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Candlesticks DAX - Test der Unterstützungszone

06.07.2009, 07:56  |  1190   |   |   
Sehr geehrte Leserin, sehr geehrte Leser, in der letzten Woche fiel der DAX aus einem kurzfristigen Aufwärtstrendkanal heraus und generierte somit ein Verkaufssignal. Abzuleiten war die Unterstützungszone zwischen ca. 4.680 bis 4.653 Punkten als Kursziel. Diese Zone sollte heute getestet werden. Die weiteren Aussichten:

Tageschart DAX :


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Am Freitag bildete sich eine kleine Kerze ohne besondere Aussagekraft. Die Einschätzung zum Ende der letzten Woche kann daher beibehalten werden: "Seit Ende April/Anfang Mai zeigt der Kursverlauf des DAX eine noch nicht vollendete, und auch nicht ideal-verlaufende Schulter-Kopf-Schulter-Formation. Ein Break der Unterstützungszone bei 4.680/53 Punkten würde zu dynamischen Verlusten führen."
Ein Fall unter 4.653 stellt daher ein weiteres Verkaufssignal dar - zudem dann auch die 200-Tagelinie nochmals unterschritten wird. Fraglich ist lediglich, ob das Mindestkursziel aus der SKS auch tatsächlich erreicht wird. Denn die SKS ist nicht idealtypisch. Ein Fehlausbruch darf daher ebenso eingeplant werden und Shortpositionen sollten bei Break der 4.653 stets beobachtet und strikt abgesichert werden.

Unterstützungszone: 4.680 bis 4.653 Punkten
200-Tagelinie: 4.674 Punkte
Widerstände: 4.969

Stundenchart:


Widerstände bei ca. 4.761 und 4.800 sowie bei ca. 4.855 - Unterstützung bei 4.669/53 im Stundenchart sowie bei Break dieser Zone bei der dann gültigen Rückkehrlinie knapp unter 4.600 Punkten.

Tageschart F-DAX


Bei Break der 4656 hätte sich eine SKS ausgebildet. Positiv bei Daily-Close über 4.975.

15min F-DAX


Am Freitag eine Seitwärtsbewegung.

Fazit:
Die Vorgaben sind leicht negativ - ein Test der Unterstützungszone im DAX sollte erfolgen. Ein Break der "Nackenlinie" der SKS im DAX ist nicht unbedingt zwingend - sollte dann aber zu kurzfristigen Stopauslösungen und Verkäufen bis an die 4.600er Marke führen. Fraglich bleibt dann, ob dieses Verkaufssignal sich im weiteren Verlauf nicht als Fehlsignal entwickelt, denn die Verlaufsform der SKS ist nicht idealtypisch. Eine echte Aufhellung der Chartsituation würde sich aber erst bei einem Ausbruch über das Top der letzten Woche ergeben. Hierzu bedarf es aber klarer positiver Signale seitens der Unternehmensberichte - die in den nächsten 14 Tagen vermehrt erwartet werden. Die Berichtssaison startet in den nächsten Tagen.
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