Wie Phoenix aus der Asche Der US-Dollar

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Nachrichtenquelle: X-markets
14.08.2008, 18:29  |  1324   |   
Der Euro/US-Dollar könnte vor einer Wende in seiner Entwicklung stehen Noch am 22. April mussten für einen Euro 1,60 US-Dollar gezahlt werden. Seither hat der Greenback gegenüber der Gemeinschaftswährung eine beispiellose Aufholjagd gestartet. . So notierte der Euro/US-Dollar am Montag nur noch bei 1,4897 USD, wobei der Dollar allein in einer Woche um 4,5% gegenüber dem Euro gutmachen konnte. Neben der Geschwindigkeit dieser Entwicklung gibt es auch noch andere Gründe, die für ein mögliches Wiedererstarken der Weltleitwährung aus den Vereinigten Staaten sprechen könnten:

Der Big Mac-Index oder die Kaufkraftparitätentheorie

Der Big Mac-Index vergleicht die Preise, die in den Ländern rund um den Globus für diesen nahezu überall verfügbaren Klassiker amerikanischer Esskultur verlangt werden. Demnach kostet ein Big Mac in den USA gegenwärtig 3,57 US-Dollar und im Euroraum immerhin umgerechnet 5,02 Dollar. Aufgrund der recht unterschiedlichen Kaufkraft wäre eine Stärkung des US-Dollar durchaus möglich..

Die Zinsparitätentheorie

Die Zinsparitätentheorie besagt, dass die Devisenströme immer dorthin unterwegs sind, wo die höchsten Zinsen locken. Dabei beläuft sich der aktuelle Leitzins im Euroraum auf 4,25%, dagegen beträgt der entsprechende Zinssatz in den Vereinigten Staaten gerade einmal 2%. Somit lohnt es sich ohne Berücksichtigung von Umtauschkosten für Anleger, ihre US-Dollar in Euro umzutauschen, um an dem höheren Zinssatz diesseits des Atlantiks zu partizipieren. Die Zinsdifferenz hatte in den vergangenen Monaten maßgeblich zur Eurostärke beigetragen.

Doch nach der jüngsten Sitzung der Europäischen Zentralbank (EZB) scheint dies vorbei zu sein. So hat der EZB-Präsident Jean-Claude Trichet bei dieser Gelegenheit die Konjunkturrisiken für den Euroraum herausgestrichen, was Börsianer als Hinweis für eine bevorstehende Absenkung des europäischen Leitzinses werteten. Da eine Verringerung der Zinsdifferenz mithin möglich scheint, sinkt die Attraktivität des Euro. Somit würden die beiden klassischen volkswirtschaftlichen Theorien der Devisenbewertung – die Kaufkraftparitäten- und die Zinsparitätentheorie – für ein Comeback des Greenbacks sprechen.

Dennoch kämpft die US-Wirtschaft auch weiterhin mit Problemen, die einer Aufwärtsentwicklung des Dollars im Wege stehen könnten. So verzeichnen die Vereinigten Staaten nach wie vor ein sehr hohes Handelsbilanzdefizit und die Staatsverschuldung erreicht astronomische Ausmaße. Allein der Irakkrieg soll Presseberichten zufolge den US-Staatshaushalt etwa zwei Mrd. US-Dollar pro Woche kosten.

Anlagemöglichkeiten mit Hebelprodukten

Für risikobereitere Anleger, die von einem Wiedererstarken des US-Dollars ausgehen, könnte der Wave XXL DB54LW vom X-markets Team der Deutschen Bank interessant sein. Der Wave XXL-Optionsschein ist mit einem Hebel von etwa acht ausgestattet, wodurch das Derivat rund achtmal schneller steigt oder fällt als der Euro/US-Dollar. Falls der Euro jedoch die Marke von 1,65 US-Dollar berührt oder überschreitet, wird das Zertifikat verkauft und zum Restwert ausbezahlt.

Dagegen könnte der Wave XXL DB358Q mit einem Hebel von ebenfalls etwa 8 für Anleger attraktiv sein, die einen fallenden US-Dollarkurs erwarten. Sofern der Euro jedoch die Marke bei 1,3190 US-Dollar berührt oder unterschreitet, wird das Zertifikat glattgestellt und der Restwert dem Anleger ausgezahlt.

Wertpapiere des Artikels:
Euro/Dollar WAVE XXL Call
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X-markets Team, Deutsche Bank AG
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