KI wird zum Aktienhändler

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    Robinhood bringt KI-Agenten ins Depot – doch es gibt einen Haken

    Die neue KI-Agenten sollen Strategien automatisch umsetzen und künftig rund um die Uhr handeln. Doch bevor Anleger ihnen freie Hand geben, lohnt sich ein genauer Blick auf die Regeln des Anbieters.

    KI wird zum Aktienhändler - Robinhood bringt KI-Agenten ins Depot – doch es gibt einen Haken

    Eine KI analysiert Märkte und übernimmt Aktienkäufe und -verkäufe: Robinhood hat in den USA eigene KI-Finanzagenten eingeführt. Chef Vlad Tenev verspricht Privatanlegern damit Möglichkeiten, die bislang Wall-Street-Profis vorbehalten waren.

    Laut dem Handelsblatt können die rund 28 Millionen Robinhood-Kunden in der App eigene Agenten erstellen und Modelle von OpenAI oder Anthropic auswählen. Die seit Mai mögliche Anbindung externer KI-Assistenten wurde bislang nur von 150.000 Anlegern genutzt.

    Die neuen Agenten erstellen Marktanalysen und führen konkrete Kauf- oder Verkaufsaufträge aus. Bald soll die Funktion 'Loops' auch hinterlegte Strategien automatisch umsetzen, sobald bestimmte Bedingungen erfüllt sind. Dafür müssen die Nutzer weder die App öffnen noch angemeldet sein.

    Zusammen mit dem angekündigten 24-Stunden-Handel auch am Wochenende könnten die Agenten künftig rund um die Uhr agieren. Standardmäßig benötigt jede Transaktion eine manuelle Freigabe. Wer diese abschaltet, erlaubt der KI, Orders eigenständig im Hintergrund zu platzieren.

    Der entscheidende Haken steckt jedoch in den Bedingungen: Anleger tragen sämtliche Risiken der KI-Trades. Robinhood erklärt, die Agenten weder zu kontrollieren, zu überwachen noch zu prüfen. Selbst bei extremer Marktvolatilität könnten 'Loops' Handelsanweisungen ausführen.

    Zum Schutz handeln die Agenten nur in einem separaten Unterkonto, auf das sie keinen automatischen Zugriff haben. Anleger können zudem die handelbaren Beträge begrenzen.

    Die Nutzung der Modelle bleibt bis Jahresende kostenlos. Danach werden die Rechenkosten nach dem Token-Verbrauch berechnet. Zusätzliche Datenabos kosten nach einem kostenlosen Probemonat monatlich zehn US-Dollar für Nasdaq-Daten oder 30 US-Dollar für Unusual Whales.

    Das Risiko reicht über einzelne Depots hinaus. Sarah Breeden von der britischen Notenbank warnt: Wenn autonome KI-Systeme auf dieselben Signale ähnlich reagieren, könnten sie die Kursschwankungen in Stressphasen verstärken.

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    Autor: Ferdinand Hammer, wallstreetONLINE Redaktion

    Die Robinhood Markets Registered (A) Aktie wird zum Zeitpunkt der Veröffentlichung der Nachricht mit einem Plus von +0,92 % und einem Kurs von 100,3EUR auf Tradegate (01. Oktober 2026, 13:56 Uhr) gehandelt.





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    Verfasst vonRedakteurFerdinand Hammer
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