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Rohöl Neue Bedarfsprognosen in der Pipeline

09.06.2009, 15:02  |  1082   |   |   
Während die WTI-Futures mit Laufzeiten ab August die Marke von 70 Dollar bereits überwunden haben, kam der nächstfällige Future auf WTI am heutigen Dienstag an diese wichtige Kursmarke bislang lediglich bis auf 69,59 Dollar heran. Offensichtlich erwarten die Marktteilnehmer angesichts der festen Tendenz des Ölpreises von der heute zur Veröffentlichung anstehenden Bedarfsprognose der EIA (Energy Information Administration) keine Hiobsbotschaft. Ansonsten gibt es am heutigen Handelstag vorwiegend Wirtschaftsdaten von der Konsumfront. Den Anfang machte um 13.45 Uhr (MESZ) der von Goldman Sachs berechnete Index über Ladenkettenumsätze. Auf Wochensicht zogen die Umsätze nach einem Minus von 0,6 Prozent in der Vorwoche nun um 0,2 Prozent an. Auf Jahressicht stellte sich dagegen ein etwas höheres Wachstum von 0,8 Prozent ein. Um 14.55 Uhr (MESZ) gibt es dann die Redbook-Einzelhandelsumsätze und nach Handelsschluss das ABC-Verbrauchervertrauen (23.00 Uhr MESZ). Eine halbe Stunde früher wird noch der wöchentliche Lagerdaten-Bericht des American Petroleum Institute (API) veröffentlicht. Von ihm erhoffen sich die Investoren einen möglichst deutlichen Rückgang der Lagervorräte, schließlich befinden sich die Bestände immer noch auf Mehrjahreshöchstständen.
Die API-Daten und die am Mittwoch veröffentlichten Daten des US-Energieministeriums könnten den Marktteilnehmern erste Anhaltspunkte über den aktuellen Zustand der Nachfrage in der kürzlich begonnenen Hauptreisezeit liefern und dem Preis Impulse in die eine oder andere Richtung verleihen.
Am Dienstagnachmittag präsentierte sich der nächstfällige WTI-Future mit anziehenden Notierungen. Bis gegen 14.30 Uhr (MESZ) verteuerte sich der Kontrakt auf WTI um 1,42 auf 69,51 Dollar, während sein Pendant auf Brent um 1,29 auf 69,17 Dollar anzog.

Gold: Absturz vorerst gestoppt

Der im Zuge der Dollarstärke zu beobachtende Goldpreisverfall kam im Bereich von 950 Dollar zum Erliegen. Nach dem Verletzen des seit Mitte April zu beobachtenden kurzfristigen Aufwärtstrends hat das Verteidigen der aktuellen Kursmarke aus charttechnischer Sicht höchste Priorität. Ob dies gelingt, dürfte in hohem Maße von der weiteren Entwicklung des Dollars abhängen.
Am Dienstagnachmittag präsentierte sich das Edelmetall allerdings etwas stärker. So zog der August-Future auf Gold bis gegen 14.30 Uhr (MESZ) um 8,00 auf 960,50 Dollar an.

Die Rohstoffe im Überblick:
Brent Crude Oil
Gold
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