leasingkosten und andere Verpflichtungen zu bedienen.

    Problematisch könnte dabei vor allem die kurze Lebensdauer der Hardware werden. Neue und effizientere Chips können ältere Systeme schnell wirtschaftlich unattraktiv machen, während die Kredite für Rechenzentren, Stromanschlüsse und Kühlsysteme noch lange weiterlaufen.

    Nicht zwingend die großen KI-Konzerne müssten in Schwierigkeiten geraten. Gefährdet wären vielmehr unrentable Rechenzentrumsprojekte und deren Geldgeber, darunter Banken, Versicherer, Private-Credit-Fonds und Infrastrukturinvestoren.

    Teste SMARTBROKER+ und überzeug dich selbstEröffne dein Depot, führe 5 Trades aus und sichere dir 50 € Prämie. Wenn du zusätzlich Depotvolumen mitbringst, sind bis zu 120 € möglich. → Jetzt testen

     

    Warum Bitcoin profitieren könnte

    Für Bitcoin wäre eine solche Krise nach Hayes' Szenario ein möglicher Kurstreiber. Gerät das Finanzsystem durch ausfallende KI-Kredite unter Druck, erwartet er massive staatliche und geldpolitische Gegenmaßnahmen.

    Die US-Regierung könnte beispielsweise selbst Rechenkapazitäten abnehmen oder betroffene Finanzinstitute stützen. Für Hayes ist vor allem entscheidend, dass mögliche Rettungsmaßnahmen neue Liquidität in das Finanzsystem spülen würden. Ein Teil dieses zusätzlichen Kapitals könnte in Vermögenswerte wie Bitcoin fließen und so den Kurs deutlich nach oben treiben.

    Autor: Pascal Grunow, wallstreetONLINE Redaktion

    Bitcoin wird zum Zeitpunkt der Veröffentlichung der Nachricht mit einem Plus von +0,27 % und einem Kurs von 83.790USD auf CryptoCompare Index (01. Oktober 2026, 13:21 Uhr) gehandelt.



    Reports
    KI-Euphorie kippt - Bei diesen 5 Aktien droht der Crash!




    wallstreetONLINE Redaktion
    0 Follower
    Autor folgen
    Mehr anzeigen

    Melden Sie sich HIER für den Newsletter der wallstreetONLINE Redaktion an - alle Top-Themen der Börsenwoche im Überblick! Verpassen Sie kein wichtiges Anleger-Thema!

    Für Beiträge auf diesem journalistischen Channel ist die Chefredaktion der wallstreetONLINE Redaktion verantwortlich.

    Die Fachjournalisten der wallstreetONLINE Redaktion berichten hier mit ihren Kolleginnen und Kollegen aus den Partnerredaktionen exklusiv, fundiert, ausgewogen sowie unabhängig für den Anleger.

    Die Zentralredaktion recherchiert intensiv, um Anlegern der Kategorie Selbstentscheider relevante Informationen für ihre Anlageentscheidungen liefern zu können.

    NEU: Podcast "Börse, Baby!"

    Mehr anzeigen

    NEU: Podcast "Börse, Baby!"


    Verfasst vonRedakteurPascal Grunow
    wallstreetONLINE bei Google bevorzugen.Sie erhalten mehr Inhalte von uns in Ihren Suchergebnissen
    KI-Krise soll es richten Bitcoin auf 1 Million US-Dollar – geht Hayes’ Prognose auf? Bitcoin könnte laut Arthur Hayes bis 2030 auf eine Million US-Dollar steigen und eine KI-Schuldenkrise soll der Auslöser werden. Das steckt dahinter.

    Im Durchschnitt erleiden 7 von 10 Kleinanlegern Verluste beim Handel mit Turbo-Zertifikaten. Turbo-Zertifikate sind hoch risikoreiche Produkte und nicht für langfristige Anlagestrategien geeignet.
    Profitieren Sie von unserem Alleinstellungsmerkmal als den zentralen verlagsunabhängigen Wissens-Hub für einen aktuellen und fundierten Zugang in die Börsen- und Wirtschaftswelt, um strategische Entscheidungen zu treffen.
    • ✅ Größte Finanz-Community Deutschlands
    • ✅ über 550.000 registrierte Nutzer
    • ✅ rund 2.000 Beiträge pro Tag
    • ✅ verlagsunabhängige Partner ARIVA, FinanzNachrichten und BörsenNews
    • ✅ Jederzeit einfach handeln beim SMARTBROKER+
    • ✅ mehr als 25 Jahre Marktpräsenz
    Aktien von A - Z: # A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z
    wallstreetONLINE bei X wallstreetONLINE bei Instagram wallstreetONLINE bei Facebook wallstreetONLINE bei Youtube wallstreetONLINE bei LinkedIn
    Unsere Apps: Apple App Store Icon Google Play Store Icon
    Wenn Sie Kursdaten, Widgets oder andere Finanzinformationen benötigen, hilft Ihnen ARIVA gerne. 

    Unsere User schätzen wallstreet-online.de: 4.8 von 5 Sternen ermittelt aus 285 Bewertungen bei www.kagels-trading.de
    Zeitverzögerung der Kursdaten: Deutsche Börsen +15 Min. NASDAQ +15 Min. NYSE +20 Min. AMEX +20 Min. Dow Jones +15 Min. Alle Angaben ohne Gewähr.
    Copyright © 1998-2026 Smartbroker Holding AG - Alle Rechte vorbehalten.
    Mit Unterstützung von: Ariva Smartbroker+
    Daten & Kurse von: TTMzero