´Focus´

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    Landesbanken droht hoher Verlust aus Lehman-Pleite

    MÜNCHEN/STUTTGART - Den drei Landesbanken BayernLB, LBBW und HSH Nordbank droht nach Informationen des Magazins ´Focus´ aus der Pleite der US-Investmentbank Lehman Brothers ein Verlust von 1,4 Milliarden Euro. Dies sei in Krisengesprächen bekanntgeworden, die Bundesbankpräsident Axel Weber in der vergangenen Woche mit mehreren Ministerpräsidenten geführt hatte, berichtete das Magazin.

    Besonders hart treffe es nach Informationen aus Finanzkreisen die BayernLB. Ein Sprecher der BayernLB wollte sich nicht zu der Summe von 1,4 Milliarden Euro äußern. Die BayernLB habe ihr maximales Ausfallrisiko bereits mit maximal 300 Millionen Euro angegeben, sagte er am Samstag in München. Auch in anderen Medienberichten war in den vergangenen Wochen bereits von Milliardenbelastungen für die Landesbanken berichtet worden. Ein Sprecher der LBBW nannte am Sonntag keine Summe. Er verwies auf frühere Angaben von LBBW-Chef Siegfried Jaschinski, wonach das Institut Ergebnisbelastungen im unteren dreistelligen Millionenbereich erwartet.

    LANDESBANKEN WEITER UNTER DRUCK, KONSOLIDIERUNG VORANZUTREIBEN

    Vor diesem Hintergrund geraten die Landesbanken weiter unter Druck, die Konsolidierung voranzutreiben. Laut ´Focus´ hat sich Sparkassenpräsident Heinrich Haasis mit seinen Verbandspräsidenten verständigt, bis Ende des Jahres ein Fusionsmodell rund um WestLB und Deka-Bank zu entwickeln. Im Süden sollten BayernLB und LBBW zusammengehen. Der LBBW-Sprecher wollte sich dazu nicht äußern.

    Die HSH Nordbank hatte am Mittwoch Medienberichte bestätigt, nach denen sie im dritten Quartal weitere 500 Millionen Euro abschreiben muss. Von dem Betrag entfallen nach Angaben der Bank allein für das dritte Quartal rund 120 Millionen Euro auf Geschäfte mit der zusammengebrochenen US-Investmentbank Lehman Brothers./dw/DP/he


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