NORMA Group: Teleios reduziert Anteil – Warburg hebt Kursziel auf 24 Euro
### NORMA Group: Teleios reduziert Beteiligung, Warburg wird optimistischer
Bei der NORMA Group haben sich die gemeldeten Stimmrechtsanteile mehrerer Investoren verändert. Die Schwellenberührungen erfolgten jeweils am 24. September 2026; veröffentlicht wurden die Mitteilungen Anfang Oktober. Die Angaben beziehen sich auf insgesamt 22,56 Millionen Stimmrechte des Maintaler Verbindungstechnikherstellers.
FundPartner Solutions (Europe), die Beteiligungen der Mirabaud SICAV zugerechnet werden, meldete einen Rückgang unter die Drei-Prozent-Schwelle. Der Anteil sank von zuletzt 3,03 auf 2,97 Prozent. Das entspricht 668.903 Stimmrechten, die nicht direkt, sondern zugerechnet gehalten werden. Finanzinstrumente mit zusätzlichen Stimmrechten weist die Mitteilung nicht aus.
Deutlicher fiel die Veränderung bei Teleios aus. Der Investor, dessen Beteiligung über den Teleios Global Opportunities Master Fund und weitere Gesellschaften der Gruppe zugerechnet wird, verringerte seinen gemeldeten Anteil von 17,15 auf 13,67 Prozent. Damit entfallen auf Teleios nun 3.082.770 Stimmrechte. Als Mitteilungspflichtiger wird der Investor Igor Kuzniar genannt. Auch in diesem Fall handelt es sich laut Meldung um zugerechnete, nicht unmittelbar gehaltene Stimmrechte. Angaben zu den Gründen für die Veränderung enthält die Mitteilung nicht.
Morgan Stanley meldete dagegen eine Position oberhalb der Drei-Prozent-Marke. Die Bank kommt auf 3,11 Prozent der Stimmrechte beziehungsweise 700.516 Stimmen. Zusätzlich weist sie 33.219 Stimmrechte aus einem Rückrufrecht im Zusammenhang mit Wertpapierleihgeschäften aus. Diese Instrumente entsprechen 0,15 Prozent. Insgesamt beziffert Morgan Stanley den Anteil auf 3,25 Prozent. Eine vorherige Vergleichsmeldung liegt in der Veröffentlichung nicht vor.
Parallel dazu erhielt die Aktie eine positivere Analysteneinschätzung. Warburg Research hob das Kursziel von 20,40 auf 24 Euro an und stufte die Empfehlung von „Hold“ auf „Buy“ hoch. Analyst Sebastian Ubert begründete den Schritt mit der Bewertung des Autozulieferers und dessen Kapitalerträgen. Der Aktienrückkauf erhöhe den Buchwert je Aktie und stütze damit die Einschätzung.
Die Meldungen zeigen unterschiedliche Entwicklungen bei den gemeldeten Beteiligungen: Teleios hat seinen Anteil deutlich verringert, während Mirabaud knapp unter die Drei-Prozent-Schwelle fiel. Morgan Stanley überschritt diese Schwelle unter Einbeziehung von Stimmrechten aus Wertpapierleihen. Aus den Pflichtmitteilungen lässt sich jedoch weder auf die Motive der Transaktionen noch auf eine gemeinsame Strategie der Investoren schließen. Warburgs Hochstufung wiederum ist eine Einschätzung zur Bewertung und Kapitalrückführung, keine Aussage über die Beteiligungsbewegungen.
Die NORMA Group Aktie wird zum Zeitpunkt der Veröffentlichung der Nachricht mit einem Plus von 0,00 % und einem Kurs von 17,00EUR auf Tradegate (02. Oktober 2026, 22:25 Uhr) gehandelt.
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