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DAX gewinnt – TecDAX leidet

09.12.2008, 18:39  |  1317   |   |   
Nach zunächst schwachem Start geriet der DAX in die Gewinnzone und markierte bei 4850,39 Zählern sein Tageshoch. Diese Marke konnte er bis zum Handelsschluss allerdings nicht halten und beschloss den Dienstag mit einem Gewinn von 1,3 Prozent bei 4779,11 Zählern. Das Verhältnis von Kursgewinnern zu Verlierern lag bei 25:5. Wie bereits zum Wochenauftakt war wieder einmal die Infineon-Aktie mit einem Tagesverlust von 10,8 Prozent der schlechteste Performer im DAX. Seit dem Jahreswechsel beläuft sich damit der Kursverlust auf über 89 Prozent. Das heißt: Während dieses Zeitraums wurden über fünf Milliarden Euro an Marktkapitalisierung vernichtet.
Ebenfalls freundlich präsentierte sich der 70 Werte umfassende MDAX . Er zog um 1,2 Prozent auf 5317,07 Punkte an, während der Technologieindex TecDAX aufgrund des Sell-offs bei Solarwerten massiv unter Druck geriet und den Handeltag mit einem Tagesverlust von 2,0 Prozent bei 482,37 Zählern beendete.
Der Dow-Jones eröffnete leicht negativ. Gegen 18.30 Uhr (MEZ) wies er mit 8810 Zählern einen Verlust von 1,4 Prozent auf, der breiter gefasste S&P-500 fiel um 0,7 Prozent auf 904 Punkte, währen hingegen der Technologieindex Nasdaq mit 1578 Zählern ein kleines Plus von 0,4 Prozent erzielte.

DAX: Autowerte überholen den DAX

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Trotz Kurzarbeit bei Daimler sowie Produktionskürzungen bei sämtlichen Herstellern und der Pleite eines wichtigen Zulieferers scheinen die Investoren bei Autowerten wieder Mut zu fassen. Dabei dürfte die geplante Rettung der US-Hersteller den Optimismus weiterhin zu fördern. Die Aktie von General Motors wies am gestrigen Montag unter sämtlichen Dow-Jones-Mitgliedern mit 20,8 Prozent den höchsten Tagesgewinn auf. Für die nicht im Dow notierte Ford-Aktie ging es sogar um 24,3 Prozent nach oben. In US-Regierungskreisen wurde darüber nachgedacht, als Gegenleistung für ein etwaiges Rettungspaket eine substanzielle Beteiligung zu erhalten. Mit etwas Glück könnte der Einsatz von Steuergeldern (falls alles optimal läuft) dann sogar einen Gewinn für alle Beteiligten bringen. Doch bis dahin dürfte noch ziemlich viel Zeit vergehen und so mancher Rückschlag erfolgen.
Im Vergleich zur US-Konkurrenz scheint es den Autoherstellern aus Deutschland um einiges besser zu gehen. Doch die Tatsache, dass zwei Töchter von Europas wichtigstem Autokonzern, die VW Financial Services und die VW-Bank Staatshilfe benötigen, sollte auf keinen Fall beiseite geschoben werden. Über das Ausmaß des Kapitalbedarfs gibt es allerdings noch keine Informationen. Trotz dieser Hiobsbotschaft waren am heutigen Dienstag die Aktien von Daimler (+4,4Prozent) und BMW (+5,6 Prozent) stark gefragt und Volkswagen (+0,8 Prozent) dagegen etwas weniger „in“. Vielleicht sind die Investoren zu der Ansicht gelangt, dass man in den vergangenen Wochen und Monaten möglicherweise doch etwas überreagiert hat und nun trotz der zweifellos bedrohlichen Absatzkrise wieder etwas zuversichtlicher in die Zukunft blickt.
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